In der Probezeit außerorts geblitzt - Folgen?

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8 Antworten

Du kannst natürlich gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einlegen.
Das macht aber nur dann Sinn wenn Du den Tatvorwurf ausräumen kannst und der Bußgeldbescheid dann zurückgenommen wird.
Wenn Du nur auf Zeit spielst wird der Bescheid etwas später rechtskräftig - da hier aber das Tattagprinzip gilt kommt es auch dann noch zu Probezeitmaßnahmen wenn Du diese bereits hinter Dir hast.

Etwas Hoffnung will ich Dir aber trotzdem machen.
Der Tacho zeigt immer mehr an als man tatsächlich fährt.
Wenn Du nun also ohne bereits verlangsamt zu haben 95km/h abgelesen hast dann stehen die Chancen ganz gut unter die ominösen 21km/h zu rutschen was Dir den Punkt und somit die Probezeitmaßnahmen ersparen würde.

Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.

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Es dauert soweso einige Zeit, eher du eine Mitteilung erhältst. Nach dem neuen Bußgeldkatalolg 2016 werden 25km außerorts zu schnellem Fahren mit einem Bußgeld von 70,00 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet, außerdem kein Fahrverbot. Ein Enspruch lohnt sich in diesem Fall nicht. Warum sollte dein Chef davon erfahren?

http://goo.gl/9VXobT

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Es gilt immer der Zeitpunkt des Vergehens. Evtl verlängerte Probezeit plus Aufbauseminar, 1 Punkt und Geldstrafe

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Hinauszögern bringt nichts, der Tattag zählt.

Du könntest aber dennoch Glück haben. Der Tacho zeigt immer etwas mehr an, als man tatsächlich fährt. Wenn du also tatsächlich mit einem exakten Tachostand von 95 kmh geblitzt worden bist, kann man quasi davon ausgehen, dass du unter den 21 kmh zu schnell liegst, da du noch 3 kmh Toleranzabzug erhälst, somit insgesamt 92 kmh. Und bei der Geschwindigkeit zeigt der Tacho ganz sicher 2 kmh zu viel an.

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Wenn du geblitzt worden bist und die Strafe einen Punkt nach sich zieht, dann musst du zur Nachschulung und das kostet richtig Geld, außer dem Busgeld

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Kommentar von PatMax
06.07.2016, 17:52

Die Konsequenzen kenn ich. Deshalb will ich sie ja anfechten. Das Geld ist noch nicht einmal das größte Problem, von meiner Arbeit aus darf ich allerdings keine Eintragungen im Fahreignungsregister (sprich Punkte) haben.

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ich weiß es nicht, würde aber vermuten, dass der Zeitpunkt zählt an dem du geblitzt wurdest. 

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Hallo!

Es gilt bei sowas immer der Zeitpunkt des Vergehens, nicht der an dem es bearbeitet oder verhandelt wird. Bei mehr als 20 km/h über der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit (mit Toleranz) musst du in die Nachschulung soweit ich weiß.

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