In der Fastenzeit kein Alkohol, ist das in Ordnung?

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12 Antworten

Das was du tust, ist völlig in Ordnung. Viele Menschen nehmen sich in der Fastenzeit vor, auf irgend etwas in dieser Zeit zu verzichten. Das muss nicht nur essen und trinken sein. Man kann auf eine lieb gewonnene Gewohnheit verzichten, aufs Autofahren, Rauchen oder Kaffeetrinken usw. Das muss auch nicht unbedingt aus religiösen Gründen erfolgen, denn auch dem Körper tut es mal ganz gut, wenn er vorübergehend etwas nicht bekommt. Mann kann alles das tun, was dem Körper oder der Seele gut tut und nicht schadet.

Ich würde sagen, da Dir ja das fasten so schwer fällt, Versuchs erst einmal mit dem Alkohol. Und wenn es Dir dann leichter fällt, Versuch es mit dem Essen oder anderen Süchten von Dir. Es gibt schwache Menschen, die brauchen eben länger, um sich an die Fastenzeit zu gewöhnen und es gibt Menschen, die können das ganz leicht, mit einem Schalg. Von heute auf Morgen. Auf jeden Fall darfst du nicht aufgeben. Jetzt hast du angefangen, Versuch weiter zu machen. Verzichte auf den Alkohol!

"In der Fastenzeit entfällt in erster Linie nach alter kirchlicher Tradition Fleisch. Schon weil nicht jeder Mensch dies als Verzicht empfindet, schlägt die Kirche für die österliche Bußzeit auch andere Formen der Askese und Buße vor. Viele Katholiken essen in der Zeit z. B. keine Süßigkeiten und entsagen Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Alkohol oder Zigaretten. Andere dagegen schränken alltägliche Gewohnheiten wie Fernsehen, Musik hören oder Computerspielen ein und meiden Kneipen- oder Diskobesuche. An den Fastensonntagen wird, wie an allen Sonntagen, nicht gefastet. Die Gläubigen sind in der Fastenzeit angehalten, das Gebet intensiver zu pflegen und vermehrt an Gottesdiensten und Andachten (etwa der Kreuzwegandacht) teilzunehmen. Ebenso sollen sie mehr Werke der Nächstenliebe verrichten und Almosen geben."

Ist dir also offenbar mehr oder weniger überlassen, wie weit du dabei gehst.Wenn dir der Verzicht auf Alkohol nicht genug ist(schließlich musst du es selbst wissen, ansonsten kannst du dich natürlich noch auf Leute deiner Kirche stützen, wenn du dir unsicher bist), kannst du natürlich noch Süßigkeiten und andere Versuchungen(je nachdem, was dir eben schwerer fällt) weglassen.

Na ja, Fastenzeit ist nicht die "Ich wähl 1 Teil aus und dann sag ich, ich hab gefastet" Zeit. Man muss es gar nicht machen, man kann es richtig mache oder so wie du, allerdings ist das dann kein richtiges Fasten.

Du hast sozusagen eine Pommes mit Hamburger vor dir und nimmst eine Diät Cola damit du dich besser fühlst. Mehr ist das nicht. ;)

Ich hab noch nie Alkohol getrunken und ich hab nichts mit dem Fasten am Hut, so ein extremer Verzicht ist der Konsum nun auch nicht. Wenn man leidet nicht trinken zu können, sollte man eh überlegen ob man damit kein Problem hat.

Das hoffe ich, daß das in Ordnung ist! Schließlich mache ich es genauso.... :-)

Man sollte, wie hier schon anklang, darauf verzichten, was man richtig merkt. Ich hab mal sieben Wochen ohne Süßigkeiten, dann wieder ohne Fleisch gemacht - kein Thema. Aber das Feierabendbier sieben Wochen lang wegzulasen (na ja - sechseinhalb), das ist schon ein Angang, den ich aber auch dieses Jahr wieder bewältigen werde.... ;-)

Beim Verzichten geht es nicht darum sich selbst zu kasteien, es geht darum von seinen "Zwängen" wegzukommen um sein Leben Freier führen zu können. Es sollte auch dazu dienen sich neu auf Gott auszurichten, also wenn du so willst "nicht dem Alkohol sondern Gott huldigen".

Zum rechten Fasten gehören neben dem Verzicht auch Gebet und Mildtätigkeit. Oder um es mit den Worten der Kirchenväter auszudrücken, "Das Fasten der Reichen muss zur Nahrung der Armen werden".

Du brauchst dir keine Gedanken machen ob du genug Verzicht geübt hast, du hast auf etwas Verzichtet das dir viel bedeutet und das ist dann auch genug. Prüfe dich lieber ob du deinen Mitmenschen mit genug Liebe begegnet bist und versuche ihnen zu helfen wenn du die Möglichkeit siehst.

Hallo BeRlisoni,

(1. Samuel 15:22) 22 Darauf sagte Samuel: „Hat Jehova ebensoviel Gefallen an Brandopfern und Schlachtopfern wie daran, daß man der Stimme Jehovas gehorcht? Siehe! Gehorchen ist besser als Schlachtopfer, Aufmerken besser als das Fett von Widdern. . .

Aus der Neuen Welt Übersetzung. Der selbe Text aus der Elberfelder zum Vergleich:

22Samuel aber sprach: Hat der HERR Lust an Brandopfern und Schlachtopfern wie daran, dass man der Stimme des HERRN gehorcht? Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer, Aufmerken besser als das Fett der Widder

Es ist also nicht wichtig, wieviel man fastet, sondern dass man dem gehorcht, was die Stimme des HERRN bezeichnet wird, nämlich der Bibel.

Gruß Alfred

du solltest auf das verzichten, was dir persönlich als Herausforderung gilt.

wenn du sonst keinen alkohol trinkst und leicht darauf verzichten kannst, dann ist das die falsche Sache, von der du fastest.

BeRlisoni 26.03.2012, 16:53

Ok eigentlich fällt es mir nicht so schwer. Ich würde zwar gerne wieder mal ein Bierchen trinken, aber ne Herausforderung ist des jez ned für mich. Ne Herrausforderung wäre es für mich, mich nicht jeden Tag duschen zu können xDD

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auf Alkohohl zu verzichten halte ich für ziemlich ungesund !

die christliche fastenzeit bedeutet: sich aufs notwendigste zu reduzieren... das heißt: keine genussmittel, süßigkeiten, übermäßiges essen. und dann kommt da noch die frage: für wen soll es denn reichen???

Das ist schon mal sehr gut!

du könntest auch auf "falschen Ehrgeiz" verzichten ;-)

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