In der Ausbildung von 07:00 bis 12:30 gearbeitet dann von 17:00 bis 22:30 also über 11 Stunden morgen muss ich wieder um 07 dann das gleiche wieder ist das erl?

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3 Antworten

Nein, das ist nicht erlaubt.

Wie viel Pause hast Du? Die tägliche Arbeitszeit darf 10 Stunden nicht überschreiten und die 10 Stunden dürfen auch nur die Ausnahme und nicht die Regel sein (§ 3 Arbeitszeitgesetz).

Außerdem ist die gesetzlich vorgegebene Ruhezeit von mindestens 11 Stunden nach § 5 Arbeitszeitgesetz einzuhalten.

Die Regelungen für Azubis findet man im Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder z.B. hier:

http://www.azubi-azubine.de/mein-recht-als-azubi/arbeitszeit.html

Wie lange bist Du noch in der Probezeit? Deine Bedenken, die Du in einem Kommentar geäußert hast, sind wahrscheinlich nicht grundlos. AG die ihre Azubis so arbeiten lassen, werden oft nicht viele Skrupel haben einen "aufmuckenden" Azubi in der Probezeit zu kündigen um den "Störenfried" gleich wieder loszuwerden.

Bei Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz kann man sich allerdings auch anonym an das Gewerbeaufsichtsamt wenden. Die schauen dann mal vorbei und stellen das ab, wenn sie Verstöße finden.

Du kannst aber auch bis nach der Probezeit warten (ist zwar blöd aber sicherer) und dem AG dann die entsprechenden Gesetze hinlegen.

Leider ist "Recht haben" und "Recht bekommen" noch viel zu oft ein Problem.

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Kommentar von Hexle2
21.10.2016, 06:30

Danke fürs Sternchen

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Kommentar von gino95
21.10.2016, 06:33

Danke für die Antwort, kann ich aus solchen Gründen auch meinen Betrieb wechseln?, Ich habe morgens gleich nach einer Stunde 30 Minuten Pause und dann abends 1 Stunde vor Schluss 10 Minuten Pause 

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Aufgrund der Tarifautonomie regelt das deutsche Arbeitszeitgesetz als ein Gesetz zum Schutz der Arbeitnehmer die Wochenarbeitszeit nicht explizit, sondern definiert maximale zulässige Arbeitszeiten und Arbeitsverbote an bestimmten Tagen. Damit existiert ein im Wesentlichen aus dem Gesundheitsschutz begründeter weit gespannter Rahmen, in dem sich die Tarifparteien mit ihren Vereinbarungen bewegen können. So sieht § 3 ArbZG[5] vor, dass die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer acht Stunden nicht überschreiten darf. Nach § 9 ArbZG[6] dürfen Arbeitnehmer sonntags grundsätzlich nicht beschäftigt werden. Von dem Sonntagsarbeitsverbot gibt es allerdings viele Ausnahmen. Daraus ergibt sich eine maximale reguläre Wochenarbeitszeit von 48 Stunden. Die Tagesarbeitszeit kann auf bis zu zehn Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden. Daraus ergibt sich eine kurzfristig mögliche maximale Wochenarbeitszeit von 60 Stunden.

Quelle Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Wochenarbeitszeit

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Wie alt bist du? U18 oder Ü18?

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Kommentar von gino95
19.10.2016, 23:15

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