In der Ausbildung fristlos kündigen möglich?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mit einer fristlosen Kündigung wirst Du vermutlich nicht durchkommen.

Somit käme nur ( unter "Normalbedingungen" ) ein Auflösungsvertrag in Betracht, da Du ja Deine Ausbildung in einem anderen Betrieb fortsetzen möchtest.

https://www.azubiyo.de/ausbildung/kuendigung/

https://www.experto.de/ausbildung/ausbildungsvertraege-in-der-ausbildung-aufheben.html

Wie das bei falschen Ausbildungsbedingungen abläuft ( Du bekommst keine ausreichenden Lerninhalte vermittelt ) solltest Du mit der zuständigen Kammer klären, bzw. auch die Lehrer der Berufsschule sollten wissen, was Du machen kannst.

Ansonsten - Du bist dort um etwas zu lernen, jedoch nicht um für dieses Unternehmen "produktive" Arbeit zu erbringen. Desweiteren sind auch Überstunden zumindest durch Freizeitausgleich "zu vergüten". Und nein - das Ausmisten seiner Boxen mit seinen Privatpferden gehört nicht zu Deinen Aufgaben.

Auch seine Einstellung zum Thema Pausen widerspricht eindeutig dem geltenden Arbeitsrecht. Derartige Fahrten gehören eindeutig zur Arbeitszeit.

Ich würde Dir raten Rat bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht zu suchen. Da Dein Einkommen dafür eher nicht ausreichen wird und vermutlich auch kein Rechtschutz besteht, solltest Du Anrecht auf einen "Beratungsschein" haben:

https://justiz.de/formulare/zwi_bund/agI1.pdf

Vielen vielen Dank das hat mir sehr weiter geholfen 😊

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Besten Dank für's Sternchen.

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Kleiner Nachtrag: hab nun einen Aufhebungsvertrag und bin zur anderen Praxis gewechselt :) kann in meiner Klasse bleiben und alles hat super funktioniert also Danke nochmal für eure Hilfe 👌🏼

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@DerlaberKeks

Dann wünsche ich Dir alles Gute für Deine weitere Ausbildung.

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Laut Gesetz hast du ein Anrecht auf Pausen. Und in der Zeit hast du eben Pause und musst nicht noch etwas nebenbei machen.

Ordnung und Sauberkeit ist immer und überall ein Punkt in jeder Stellenbeschreibung. Aber regelmäßig die privaten Pferde des Chefs versorgen gehört da schon nicht mehr zu. Und regelmäßig die Toiletten putzen schon mal gar nicht! Das würde ich schon fast als Schikane ansehen.

Das einzig richtige in deiner Situation wäre das du dich an den Ausbildungsberater deiner zuständigen Kammer wendest. Alleine die Aussage das du Arbeiten sollst und nicht lernen würde das schon rechtfertigen.

Diese Aussage der anderen, wonach "Lehrjahre keine Herrenjahre" sind, kann ich nicht hören.

Natürlich muss man als Azubi auch mal unangenehme arbeiten erledigen, allerdings muss der der Chef den betrieblichen Ausbildungsplan einhalten.

Was er auch einhalten muss, sind Pausen und Arbeitszeiten. Die regelmäßige Arbeitszeit darf im Durchschnitt 8 Stunden nicht überschreiten.

Die Wegezeit, die Ihr von Hof zu Hof benötigt, ist keine Pausenzeit. Wenn doch, dann würde ich im Auto mal ganz genüsslich meinen Döner auspacken.

Ich würde das Problem ganz offen mit dem Chef besprechen. Passieren kann dir nach Ablauf der Probezeit nicht.

Ändert sich nichts, kannst Du dich gern mal bei der Tierärztekammer oder bei der Landesbehörde für Arbeitsschutz vorstellig werden.

Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz werden mit empfindlichen Geldbußen geahndet.

Einfach kündigen kannst Du aber nicht. Das geht nur, wenn Du dich für einen anderen Beruf ausbilden lassen willst.

Hier wäre ein Aufhebungsvertrag von Nöten.

Ich würde ein Vorstellungsgespräch wahrnehmen und hier alles offen ansprechen.

 Die regelmäßige Arbeitszeit darf im Durchschnitt 8 Stunden nicht überschreiten.

Stimmt nicht, ab achtzehn darf man sogar bis zu zehn Stunden täglich arbeiten, also sechszig Stunden die Woche.

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@blackforestlady

Woher nimmst Du dieses Wissen? Im § 3 ArbZG steht geschrieben, dass die durchschnittliche Arbeitszeit innerhalb von 6 Monaten 8 Stunden nicht überschreiten darf.

Eine Verlängerung auf 10 Stunden ist nur im Ausnahmefall möglich.

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Also bei mir geht’s auch über die 10 Stunden und das ohne Pausen

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