In der 8.kl vom Gymnasium auf Gesamtschule wechseln und trotzdem Abi machen?

4 Antworten

Wenn ihr das Gymnasium zu schwer ist, sollte sie allerdings auf die Realschule wechseln. Und natürlich geht das. 

Auf der Realschule kann man natürlich kein Abitur machen, sondern die Mittlere Reife. Wenn man die aber gut meistert (Durchschnitt in den Hauptfächern mindestens 3,0 und nirgends eine 5), dann kann man danach auf ein berufliches Gymnasium gehen und dort in 3 Jahren das Abitur machen (also in Klasse 13 - nicht 12), das genau den gleichen Wert hat, wie das Abi am normalen Gymnasium.

Es wäre unvernünftig, sich ab Klasse 8 noch 5 Jahre mit schlechten Noten durch´s Gymnasium zu ziehen, wenn man es auf der Realschule viel einfacher haben  kann. Natürlich muss man da auch lernen, aber es ist doch anders. Und wenn man dann nach der 10.Klasse ein Berufliches Gymnasium wählt, ist man auch um einiges reifer, und weiß, wofür man lernt. Das ist einem in der 8.Klasse noch nicht klar... . 

Ich fände es gut, wenn deine Eltern mit deiner Schwester ein Einsehen hätten und sie auf eine Realschule wechseln dürfte. Nicht jedes Kind ist für eine Gymnasiallaufbahn geeignet. Und weiterbilden kann man sich später immer noch.

Sie muss dann soweit ich weiß nach dem 13. Jahr Abi machen das ist aber an einer Realschule völlig normal sie sollte lieber wechseln dann fühlt sie sich wohler bekommt bessere Noten und hat somit auch bessere Chancen auf eine gute Ausbildung beim Gymnasium ist der einzige Unterschied das sachen schneller abgehandelt werden und der Stoff straffer durchgezogen wird was für manche auch zu viel wird
Hoffe ich konnte helfen und viel Glück noch💓

Du verwechselst im Text Real- mit Gesamtschule.

Ja, man kann natürlich auf der Gesamtschule auch Abitur machen, aber viele glauben offenbar immer noch, das könnte dort wohl jeder schaffen und deshalb wäre das auch nicht so viel wert.

Leider sieht die Realität ganz anders aus! Ich befürchte fast, die Berechtigung für die gymnasiale Oberstufe zu erlangen, ist auf der Gesamtschule mit am schwierigsten. Da bekommt man überhaupt nichts geschenkt und das Abitur ist dort ist auch nicht leichter, als auf einem normalen Gymnasium.

Ich finde die Entwicklung schon irgendwie völlig absurd, dass man jetzt für jeden halbwegs akzeptablen Beruf mindestens Fachabi braucht. Es ist einfach so, dass die Leute mit Fachabi und Abi die Realschüler vom Lehrstellenmarkt verdrängen und diese dann ebenfalls mindestens Fachabi machen müssen.

Wozu der ganze Wahn? Ich würde als erstes mal diese FOS und HBFS komplett abschaffen und Fachabi erst nach einer Berufsausbildung möglich machen. Das würde auch die (Fach-) Hochschulen enorm stärken.

Aufs Gymi gehören auch nur solche Schüler, bei denen absehbar ist, dass sie ein Unistudium auch schaffen könnten. Warum sollen sich dort Kids, die völlig überfordert sind, rumquälen? 

Man kann auch mit einer Berufsausbildung und nachfolgender Weiterbildung z.B. zum Fachwirt, Meister oder Techniker ohne Studium sehr weit kommen.

Was möchtest Du wissen?