In DE bleiben oder in die USA?

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8 Antworten

Ich bin selbst in die USA ausgewandert und kann dir aus 1. Hand sagen, dass es einem die Einwanderungsbehörden nicht leicht machen - obwohl ich bereits einen Job inkl. Empfehlungsschreiben in der Tasche hatte und Englisch mir keine Probleme bereitet, verging fast ein Jahr bis ich das Visum in den Händen hielt. Auch von den Behörden hier wird man nicht, wie so oft angenommen, mit offenen Armen empfangen. Ohne Job wäre es nichts als fahrlässig, in die USA zu ziehen, sie könnten weder ein Bankkonto eröffnen, noch einen Handyvertrag oder ähnliches abschliessen, geschweigen denn Sozialgeld beantragen (Sogar für Amerikaner gibt's nur ein paar Monate Arbeitslosengeld) Und krankenversichert wären sie dann auch nicht (das ist in den USA sündhaft teuer!)

Noch einen Kommentar zum Zaun aufstellen ohne Bewilligung: Ich habe schon in verschiedenen Ländern gelebt, in den USA ist mit Abstand am meisten reglementiert. Beispiel: Um ein Kinder-Planschbecken im eigenen Garten aufzustellen, brauchen wir eine Bewilligung, und die kostet!

Das Leben in den USA hat viele wundervolle Seiten, aber die Vorstellungen deiner Bekannten sind naiv. Irgendwann kehrt überall der Alltag ein!

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"da sie ... ohne beleidigend klingen zu wollen ... nicht "Die Schlausten" sind" - Gut, daß Du das geschrieben hast. Den Gedanken hatte ich nämlich auch... :-D

Es ist natürlich nicht schlecht, wenn man schon eine Anlaufstelle, also einen Verwandten, da hat. Der ganze Rest - wo leben die eigenltich? Bei uns bekommt man das Geld noch nachgeworfen, in den USA kriegst Du nichts, jedenfalls nicht als frisch Eingewanderter. Genau aus dem Grund haben Bekannte von uns aus Honduras Deutschland den USA vorgezogen, sie hätten in beiden Ländern leben können (haben u.a. den deutschen Paß).

Und dann ohne Englisch? Qualifiziert wahrscheinlich für nicht viel mehr als Burger wenden bei McDoof? Ich kann mir nicht vorstellen, daß die da ein Bein auf die Erde kriegen.

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Du solltest die Familie auf jeden Fall von diesem Schritt abhalten - egal wie! Die gehen dort unter!

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Problem ist, dass man nicht einfach so in die USA einwandern kann. Onkel hin oder her.

Die Einwanderungsgesetze sind ziemlich streng, finanzielle Mittel, Arbeitsvertrag oder ein einheimischer Ehepartner sind Grundvoraussetzungen. ** Im Bezug auf die Sprachkenntnisse mach ich mir um die Kinder weniger Sorgen... .Allerdings wenn ihnen der Lernstoff auf Deutsch schon Probleme bereitet, wird das durch die Fremdsprache noch weiter kompliziert. Auch wenn das normale Schulsystem in den Staaten als ziemlich anspruchslos gewertet wird. **Die Eltern allerdings sollten wenigstens gute Grundkenntnisse besitzen, denn irgendwie muessen sie sich ja auf dem Arbeitsmarkt einfinden.

Fuer klingt das wie eine eine Utopie, denn egal wo auf der Welt.....Geld braucht man immer..... Da hilft einem sonst die ganze Freiheit Nichts. Und einmal drueben angekommen, ist es sehr schwer wieder zurueckzukommen, man kann ja nicht einfach per Autostop fluechten....lol.... Ausreden kannst Du es ihnen eventuell nicht, doch werden sie selbst merken, dass die Huerden ziemlich unueberwindbar sind. Allerdings hat auch Jeder Mensch ein Recht darauf, seine Traeume zu verwirklichen, und wenn sie das Zeug dazu haben, wuensche ich ihnen auch dass es gelingen moege.....

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nun ja, in amerika ist die politik grauenvoll, du wirst andauernd belauscht, kannst grundlos festgenommen werden, wenn man aufm land wohnt ist der nächste supermarkt ne stunde weit weg, es gibt nur privatversicherungen, die bei schwereren erkrankungen oftmals einfach den vertrag auflösen (dann musst du das selber bezahlen) etc.

im gegensatz zur usa ist deutschland fast utopisch.

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In den USA musst Du keine Doktor haben um erfolgreich zu sein, das Leben da ist härter als hier, aber viele kommen besser mit der Härte klar. In Deutschland bekommt man alles vorgeschrieben...gut ist das nicht. Lass sie fahren, die Energy ist schon gross, die werden sie dann vielleicht umsetzen...

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Was denken die eigendlich? Leben die nicht in der Realität? Es geht den Menschen in den USA mittlerweile viel schlechter als den deutschen. Während die lebenqualität in Deutschland leicht ansteigen konnte (Wir haben sogar Schweden und Dänemark überholt), so ist die Lebensqualität in den USA kontinuierlich gesunken. Ich perösnlich kann nur sagen, wenn man in Deutschland vor seinen Problemen wegrennt, dann schafft man es im Ausland erst recht nicht. Und so cool wie alles immer sagen ist die USA garnicht. Es ist ein ganz normales Land wie Deutschland, wo Menschen leben, die genau die selben finanziellen Probleme haben wie wir. Zurück zu deiner Frage: Wenn ich die Wahl hätte in Deutschland oder den USA zu leben, dann würde ich ohne groß zu zögern Deutschland bevorzugen! Gerade solche Familien, würden bei einem Umzug in die USA total unter gehen. Vorallem, weil es dort eine ganz andere Mentalität gibt. Es ist dort halt alles nicht so schön organisiert wie in Deutschland!

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Mal abgesehen von allem anderen drum herum: Die Frage stellt sich schon deswegen ueberhaupt nicht, weil der Verwandtschaftsgrad "Onkel" reicht nicht aus, um in die USA auswandern zu koennen.

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