In Bewerbung reinschreiben dass man eine Therapie wegen Depressionen gemacht hat?

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12 Antworten

Also wenns drum geht, dass da ne Lücke im Lebenslauf ist, dann lass se drin. Da gehören nur beruflich relevante Sachen rein.

Wenn da 2-6 Monate dazwischen sind, dann wird der sicherlich fragen, was da war... Aber mit einem kurzgehaltenem "Reha" oder "Kur" wird der sicherlich zufrieden sein. Wenn der dann nochmal nachfragt, dann hast du das recht einfach nicht zu antworten. Aber eine kurze Erklärung mit, "es ist beruflich nicht relevant und behandelt" sollte reichen. Klar wird der merken, dass es dir unangenehm ist. Das ist kein Nachteil, denn im schlimmsten Fall muss er sich ne Geschichte über ein schlecht heilendes Furunkel am Hintern unterhalten, oder "Frauenprobleme" wenn er weiter nachfragt. Die Frage nach einer Erkrankung is immer eine Büchse der Pandora ^^  Wichtig is für den Personaler "behandelt" und "nicht beruflich relevant"

Wichtig ist, sich da nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, und, sollte das Gespräch da stagnieren, selber wieder weiter den Lebenslauf erklären um keine längere Pause aufkommen zu lassen.

Ich hab das damals so gelöst, dass ich nach der dritten Nachfrage gemeint habe, dass hier 3 Leute der höheren Gehaltsstufe sitzen, und ich die teure Zeit nich mit Kleinigkeiten verschwenden will. "Besprechungen immer mager halten" ^^
Der Job isses damals auch geworden ;-)

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Man schreibt dazu gar nichts in eine Bewerbung. Das geht den Arbeitgeber nichts an. So hätte er eher Angst, dass du wieder depressiv wirst und auf der Arbeit ausfällst. Deine Chancen wären dadurch viel geringer.

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Oberste Regel in Bewerbungen: nicht lügen.

Zweite Regel: keine Lücken lassen.

Tatsächlich stellt dich genau deshalb deine Therapie vor ein Problem. Es gibt kein einheitliches Credo, wie man in dem Fall vorgeht. Man kann es vage formulieren mit "Auszeit aus persönlichen Gründen", muss dann aber damit rechnen, dass man im Vorstellungsgespräch Rede und Antwort stehen soll. Oder du schreibst (was ich persönlich besser finde): Krankheitsbedingter Ausfall. Du kannst dazuschreiben (z.B. im Anschreiben), dass du inzwischen wieder genesen bist.

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NewLifeUp 05.10.2017, 13:35

Was sagst du zu den anderen antworten?

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offeltoffel 05.10.2017, 13:43
@NewLifeUp

Der Tenor hier scheint ja zu sein: es geht den Arbeitgeber nicht an, warum du krank warst. Das stimmt sicherlich, aber auch nur teilweise. Also meiner Meinung nach hat er ein Recht darauf zu fragen, warum du in der Zeit nicht tätig warst. Du kannst natürlich darauf beharren, dass du das nicht verrätst, aber das wird ihm sicher nicht so gut gefallen (und das kann man ihm ja schlecht verbieten). In die Bewerbung direkt reinschreiben, dass man in Therapie wegen Depression war, erscheint mir aber auch zu krass.

Du solltest lieber reinschreiben, dass dein Ausfall krankheitsbedingt war und du jetzt wieder fit bist. Falls man dich zum Gespräch einlädt, müsstest du dir überlegen, was du auf die Frage antworten wirst, was die Art deiner Krankheit angeht. Dann könntest du z.B. sagen "eine psychologsiche Erkrankung, die inzwischen therapiert ist". Das fände ich ehrlich und fair, aber man kann dir nicht vorschreiben, dass du so offen damit umgehst.

Mir persönlich wäre es als AG lieber, wenn mit offenen Karten gespielt wird, als dass ich ewig im Dunkeln tappe und erst nach und nach mitbekomme, wie es um die Gesundheit meiner neuen Mitarbeiterin bestellt ist. Das gilt allerdings nicht für eine in jeder Hinsicht erfolgreichen Therapie, wenn du also jetzt wieder 100% gesund bist.

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NewLifeUp 05.10.2017, 13:51

Also soll ich es reinschreiben?

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offeltoffel 05.10.2017, 13:52
@NewLifeUp

Reinschreiben, dass du in der Zeit einen krankheitsbedingten Ausfall hattest. Aber nicht, dass du in der Zeit in Therapie wegen Depression warst. Du sollst dich damit aber auch selbst wohlfühlen. Wenn es dir wirklich unangenehm ist, schreibe aus persönlichen Gründen.

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NewLifeUp 05.10.2017, 13:52

P. S. Der AG weiß, dass ich zwei Ausbildungen abgebrochen habe und denkt, ich sei nun im lehramtstudium. Aber während des Semesters war ich ja dann auf Therapie. Ich habe in dieser Firma 3 Jahre als Hilfsarbeiter gearbeitet. Mir hat es dort sehr gut gefallen, war nie krank.

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NewLifeUp 05.10.2017, 13:58

Oksy ja danke

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Versuch mal, Dich in die Position des Arbeitgebers zu versetzen (wenn Du dazu wider Erwarten fähig sein solltest).

Würdest Du jemanden einstellen, die/der neben der Spur läuft oder jedenfalls  gelaufen ist? 

Bei dem/der das Risiko besteht, daß er/sie heulend aus dem Betrieb läuft und erstmal 6 Monate Therapie braucht, wenn der Arbeitskollege neben ihr/ihm laut rülpst oder eine Büroklammer zu Boden poltert?

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DeinHerrscher 07.10.2017, 17:40

Wie kann man nur so einen schwachsinnigen Kommentar schreiben? Unfassbar...

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Was ist eine gute Bewerbung? Eine, in der mal zu 100 % ehrlich ist? Eine, in der man sein Leben offenkundig darlegt? Eine, die man in der Rolle als Arbeitgeber ansprechend findet?

Drittens und letzteres ist die richtige Antwort. Was findet der Arbeitgeber interessant? Welche Erfahrungen du mitbringst? Welche Fellfarbe dein Labrador hat? Oder welche psychischen Krankheiten du vorzuweisen hast?
Mit letzterem wird sich dein Chef nicht denken: "Mensch! Genau das hat in unserer Frima gefehlt. Ein psychisch Kranker! (sorry falls ich nicht den richtigen Begriff treffe)"

In die Bewerbung kommt nur Positives! Nichts, dass dich für die Stelle ungeeignet erscheinen lässt.

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Wenn es dir wieder gut geht ist das nicht nötig!

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wenn du die Stelle haben willst, solltest du das tunlichst lassen.

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Nein. Schreib niemals über deine Erkrankung.  1) das geht dem Arbeitgeber nichts an. 2) so wirst du definitiv nicht die Stelle bekommen. Lg

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Ich schreibe keinerlei Erkrankungen in eine Bewerbung. Das geht keinen was an (außer meine Ärzte :-) ).

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Sowas gehört in keine Bewerbung.

Geht die auch nix an!

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geht keinen was an.könntest gegen die lücke erfindest was.

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Das geht niemand etwas an.

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