In Bewerbung reinschreiben das ich Mitglied in einer Flüchtlingshelforganisation bin?

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4 Antworten

Soziales Engagement ist üblicherweise etwas was in Bewerbungen positiv bewertet wird. Das ist besser zu lesen als "ich gehe gerne ins Kino", denn das verrät nichts über den zukünftigen Arbeitnehmer. Der Zeitaufwand sollte sich aber in Grenzen halten.  

Anders sieht es aus, wenn man dieses Engagement viel von der Zeit des Arbeitnehmers in Anspruch nimmt und der Arbeitnehmer befürchten muss, dass die Arbeit nur an zweiter Stelle stehen würde und darunter leidet. Da kommen im Bewerbungsgespräch dann oft Fragen danach, wie sowas denn ausschaut, wie und wann sie diesem "Hobby" nachgehen. Wer dann sagt "ich engagiere mich da 50 Stunden die Woche, auch unter der Arbeit und muss mir da auch mal nen Tag für frei nehmen" - dem ist nicht zu helfen ;) Wer aber sagt dass er sowas nur am Wochenende oder im Urlaub macht, der hat damit keine Nachteile. Freiwillige Feuerwehr ist zum Beispiel etwas dass man nicht unbedingt so an die große Glocke hängen sollte, da hören Arbeitgeber nur "der ist dann ständig weg wenn irgendwo man ein Rauchmelder losgeht". 

Da deine Mitgliedschaft in diesem Fall fachlich nicht relevant ist, würde ich sie nicht erwähnen. Anders wäre es, würdest du dich als Sozialarbeiter bewerben wollen....

Hallo Eschengnom, 

da das für den Beruf nicht relevant ist, würde ich es weglassen. Es könnte so oder so interpretiert werden. 

Wenn du aktiv dort bist.

machst im tabell. Lebenslauf unter EXTRAS   oder BESoNDERES :               aktives Mitglied der Flüchtlingshelforganisation "One-Future"

ansonsten weglassen

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