In 18 Jahren 2 x d. Miete erhöht, kann ich nachträglich Mieterhöhungen fordern?

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8 Antworten

In 18 Jahren 2 x d. Miete erhöht, kann ich nachträglich Mieterhöhungen fordern?

So wie ich das sehe. NEIN.

Sie haben gerade die Miete erhöht.Eine nochmalige Mieterhöhung ist daher noch nicht zulässig.


Die Mieterhöhung nach § 558 BGB bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete ist die häufigste Form der Mieterhöhung, die während der Mietzeit durchgeführt werden kann.

Hierbei sind für den Vermieter mehrere Faktoren und Fristen vorhanden, die er berücksichtigten muss.

•So muss zum Beispiel die Miete innerhalb der letzten 15 Monate unverändert gewesen sein und

• Zusätzlich darf die Miete der Wohnung sich innerhalb der vergangen drei Jahre um nicht mehr als maximal 20 Prozent erhöhen.

• Ausgenommen sind hierbei gemäß den §§ 559 und 560 Mieterhöhungen infolge einer Modernisierung oder einer Erhöhung der umlagefähigen Nebenkosten.

http://www.hausverwalter-vermittlung.de/blog/mieterhoehung-frist/

stimmt, jetzt wo ich es lese, fällt es mir wieder ein

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Die Erhöhung der Miete bis zum Mietspiegel oder der ortsüblichen Vergleichsmiete darf innerhalb von 3 Jahren maximal 20 % betragen. Das hätte sie in einem Rutsch machen können/sollen.

Die nächste Mieterhöhung darf sie frühestens 15 Monate nach Inkrafttreten der jetzigen Mieterhöhung vornehmen. Aber nur um die Differenz zu den 20 %!

Oder in 36 Monaten um 20 %.

Nachträglich geht das nicht. Mieterhöhungen müssen mindestens 3 Monate vorher angekündigt werden. Der Mieter muß zustimmen, wenn sie berechtigt ist, oder in angemessener Frist ausziehen. Zwischen Mieterhöhungen müssen 2 Jahre liegen. Gestiegene Kosten können ja über die Nebenkosten abgerechnet werden.

nein, eine miterhöhung ist nur alle anderhalb jahre möglich und darf maximal 20 prozent der miete betragen.

eventuell ist meine angabe der frist niht ganz richtig, ist schon eine weile her, das ich diese in der mieterhöhung bei meinen onkel gelesen habe (etwa ein dreivierteljahr).

wie oft die miete von deiner mutter in den letzten jahren erhöht wurde, spielt dabei keine rolle.

Man darf innerhalb von zwei Jahren um maximal dreißig Prozent erhöhen ... selbst wenn man damit immmer noch unter dem aktuellen Mietenspiegel liegt.

der aktuelle mietpiegel zeigt nur wie hoch die durchschnittsmiete im ort ist.

ob man als vermieter mehr oder weniger meite verlangt, ist einem selbst überlassen. man sollte allerdinsg regelmässig überprüfen, ob die mieteinnahmen die kosetn decken und man rücklagen für reperaturen und ähnliches bilden kann.

wenn man möchte kann man natürlich aus nächstenliebe darauf verzichten, gewinn zu mahcen und tut dafür ein gutes werk, und lässt jemand der wenig geld hat kostengünstig wohnen.

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@larry2010

Bei der Vermietung hat leider auch das Finanzamt ein klein wenig mitzureden: D. h. eine Vermietung muß also mindestens kostendeckend sein. Wenn man aber Kosten, die mit der Vermietung in zusammenhang stehen, steuermindernd absetzen bei der Einkommenssteuererklärung möchte, muß ein Gewinn erzielt werden; bei größeren Instandhaltungskosten kann man zwar für einen gewißen Zeitraum mit den Mieterlösen ins "Minus" geraten (weil der Vermieter beispielsweise einen Kredit in diesem Zusammenhang noch abzahlen darf); dann muß aber für das Finanzamt sichtbar sein, daß in absehbarer Zeit ein Gewinn erzielt werden wird.

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Umgekehrt, in 3 Jahren 20 %.

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@jockl

Ja, Jocki, ich hab's leider verwechselt ... sorry, Asche über mein Haupt!

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Total falsch! Richtig: Binnen drei Jahren max. 20%.

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Ein Jahr müssen Sie sich Zeit lassen!

Hallo, ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich hab mal folgendes gehört:

  1. Die Miete darf jährlich angepasst werden, allerdings um einen bestimmten Prozentsatz.

  2. Nachträglich geht gar nicht.

  3. Du musst eine Frist setzten, damit der Mieter ggf. ausziehen kann, wenn er nicht einverstanden ist

Du kannst jedes Jahr die Miete an den Verbraucherindex anpassen.

Nur wenn indexmiete vereinbart ist.

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