Impfung gegen Röteln, Masern?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Ach jeh, 3 Monate oder 6 Monate... was macht das für einen Unterschied?

Die 3 zusätzlichen Monate sind schnell vorbei.

Immerhin gehts ja um deine Gesundheit und in erster Linie um die Gesundheit deines potentiellen zukünftigen Babys.

Weißt du warum man dagegen geimpft sein soll bevor man den Plan fasst schwanger zu werden? Um das Ansteckungsrisiko von sich und dem Ungeborenen so gering wie nur möglich zu halten. Hast du dich mal darüber informiert was eine Rötelinfektion mit dem Ungeborenen anstellt? DAS wünscht man nicht mal der ärgsten Feindin.

Sicher, hier tummeln sich früher oder später alle Befürworter und Gegner einer Impfung. Letztlich entscheidet man selbst alleine. Doch sollte man so verantwortungsbewusst sein um das Beste fürs künftige Kind zu wollen (meiner Meinung nach gehört dazu auch der Wunsch das das Risiko auf Erkrankungen etc so gering wie möglich gehalten wird).

Ich meine, angenommen du achtest während der Schwangerschaft dann auf die üblichen Dinge (keinen rohen Fisch, rohes Ei, rohes Fleisch wegen möglicher Salmonellengefahr, tägliche Dosis Folsäure um das Fehlbildungsrisiko des Babys drastisch zu minimieren, und so weiter) - dann wäre es doch ein logischer Schritt sich auch über mögliche Infektionen durch die Mitmenschen Gedanken zu machen.

Überlege mal, es gibt genug Menschen in jeder Stadt/ in jedem Dorf die sagen "Ich bin nicht geimpft, mein Kind wird nicht geimpft - mir doch egal ob wir Schwangere infizieren während jemand aus meiner Familie grade die Röteln hat. Was geht mich ein anderer Mensch an." Das Schlimme an Röteln, sie müssen nicht mal direkt übertragen werden um zu infizieren. Das geht auch ganz simpel durch einen Zwischenträger (beispielsweise ein Familienmitglied). Da man anderen Leuten aber nicht an der Nasenspitze ansehen kann ob bei ihnen daheim grade jemand eine derartige Erkrankung hat (oder vor kurzem hatte), könnte jeder potentielle Mitmensch im Alltag der Zwischenwirt für diese Erreger sein. Der Postbote, der Mitarbeiter, der Mitschüler, das Kind das zum Spielen vorbei kommt, die Nachbarin die einen täglich mit Umarmung begrüßt, und so weiter.

natürlich, mir ist das sehr wichtig und ich würde nichts riskieren. Habe paar Tage darüber nachgedacht und jetzt frage ich auch nicht mehr nach. Wenn der Arzt mir das so sagt, dann soll es so sein. Für die drei Monate kommt  es auch nicht mehr an. Ich war nur etwas verwirrt und wollte nicht "unnötig" länger warten. Danke :)

0
@Lola1452

Ich möcht mich noch für meine lange Litanei entschuldigen :)

Das Thema geht mir nahe aus zwei Gründen: Zum einen hatte sich meine Mom (während sie mit mir schwanger war) mit Röteln infiziert... durch Spielkameraden meiner Geschwister. Als das heraus kam hat der Hausarzt umgehend ein Antiserum (oder was das war) oraganisert ... Ich hatte Glück im Unglück, das Kind von anderen Nachbarn das in etwa zur selben Zeit geboren wurde kam schwerstbehindert auf die Welt.

Zum anderen, ich bin selbst Mutter. Wir haben am eigenen Leib erlebt was - auch ohne Schädigung durch Krankheitserreger - so alles schief gehen kann.

By the way... ich lege dir ans Herz auf dich zu achten während der Schwangerschaft. Wenn dir etwas komisch vorkommt geh zum Arzt. Wenn dieser dich beruhigt, du aber noch immer beunruhigt bist und denkst "ne, da stimmt irgendwas nicht", dann hol eine zweite Meinung durch einen anderen Arzt (beispielsweise im krankenhaus) ein.

0
@Rockige

oje, ja da sieht man was alles passieren kann. Die Meinungen gehen weit auseinander was das Impfen gegen Röteln angeht. Ich persönlich finde es aber wichtig, nachdem ich alles mögliche darüber gelesen habe. Danke sehr, ich werde versuchen immer auf mein Gefühl zu hören :):):)

0

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt etwas anderes:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/AllgFr_AllgemeineFragen/FAQ-Liste_AllgFr_Impfen.html

a) Aufgrund theoretischer Überlegungen wird generell empfohlen, nach Lebendimpfungen (Masern, Mumps, Röteln, Varizellen, Gelbfieber) einen Zeitraum von mindestens 1 Monat bis zu einer Schwangerschaft einzuhalten. Allerdings sind bei Unterschreitung dieses Zeitraums und selbst bei versehentlicher Impfung in der Frühschwangerschaft bisher keine fetalen Schädigungen durch diese Impfungen bekannt geworden.

Die 6. Monate kann ich mir nicht erklären - ich würde an deiner Stelle man hier nachfragen - Dort ist Dr. Wolfgang Maurer (ein ausgewiesener Impfexperte) als User "Wolfgang" sehr aktiv und kann dir sicherlich eine Antwort geben:

http://www.parents.at/forum/forumdisplay.php?f=120

Nicht dass ich Experte bin, aber wenn der Arzt sagt, dass es sinnvoll ist, sechs Monate zu warten, um eine Fehlbildung des Kindes zu vermeiden, dann würde ich sechs Monate warten. Es kommt doch nicht drauf an, ob du Juli oder im Oktober schwanger wirst. Wenn es denn überhaupt so schnell geht....

ja, das stimmt. Verstehe es nur nicht ganz, wieso es bei mir jetzt anders ist als bei meiner Nachbarin. Und die Helferinnen beim Frauenarzt sind nicht wirklich gesprächig :)

0
@Lola1452

Unter anderem evtl weil du kein Klon deiner Nachbarin bist? Ihr habt verschiedene Körper, verschiedene Immunsysteme und so weiter.

0

Bitte versteh das nicht falsch, aber die 3 unterschiedlichen Monate wären mir ziemlich hupe,d enn es geht darum, dass der Fötus geschützt ist.


Wegen 3 Monaten Unterschied irgendein Risiko eingehen? Ernsthaft?

Googeln kann man alles von Armageddon bis defekte Zylinderkopfdichtung. Wenn Dir die 3 Monate denn so auf den Nägeln brennen, dann hol Dir die Zweitmeinung eines weiteren Frauenarztes ein. Das halte ich dann doch für eine bessere Lösung.


Und achte drauf, dass die das Impfbuch jetzt richtig führen!


Warum vertraust du deinem Arzt nicht bzw fragst dort nach dem Hintergrund?

Ob nun 3 oder 6 Monate, darauf kommt es sicher nicht an. Wenn du schwanger wirst, dann wirst du dein ganzes Leben lang Mutter sein. Was sind da die paar Monate?

word word word word word :D

0

Was möchtest Du wissen?