Imperialismus?

2 Antworten

Grundsätzlich sind das (gewaltsame und /oder betrügerische)Aneignen fremder ,,Ländereien" bzw.das ,,Großmachtstreben" auf Kosten anderer Nationen und Volker aus ,,heutiger Sicht " verwerflich.

Allerdings muss man auch gerade in der Geschichte im Bereich historischer Bewertungen die historischen Umstände bedenken.Da Imperialismus und Kolonialismus ja ein weltweites Phänomen(insbesondere im 19./20.Jahrhundert(sowohl Opfer als Täter betreffend) war,ist hier die Eigendynamik zu bedenken.Trotzdem gibt es keine Entschuldigung für die in diesem Kontext begangenen ,, Verbrechen gegen die Menschlichkeit"(allerdings hier wieder ein moderner Terminus) wie Völkermord, Massenvergewaltigungen, Deportationen und gewaltsame Unterdrückung ganzer Völker.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Langjährige Beschäftigung mit Geschichte und Ländern

Historisch gesehen, haben die Kolonialherren ihr Handeln niemals in Frage gestellt. Krieg und Eroberung war ein legitimes Mittel sein Herrschaftsgebiet auszudehnen. "Erwerb von Kolonien" nannte man das damals. In Wirklichkeit war das einfach Bevormundung und Unterdrückung der einheimischen Bevölkerung. Hier stand die rohstoffliche und agrarische Ausbeutung im Vordergrund.

Woher ich das weiß:Hobby – Sehe sehr gerne Geschichtsdokus

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