Immobilienverkauf, zugesicherte Aufwertung durch Heizung nicht ordnungsgemäß durchgeführt?

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2 Antworten

Der Notar ist nur in der Pflicht, wenn im Kaufvertrag etwas vereinbart wurde. Kaufpreisfälligkeit und/oder  Besitzübergang wenn Käufer bestätigt, dass vereinbarter Heizungsbau ordnungsgemäß ausgeführt wurde. War das ein Standardkaufvertrag ist der Notar raus. Der Notar muss  nur die Dinge prüfen, die ihm auferlegt wurden. Mündliche Nebenabreden sind in einem Kaufvertrag nicht erlaubt.  Also was steht im Kaufvertrag? 

Wurde der Verkäufer mit noch zu erbringenden Leistungen schriftlich angemahnt ( durch den Käufer) ? Hat man vielleicht Chancen bei den Erben des Verkäufers. 

Schornstein musst du in eurem Baurecht nachlesen, inzwischen gibt es in manchen hier eine auferlegte Duldung durch den Nachbarn. Ist dies bei euch nicht so, wäre also die Eintragung einer Dienstbarkeit erforderlich. Hier  war  also bereits vor Beurkundung eine entsprechende Bewilligung durch den Nachbarn nötig. Nicht erfolgt.   Dass man allerdings nicht mitbekommt, wenn an meiner Hauswand ein Schornstein angebracht wird, fragwürdig. 

Die Aufgabe des Maklers ist mW beendet, sobald er 2 Parteien beim  Notar hat und der Vertrag unterschrieben wurde. 

Zu verworren,unpräzis in jeglicher Hinsicht.Zu einem solch schwierigen Sachverhalt,kommt es drauf an,klare Fakten aussagekräftig zu präsentieren.Dann lohnt sich eine Rückfrage zu einem Detail.Und da muß der Antwortgeber kein Fachjurist sein.

Tendenziell sind Fehler gemacht worden.Illegale Installation? Der Schornsteinfegermeister wurde nicht um Abnahme gebeten,bzw.informiert? 

Ob Pflichtverletzungen vorliegen könnte man nur nach gründlicher Recherche bejahen oder verneinen.

Das wird ein Fall für einen Anwalt.

JanaJana07 12.07.2017, 10:48

Die Anlage ist abgenommen vom Schornsteinfeger es geht nur darum das der neue Käufer nicht wissen konnte das der Schornstein nicht rechtens am Nachbarhaus befestigt wurde. Für eine andere bestigungskonstruktion, hat da jemand aufzukommen?

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Rutscherlebnis 12.07.2017, 10:56
@JanaJana07

Da ein Schornstein ein wesentlicher Teil des Hauses,der Kaufsache ist,müsste der Neue Käufer auf Schadenersatz klagen.

Er wurde getäuscht. Ob der Makler leichtfertig,grob fahrlässig gehandelt hat,müsste man beweisen.Tendenziell könnte er sich darauf zurückziehen,das es eine ordnungsgemäße Abnahme des Schornsteines gibt.

Der Notar ist raus.

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JanaJana07 12.07.2017, 11:27
@Rutscherlebnis

Ersteinmal Danke. Klagen gegen den Verkäufer? Der ist tot.

Eine ordnungsgemäße Abnahme gab es erst ein halbes Jahr nach Verkauf, davon hat der Makler und Notar nie Kenntnis gehabt.

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