Immobilienverhandlung

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6 Antworten

Frage ist zunächst, ob die Immobilie über einen Makler oder frei angeboten wird.

Bei Immobilien über einen Makler kann man, sollte der Preis leicht über den Marktwert liegen, zumindest versuchen dahin gehend zu verhandeltn, das der Nachlass mindestens die Provision deckt. Das wird bei Maklern auch so im Vorfeld mit den Verkäufern besprochen.

Bei frei angebotenen Immobilien kann man das in etwa gleich so machen, in dem man dem Verkäufer mitteilt, das die Preisvorstellung, nach "eigener Recherche" leicht überzogen ist. Man muss das wie folgt sehen: Der Verkäufer fragt zunächst einen erhöten Preis, wohl wissend, einen
Nachlaß gewähren zu müssen.

Bitte bei den Verhandlungen NIE davon reden, das der Preis "Ihr finanzielles Limmit ist. Das kann, zumindest nach draussen "Ihr persönliches Limmit" sein, was Sie sich "GESETZT" haben, aber nicht dass das von der Bank gesetzt wurde!!! Üblich, absolut üblich ist und zwar bei JEDEM Verkauf, egal ob Auto, WAren oder Immobilien, das man "in etwa" 10 % "unterhalb" der Wertstellung einen Verkauf vornimmt. Daran dann aber festhalten wird. Bei einer erhöten Forderung ist den Verkäufer immer bewust, einen Abschlag vornehmen zu müssen. Also, ran an den Speck und zunächst ein geringeres Angebot abgeben. ABER, konkret darauf achten, wie der Verkäufer reagiert.Übrigens gibt man derartige Angebote NICHT schriftlich ab, sondern nennt die persönlich, am besten in- oder an der Immobilie!!!Viel ERfolg.

das kann man so gar nicht sagen, die immobilienbesitzer wollen beim verkauf, so viel wie möglich rausschlagen und gehen (trotz VBH) nicht so gerne schnell und viel runter.. unabhängig vom marktwert, der intressiert ja den verkäufer erstmal nur bedingt, wenn genug interessenten da sein.

also ich weiß nicht um welchen preis es geht, aber so bis 90.000€ oder 100.000€ würde ich kein angebot abgeben was um die 10.000€ unter dem geforderten preis liegt. das kommt zwar auf den verkäufer an, ob er darauf eingeht, aber das ist eher unrealistisch

Jede Immo erzielt am Markt den Preis, der geboten wird. Wollt ihr sie haben, müsst ihr zum Notartermin. Wenn nicht, lasst es und wartet bzw. gebt das Angebot ab, was ihr mit euch auch noch in 10 Jahren ausmachen könnt!

Hallo

Hier ein paar grundlegende Punkte kurz zusammengefasst, die ich in meiner 3-jährigen Grundausbildung meiner Firma (www.remax.de) für meine Tätigkeit als Immobilienmakler gelernt habe.

Wie kommt ein Preis zustande? 1. Der Preis wird auf einem Markt AUSSCHLIESSLICH nach Angebot und Nachfrage gemacht!!!! 2. Des Weiteren wird das Angebot und die Nachfrage am Immobilienmarkt neben den Kriterien der Immobilie auch emotional durch den Käufer und Verkäufer beeinflusst.

Wie könnt Ihr also vorgehen:1. Bereitet Euch intensiv (!!!!!!!!) auf die Verhandlung und das Gespräch vor (also nicht nur 30 Minuten sondern ruhig mal ein paar Stunden Zeit nehmen)

  1. Recherchiert ALLE Immobilien-Angebote im Internet, Zeitung, Supermarkt, Nachbarn etc. Denn nur wenn Ihr sachliche Argumente anderer Angebote habt warum der Preis zu hoch ist, könnt Ihr schlüssig argumentieren

  2. Setzt Euch ein persönliches Limit das Ihr selbst unter keinen Umständen überschreiten wollt um in einer Verhandlung nicht emotional und ggf. unklug zu handeln.

  3. Kauft Euch ein Buch über Verhandlungstaktiken und lest es um Euch Stichpunkte für die Vorgehensweise zu machen.

  4. Verhandelt den Preis unter Beachtung der diversen Verhandlungsstrategien in einer ersten Runde und werdet Euch einig mit dem Verkäufer.

ABER: Stellt dann noch als abschliessende Bedingung, dass Ihr das Haus durch einen Architekten oder Bausachverständigen Eurer Wahl begutachten lasst. Dessen Aufgabe ist es dann noch mal das Haus zu besichtigen und alle ggf. negativen Punkte und Risiken herauszuarbeiten. Nehmt auch Einsicht in ALLE UNTERLAGEN (Grundbuch, Bauakte, Genehmigungen, Altlastenverdachtsflächenkatasteramtsauszug, Teilungserklärung, Protokoller der Versammlungen und vieles mehr).

  1. Macht dann eine Liste aller negativen Punkte und Risiken und teilt dem Verkäufer diese mit. Erklärt aber gleichzeitig, dass Euch das Haus persönlich gut gefällt und ihr gerne einen Abschluss erzielen wollt. Aber natürlich nur unter preislicher Berücksichtigung der angegebenen Punkte.

  2. Dann macht Ihr den richtigen Abschluss.

Abschliessende Fragen an Euch: Wie viel Immobilienverhandlungen habt Ihr im Leben schon durchgeführt? Wie geschickt und erfahren seid Ihr in Verhandlungen in dieser Grössenordnung allgemein? Wie viel Geld könntet Ihr Euch durch eine clevere Strategie und Umsetzung ersparen? Welches Risiko steckt für Euch in einem Immobilienkauf der nicht ausreichend recherchiert und verhandelt wurde? Hat die Gegenseite einen Makler? Wenn ja, wie gut ist dieser seinerseits vorbereitet und erfahren um zu versuchen als Auftragnehmer des Eigentümers einen möglichst HOHEN Preis zu erzielen.

Mein Rat an Euch:

Macht es so wie vor Gericht!Wenn Euch jemand verklagt, würdet Ihr ja auch auf jeden Fall einen Anwalt nehmen, der Euch vertritt. Denn die Chancen ohne Anwalt vor Gericht Erfolg zu haben sind gering auch wenn man sich vor Gericht auch selbst vertreten kann. Und selbstverständlich würdet Ihr auch nie den Anwalt (sprich Makler) der GEGENSEITE zu Eurem Anwalt machen um Euch zu helfen. Daher: Wenn Ihr die o.g. Fragen nicht absolut positiv für Euch beantworten könnt, dann holt Euch selbst einen erfahrenen Makler und bezahlt diesen mit einem Anteil des ersparten Kaufpreises. Dann kostet es Euch nur was, wenn es auch was bringt.

Da wir uns für Ihr Angebot interessiern haben wir einen Sachverständigen eingeschaltet. Dieser hat uns einen Wert für das Objekt von xyz € benannt. Über Ihr Kaufangebot zu diesem Preis würden wir uns freuen.

Ich hoffe, der Wert liegt unter eurem Limit, damit ihr noch etwas Luft nach oben habt.

kann man nicht sagen, kommt auf den typ an,...

manche gehen wirklich ungern auch nur einen cent weg...

wie lange versucht er denn schon zu verkaufen...

der tipp des tages wäre....

ein halbes jahr warten und dann nochmal anrufen, wenn die ÜBER marktpreis ist, geht die niemanls weg....

wenn er erstmal bissel erfolglos verkauft hat, werden die auch vernünftiger...

warten ist das a und o beim kauf...

nicht voreilig handeln, da geht es um summen, die sind leicht ein jahresnettogehalt...

wir haben gewartet....ersparnis ca 60000€....

wenns weg ist, ist es weg....es gibt häuser wie sau, nur geld ist knapp, ihr seid die starke seite, nicht der mit dem haus....

wenn euer limit über dem verkehrswert liegt, ist euch nicht zu helfen....

"verkäufer verprellen" beim mediamarkt um 50€ 2 stunden feilschen, aber das ist ja nur geld...

das ist das richtige geld, man muss unter verkehrswert kaufen, weil der ist meiner erfahrung nach meist nichtmal in angemesserener zeit zu erzielen...

obwohl das paradox ist....

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