Immobilienkaufvertrag schwebend Unwirksam

2 Antworten

Ein schwebend unwirksamer Vertrag entfaltet erst seine Rechtswirkung,wenn die Genehmigung erteilt wird.

Da du ja sagst, dass das mit dem Geld im Kaufvertrag festgelegt ist, hast du also noch nicht die Pflicht das Geld zu übereignen.

Mag mich irren.

 

Erst bezahlen, wenn der Kaufvertrag gültig ist. Möglicherweise kommt der Kauf nicht zustande. Dann hast du für nichts bezahlt und mußt deinem Geld hinterher laufen. Außerdem ist der Makler jetzt motiviert, daß die Entscheidung schnell getroffen wird. Laß dich nicht unter Druck setzen.

Inwieferen schwebend unwirksam?

Jetzt mal angenommen ein Jugendlicher 16 Jahre alt >somit auch beschränkt geschäftsfähig braucht die Zustimmung eines gesetzlichen Vertreter um ein Rechtsgeschäft abzuschließen, entweder als Einwilligung oder Genehmigung... Nun zu meiner Frage:

Wenn jetzt eine Einwilligung vorliegt ist das Rechtsgeschäft ja wirksam.

Wenn jetzt aber keine Einwilligung vorliegt heißt es ja: Rechtsgeschäft schwebend unwirksam bis innerhalb 2 Wochen.

Inwiefern ist dieses "schwebend unwirksam gemeint"? Denn wenn ich keine Einwilligung bekommen würde kommt es ja eigentlich zu keinem Rechtsgeschäft oder wie muss man das verstehen?

Denn bei der Genehmigung ist das Rechtsgeschäft nichtig wenn diese nicht vorliegt.

Vielen Dank schonmal im voraus für eure Hilfe!!

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Gültigkeit einer Teilungserklärung und anspruch auf Sondernutzung beim Kauf einer Eigentumswohnung?

Guten Tag,

hiermit hoffe ich auf Hilfe, bei einem aüsserst komplizierten Sachverhalt im Immobilienrecht.

Ich habe einen Kaufvertrag für eine Eigentumswohnung abgeschlossen. Allerdings beeinhaltet er ein Rücktrittsrecht für mich, da eine Punkt einer neu aufgesetzten Teilungserklärung noch fehlt.

Hierbei haben alle Parteien ein Sondernutzungsrecht an den Terassen und Gartenflächen des Hauses. Allerdings sind die Terassen und der Garten nur durch die Erdgeschosswohnungen erreichbar.

In der neu aufgesetzten Teilungserklärung haben alle Eigentümer der Wohnungen ihr Sondernutzungsrecht an der Terasse, der von mir erworbenen Wohnung abgetreten und beim Notar unterschrieben.

Hier geht es insbesondere darum, dass die Terassenfläche an unserer Wohnung zu einem Wintergarten ausgebaut worden ist und so offen an das Wohnzimmer angeschlossen ist.

Allerdings hat einer der anderen Eigentümer im Grundbuch auf seiner Wohnung im Haus, ein Vorkaufsrecht für jemanden eingetragen. Diese Person muss nun aber auch die Teilungserklärung unterschreiben oder sein Vorkaufsrecht abtreten.

Diese Person ist leider nicht auffindbar oder reagiert nicht.

Nun zu meiner eigentlichen Frage, da ich ja noch vom Kaufvertrag zurück treten kann.

Gilt die Teilungserklärung nun für alle schon unterschrieben Parteien auf der Teilungserklärung, oder wird sie erst gültig wenn auch die nicht auffindbare Person unterschreibt?

Wäre es denkbar und uns zumutbar, dass man nachträglich einen Durchgang zu der Terasse durch den Keller baut, damit eine ander Partei von ihrem Sondernutzungsrecht auf die Terasse oder den Garten gebrauch machen kann?

Ich hoffe jemand kann helfen,

vielen Dank und freundliche Grüße.

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Widerrufsrecht beim Immobilienerwerb

Hallo liebe Community,

ich bin selbst auf der Suche nach meinem persönlichem Eigenheim und gehe da eher den bequemeren Weg. Statt zu bauen, will ich ein bestehendes Objekt kaufen.

Wenn ich über Immobilienscout jetzt einen Termin oder ein Expose verlange bekomme ich aufgrund der scheinbar "neuen" EU Richtlinien eine Widerrufsbelehrung zugemailt die ich erst bestätigen muss.

Jetzt ist mein Juristendeutsch nicht das Beste. Es fallen für mich doch keine Kosten an, weil eine Besichtigung etc. erst einmal kostenlos ist, richtig? Ich kann nämlich in der Belehrung keine Kosten oder Angaben über Kosten finden.

Wäre prima wenn jemand, der sich damit auskennt kurz ein, zwei Sätze hierzu was sagen könnte.

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Kaufvertragsentwurf wer Zahlt die Kosten

Hallo

Habe mal eine Frage Potenzieler Käufer möchte eine IMMOBILIE Erwerben. Makler ist außen vor. Kaufpreis 125.000 Euro für die Immobiliue Potzenzieler Käufer vereinbart mit Verkäufer einen Kaufpreis via HANDY Verkäufer verkauft sein Haus über sein Unternehmen. Verkäufer lässt über seinen HAUS und HOF Notar einen Kaufvertragsentwurf erstellen und schickt diesen An den Potenziellen Käufer und an die Bank. Erste Finanzierung einer BANK Platzt aus Persönlichen gründen Zweite Finanzierung steht soweit von anderer Bank Dann entscheidet sich Potenzieler Käufer aus Privaten und Beruflichen Gründen das sie das Gebäude nicht kaufen werden.

WER ZAHLT NUN DIE Kosten des Entwurfes

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Kurz vor Notar und Kauftermin Änderung des Einzugs- bzw. Überschreibungsdatums um über ein Jahr bei Immobilienkauf?

Ich und meine Freundin haben uns nach sehr langer Suche endlich in ein Haus verliebt und wollen dieses kaufen, haben auch schon ein kleines Gutachten erstellen lassen und sind den Verkäufern im allem entgegengekommen, haben sogar den Einzug auf deren Wunsch auf März 2018 hinausgeschoben. Wir wollten nächste Woche beim Notar den Kaufvertragsentwurf anfertigen lassen um uns und den Makler abzusichern. Nun habe die Verkäufer heute dem Makler mitgeteilt, dass Sie doch erst Mitte 2019 !!! ausziehen möchten um sich keine neue Wohnung für die Bauphase des neuen Hauses nehmen zu müssen. Wir haben leider nur einen Vorvertrag vom Makler, aber nichts vom Notar, fühlen uns aber trotzdem ziemlich hintergangen, zumal wir schon ein sehr gutes Finanzierungsangebot in der Tasche haben.

Drei Optionen stehen zur Auswahl: 1. Kauf abbrechen und der Makler sendet den anderen Interessenten das Angebot mit dem späten Kauf (Verkäufer trägt die bis dahin angefallenen Kosten) (möchten wir aber nicht!) 2. Verkauf und Übergabe Mitte 2019 (Nachteil: Wahrscheinlich höherer Zinssatz bis dahin und Bereitstellungszinsen für den jetzigen Vertrag liegen bei ca. 500€/Monat) 3. Verkauf wie Anfangs geplant im März 2018 und Übergabe Mitte 2019, in der Zeit wird das Haus an den Verkäufer vermietet (Evt. Nachteil: Da ein KFW 124 Eigenheimzulage Kredit mit im Spiel ist dürften wir eigentlich nicht vermieten)

Vielleicht hatte ja schon einmal jemand eine ähnliche Situation, uns ist von allen drei Übeln das Dritte am liebsten, allerdings müsste die Miete in der Zeit auch wirklich ALLE Kosten decken. Wenn das Objekt nicht so beliebt wäre, müssten wir eigentlich auch vom Kaufpreis herunter gehen!

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Probleme beim Verkauf eines Einfamilienhaus auf Pachtland (nicht Erbpacht!)

1984 haben mein Mann und ich ein Einfamilienhaus gekauft, welches auf Pachtland in einem Landschaftsschutzgebiet steht. Der Pachtvertrag für das Grundstück hat - wie bei den Vorbesitzern des Hauses - eine Laufzeit von 25 Jahren mit laufenden Verlängerungen von jeweils 5 Jahren. Im § 5 des Pachtvertrages ist geregelt: "Im Falle eines Verkaufes der auf dem Grundstück befindlichen Gebäude durch den Pächter räumt dieser dem Verpächter das Vorkaufsrecht ein." Vor Unterzeichnung des Kaufvertrages für das Haus wurde daher gemeinsam mit dem Voreigentümer des Hauses der Verpächter des Grundstücks besucht, er verneinte die Ausnutzung des Vorkaufrechtes und anschließend wurde ein neuer Pachtvertrag erstellt und unterzeichnet. Nun wollen wir unsererseits das Haus wieder verkaufen und haben es dem Verpächter vertragsgemäß wieder zum Vorkauf angeboten. Die überraschende Antwort lautet: "wir müssen nichts bezahlen, das Haus steht auf unserem Grundstück und gehört uns sowieso, außerdem läuft der Pachtvertrag demnächst aus ( bisher erfolgte keine Kündigung des Pachtvertrages). Es handelt sich NICHT um Erbbaurecht, wir stehen als Eigentümer des Hauses NICHT im Grundbuch, es gibt lediglich privatschriftliche Verträge. Die Besonderheit liegt im Grundstück selbst; das Grundbuch weist für das ca. 50ha große Gesamtgrundstück eine forst- und landwirtschaftliche Nutzung aus; in den Kriegsjahren durften jedoch die vorhandenen Heidehütten ausgebaut werden. Die wohnwirtschaftliche Nutzung/Genehmigung ist bei jedem vorhandenen Haus rechtlich geprüft worden.
Meine Fragen: Was können wir tun, wenn der Verpächter das Haus selbst nicht erwerben will, gleichzeitig aber keinen neuen Pachtvertrag mit einem neuen Eigentümer vereinbaren will? Fällt das Haus bei einer eventuell Kündigung des Pachtvertrages tatsächlich unentgeltlich dem Verpächter des Grundstücks zu? Oder müssten wir es sogar auf eigene Kosten abreißen? Was völlig absurd wäre, den der Verpächter bezieht nur deswegen eine jährliche Pacht, weil es dieses Haus auf seinem Grundstück gibt, eine andere Nutzung des Grundstücks ist schlichtweg nicht möglich, da es z.B. für einen kompletten Haus-Neubau keine Baugenehmigung gäbe. Bisher gab es nie ein Problem mit dem Verpächter bei Verkäufen von Häusern auf diesem Grundstück, nun ist aber die Nachfolger-Generation im Boot und sieht es scheinbar anders.

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