Immobilienkaufmann/Frau ein lokrativer Beruf?

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4 Antworten

Ich sag mal so:

Wohnungen werden immer gebraucht, so dass es sich um einen Beruf mit sicherer Zukunft handelt.

Die Verdienstmöglichkeiten sind in der Regel nicht höher, als bei jedem anderen Kaufmännischen Beruf (ausgenommen vielleicht der Einzelhandel), allerdings lassen sich diese - wie in jedem anderen Beruf - durch Weiterbildungsmaßnahmen steigern.

Als Immobilienfachwirt sind die Gehaltsmöglichkeiten erheblich größer.

Weiterhin sind die Tätigkeiten vielfältig. Als Immobilienkaufmann kannst Du in der klassischen Immobilienverwaltung, als Makler, Gutachter, in der Baubetreuung/technische Verwaltung oder im Bereich Akquise arbeiten.

Die Möglichkeiten selbständig zu arbeiten, hast Du in erster Linie fast nur  als Makler und dieser Teilbereich hat meiner Meinung nach keine Zukunft. Da tummeln sich schon zu viele Makler auf dem Markt.

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Der Job ist auf jeden Fall zukunftssicher. Immerhin müssen Menschen ja immer irgendwo wohnen und da man mit dem Immobilienkaufmann/-frau ja nicht nur auf das Maklersein beschränkt ist, gibt es auch einige Jobmöglichkeiten. WEG-Verwalter werden zum Beispiel immer gesucht.

Je nachdem wo man dann im Endeffekt landet, hat der Beruf seine positiven und negativen Seiten. Als Makler oder WEG-Verwalter sind Überstunden eine Regel. Als normaler Immobilienkaufmann in z.B. der Betriebskostenabteilung eines Wohnungsunternehmens hingegen hat man geregelte Arbeitszeiten.

Außerdem muss man damit klar kommen, nicht jedem Wohnungssuchenden helfen zu können. Wenn man einer alleinerziehenden Mutter z.B. sagen muss, dass sie in einer Woche auf der Straße steht, weil ihr die jetzige Wohnung gekündigt wurde und sie in deinem Unternehmen keine neue bekommt, dann darf das einen nicht runterziehen. Genau das gleiche trifft auch zu, wenn man eine fristlose Kündigung durchsetzten und eine Familie mitten im Winter auf die Straße setzen muss. Das kann nicht jeder und darüber solltest du dir im Vorhinein Gedanken machen.

Der Verdienst ist davon abhängig, wo du wohnst. Im Süden Deutschlands verdient man mehr als im Norden und im Westen mehr als im Osten. Normalerweise sagt man immer, dass das Einstiegsgehalt nach bestandener Prüfung zwischen 1.900 und 2.500 Euro (brutto) liegt.

Das Geht steigt normalerweise mit den Berufsjahren. Außerdem gibt es verschiedene Weiterbildungen mit denen man selber sein Gehalt höher "treiben" kann. Der Immobilienfachwirt zum Beispiel, aber auch ein Ausbilderschein kann eine Gehaltserhöhung nach sich ziehen.

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Das kann natürlich unterschiedlich sein. Wenn du nicht der RTL-Reklame glaubst, und denkst, dass du im Ruckzuck Millionär wirst, kann man durchaus sein Geld verdienen.

Du musst dir nur darüber im Klaren sein, dass das kein 8-5-Job ist. Man muss oft abends und vor allem am Wochenende arbeiten.

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dnnns 11.10.2016, 17:35

RTL Reklame?

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ChristianLE 11.10.2016, 17:49

Man muss oft abends und vor allem am Wochenende arbeiten.

Ist das so? Ich musste noch nie abends (zumindest nicht aus Zwang) oder am Wochenende arbeiten.

Immobilienkaufleute müssen nicht zwingend Makler sein.

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Wenn man gut ist und sich vielleicht irgendwann mal selbstständig macht kann das sehr lukraktiv sein. 

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