Immobilienkauf; ursprünglicher Eigentümer bekommt Wohnrecht

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Das sollte auf jeden Fall notariekk beim Kauf beurkundet werden, dass auch die Frist fest geregelt ist. Der Verkäufer könnte sich, zu seiner zusätzlichen Absicherung, in Abteilung II des Grundbuches das Wohnrecht eintragen lassen. Notariell sollte aber für Deinen Fall genügen. Bedeutet die Kaufpreisminderung, dass er für die 5-10 Jahre keine Miete zahlt? Auf jeden Fall trotzdem einen Mietvertrag machen, damit auch für die "Mietdauer" was schriftliches besteht.

Danke für den Grundbuchhinweis, das scheint nicht unbedeutend zu sein.

Und richtig, die Kaufpreisminderung entsteht durch die Tatsache, dass der Verkäufer über eine gewisse Zeit kostenloses Wohnrecht erhält bzw. für EUR 0,- zur Miete wohnt (da gibt es vermutlich einen großen Unterschied, aber ich denke, die grundlegende Idee wird deutlich).

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Ihre Risiken sind da unerheblich! Sofern Sie den Restkaufpries finanzieren müssen, wird die Bank auf einem erstrangigen Eintrag bestehen, dem weder ein Wohnrecht, noch ein Nießbrauchrecht vorgehen dürfen. Den Begünstigten würde eine solche Vorrangseinräumung aber für den Fall Ihres wirtschaftlichen Niederganges einseitig benachteiligen. Darauf wird der Notar sehr deutlich hinweisen und den Betroffen belehren!

Sie sollen sich nichts kaufen, dessen Größenordnung einschließlich der damit verbundene Folgekosten nicht in Ihr Budjet passen!?!

Die Vertragsgestaltung solltest Du einem Juristen überlassen.

Insgesamt können das aber teure Jahre für Euch werden.

Inwiefern teuer? Bezüglich Instandhaltungen? Die Kaltmiete muss die wohnrechthabende Person selbstverständlich zahlen.

Hintergrund ist, dass wir einen Teil der Wohnfläche vorerst links liegen lassen würden. Diese Fläche stattdessen zu vermieten erschien mir deshalb eine gute Idee zu sein.

Anwalt/Notar würde die vertraglichen Dinge dann selbstverständlich klären!

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Sondereigentum am Dachboden erwerben?

Hallo liebe Mitglieder,

wir, noch ein recht junges Pärchen, wollen nach meinem beendeten Studium nun wieder zusammen ziehen. Zur Miete wohnen wollen wir nicht und ein Haus erst in ca. 2-3 Jahren gebaut werden. Deshalb möchten wir eine günstige ETW erwerben, diese erst selbst nutzen und später dann vermieten.

Wir haben auch schon eine Immobilie im Blick, die Besichtigung und vor allem die Bestandsaufnahme der vorgenommen Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen (Baujahr 1956) stehen aber noch aus. Interessant ist die Immobilie für uns aus vier Gründen: 1. Dachgeschoss (ich bin sehr hellhörig) 2. sehr günstig auch für unser Nest (51 m²; 44 Tsd. sind aufgerufen- wollen 40 Tsd. bezahlen) 3. zentral gelegen 4. ein unausgebauter Dachboden befindet sich über der Wohnung.

Wir würden zur Kaufbedingung machen, dass der Verkäufer von sämtliche Eigentümer die Zustimmung für einen Dachausbau einholt. Dieser wird aktuell nur von einer der Partien (12 Stück) genutzt. Der zu erwerbende Anteil entspricht ca. 1/4 der gesamten Dachbodenfläche (Bodenfläche ca. 50 m²).

Meine Frage: wie würdet ihr vorgehen? Ich dachte daran ein schriftliches Einverständnis der Eigentümer zu verlangen und danach einen Notartermin (würden wir zahlen) zu vereinbaren. Das wird bei 12 Eigentümern sicherlich nicht ganz einfach, aber nun ja, man muss ja auch was tun. Müssen aber alle Eigentümer zur selben Zeit anwesend sein, oder kann ich auch zwei Termine einberaumen?

Und dann: Welche Summe haltet ihr für gerechtfertigt bzw. sollte ich bieten? Kurze Fakten: Makro: Einwohner: 25 Tsd, Oldenburg und Bremen (größere Städte) in 45-60 min erreichbar. Bahnanschluss. Industriestandort. Größe Stadt im Landkreis. Mikro: Seitenstraße einer gut befahrenen Straße (Verkehrslärm auf dem Balkon noch hörbar). Zentral. Normale Wohngegend. Immobilie: Bj: 1956, zmd. von außen einen dem Alter entsprechenden normalen Zustand. 12 Parteien. Zwei Erschließungskerne. Wohnung: 51 m², guter Zustand. Kaufpreis der Wohnung: 44 Tsd; 862 €/m² (Wohnung im EG einer baugleichen Immobilie: 33 Tsd. bei 45 m²; 733 €/m²)

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Hallo habe mir eine immobilie angeschaut, die mir gefällt, jetzt habe ich heute telefonisch dem immobilienmakler ein angebot unterbreitet. er wollte dies schriftlich per mail, damit er mit dem eigentümer spricht. kann ich damit mich in die falsche bahn bringen, falls ich dennoch entscheide die immobilie nicht zu kaufen? danke.

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