Immobilienkauf: Grundschuld mit Brief?

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Wenn im Grundbuch eine Grundschuld eingetragen ist, dann ist dies zur Absicherung eines Kredites/Dahrlehens erfolgt.. Die dort genannten Werte sind theoretische. Daraus ist aber nicht erkennbar, ob das Dahrlehen nicht schon zurückgezahlt ist. Im Kaufvertrag muss aber immer der Grundbuchstand aufgelistet sein. Da der Käufer grundsätzlich lastenfrei kauft, muss der Notar diese Grundschuld löschen lassen,damit Sie Ihre eigene von Ihrer Bank eintragen lassen können. Damit die Grundschuld gelöscht werden kann braucht der Notar von der betreffenden Bank eine Löschungsbewilligung, die er nur benutzen kann, wenn von der Bank vorgegebene Bedingungen erfüllt sind. Das ist in der Regel die Ablösung eines evtl. noch bestehenden (nicht volllständig zurückgezahlten) Dahrlehens des Verkäufers. Der Notar wird Ihnen diesen speziellen Betrag nennen, den Sie dann aus dem Kaufpreis an die Verkäufer Bank direkt zurückbezhalen. Damit ist das alte dahrlehen dann vollständig zurückbezahlt und die Immobilie für Sie lastenfrei.Der Restkaufpreis steht dann dem Verkäufer zu.

Lieber Hergenroether, vielen Dank für Ihre Ausführungen, die Licht ins Dunkel bringen :-) Da ich mit dem Juristendeutsch nicht vertraut bin noch eine Nachfrage: Ist mit lastenfrei gemeint, dass man keine Schulden kaufen kann? MaxGLH

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@MaxGLH

Hallo MaxGLH, ich habe jetzt erst gemerkt, dass Sie noch eine Rückfrage hatten. Hier die Antwort: nein das heißt es zunächst nicht. Lastenfrei bedeutet, dass im Grundbuch keine Belastungen eingetragen sind, und die Grundschuld ist eine Belastung des Grundstücks. Andere Lasten können Rechte sein wie Durchleitungsrecht eines öffentlichen Abwasserrohres. Diese sind auch im Grundbuch (Abteilung II) eingetragen und werden nicht gelöscht. Hat für Sie aber keine bedeutung hinsichtlich Kosten. Sie müssen diese Rechte weiter dulden. Natürlich könnn Sie Schulden kaufen, das hat aber zunächst mit der Grundschuld nichts zu tun. In vorliegenden Fall heißt "Schulden kaufen", dass Sie den Kreditvertrag - wenn noch Beträge (Schulden) offen sind- übernehmen. Da aber ein solcher Vertrag in der Regel auch schon sehr alt ist, passen dessen Konditionen heute möglicherweise nicht mehr, z.B hinsichtlich der Kreditzinsen. Im übrigen wird die Bank dem in der Regel nicht zustimmen oder Umschreibungskosten verlangen. ich rate generell von solche Aktionen ab. Es kann teuer werden. Wenn Sie einen Kredit aufenehmen, dann sollten Sie einen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Vertrag abschließen. Das wird Ihnen jeder raten.

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Ja, du übernimmst die Schulden. Diese werden mit dem Kaufpreis verrechnet. Du kannst als zukünftiger Eigentümer auch vom Verkäufer fordern, dass er das Haus schuldenfrei übergibt. Das dürfte jedoch für den Eigentümer teuer werden, weil er sein Darlehen dann vorfällig ablösen müsste, weil dieser Vorgang bei Banken zusätzliche Gebühren in Form einer Vorfälligkeitsentschädigung auslöst.

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