Immobilienfinanzierung über die Badenia über 36 Jahre?

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4 Antworten

Von derartigen FINANZIERUNGS-KONSTUKTIONEN ist ABSOLUT ab zu raten. Derartige Modelle wurden schon VOR JAHREN von allen Verbraucherverbänden als VÖLLIG SINNLOS und ÜBERTEUERT bezeichnet. Sie müssen IMMER Bausparverträge "zwischenfinanzieren oder wie bei Ihnen, durhc EIGENES GELD ansparen. ABER: Sie müssen dann FÜR IHR EIGENES GELD auch noch Zinsen zahlen!!!Frage stellt sich, seit wann die Badenia wieder einen "AKZEPTABLEN" Zuteilungszeitraum anzubieten hat. Darauf sind Sie angewiesen!!! Je länger der Zuteilungszeitraum, je länger müssen Sie Zinsen für die Zwischenfinanzierung bezahlen!!!Unabhängig von der o.g. blödsinnigen Form, müssen Sie auch LÄNGER tilgen!!!Das zeigt deutlich der sogenannte garantierte Zinszeitraum!!!

Zins plus Tilgung betragen bei einem Bauspardarlehen IMMER 12,00 %

Wenn Sie eine Tilgung von 2,5 % ansetzen würden, ware das genannte Darlehen von 340.000 € in ca. 21 - 23 Jahren erledigt. Die Rate daraus würde dann, bei einem Zins von 4 % per Monat 1.841,66 € betragen. Bezüglich des zu vereinbarenden Zinses ließe sich durchaus noch etwas nach UNTEN bewegen. ABER, Sie bräuchten KEINE Abschlußgebühr in Höhe von 4.300 € zu zahlen. Vorausgesetz, es sind 1,0 % und nicht 1,6 % DIE SIND WEG!!!

Es gibt keine teurere Finanzierungsmöglichkeit wie die Ihnen angebotene!!!

Gehen Sie zu Ihrer Hausbank und lassen sich ein "ganz normales" Annuitätendarlehen anbieten. ACHTUNG: Immobilienfinanzierungen werden NACH WERTSTELLUNG der Immobilie finanziert. Will heißen: Das sogenannte Erstrangdarlehen wird, je nach Bank, bis zu 60 % der Wertstellung vergeben. Das darüber hinnaus gehende Darlehen wird dann mit einem Zinszuschlag versehen. Konkret darauf sollten Sie achten. Die Festlegung des ersten Ranges "obliegt der Bank nach deren Kriterien". Heißt, wenn Sie darauf achten, das die Bank vom "TATSÄCHLICHEN MARKTWERT" ausgeht, dann dürfte es bei den genannten Zahlen KEIN Zinszuschlag geben!!!

In Ergänzug dazu: Ein Marktwert definiert sich dadurch , das jemand am Tag X bereit ist, Summe Y für di eImmobilie zahlen "zu wollen" aber auch zu können.Heißt, der Marktwert beträgt EXAKT die Summe, die Sie zahlen werden. Davon dann 60 % zeigt dann den Beleihungsrahmen für das Erstrangdarlehen.

So, nun mal viel überlegen und ran an den Speck. ABER, Finger weg von der Badenia.Viel ERfolg

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Fakt ist, Bauspargeld ist zum einen billig im Zins, aber teuer wegen der schnellen Rückzahlung . Entsprechend sind die Raten. Zumindest hat der Vermittler seine 4000€ verdient.

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Kommentar von Mohnbandit
18.06.2011, 09:30

nein man, nur 3300€, die bekommen nur 1%^^

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die finanzierung über BSVs ist IMMER teurer als über normale Annuitätendarlehen, immer, immer, immer

die allianz hatte vor ca einen jahr noch darlehen mit zinsbindung von 25 jahren angeboten...

lagen im schnitt um 1% teurer als 10 jährige

das ist günstiger als bsvs

BSVs sind dafür flexibler, aber denke,. das benötigt ihr nicht^^

ansonsten kann ich noch sagen, dass die badenia eine schweinekasse ist, das wird keinen einfluss auf euren vertrag haben, nur mal so, die machten sehr viele dubiose dinge, also jetzt so nur als ethischen grund, wenn du keine schweinebank unterstützen willst, darfst du nicht zu denen gehen...(google, badenia-köllner, da gab es selbstmorde von kunden...)

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Es gibt immer eine Antwort, und die ist für alle Immofinanzierungen richtig:

Ein BSV ist gut für eine größere Sanierung und um (wenn vorhanden) die Arbeitnehmersparzulage mitzunehmen. Ansonsten: Finger weg!

Ein normales Annuitätendarlehen, wenn irgend möglich über 15 Jahre durchfinanziert (d.h. auch getilgt) ist der preiswerteste Weg.

Die obige Konstruktion dient nur dem Vertrieb! Allein die Abschlussgebühr ist viel zu hoch, als dass sich (rechnerisch mögliche) Vorteile noch greifen lassen.

Und das größte Risiko sind die Zuteilungszeiträume.

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