Immobilien Kaufvertrag höher als Verkaufswert, diefferenz kann wird ausbezahlt - ist das legal?!

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10 Antworten

Der notarielle Kaufvertrag würde über 600 TEUR abgeschlossen, 100 TEUR zu Gunsten des Maklers, 500 TEUR zu Gunsten des Verkäufers vereinbart und überwiesen - was wäre daran zu beanstanden?

Wenn der K "dumm" genug ist, 100 TEUR über Preis zu bezahlen, entsprechend höhere Grunderwerbssteuern zu entrichten und dem VK 500 TEUR Erlös trotz Gutachten angemessen erscheinen?

Vor Geschäften unter der Hand (500 TEUR Vertrag und Handgeld) rate ich allerdings dringend ab - das wäre als Scheingeschäft tatsächlich nichtig - aber IANAL ;-)

G imager761

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Kommentar von Dom1n1k
02.10.2011, 17:39

Die Idee kam von dem Verkäufer xD

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Kommentar von Dom1n1k
03.10.2011, 19:27

Jetzt les ich erst IANAL... bist du zu faul auf deutsch zu schreiben (im not a lawyer) ich bin kein Anwalt? omg alda wtf lol rofl krass echt

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Das nennt man Schwarz-Geschäft und ist zusätzlich wegen Geldwäscherei ein Straftatbestand.

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Kommentar von Dom1n1k
03.10.2011, 19:25

Quelle? Paragraph?

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Ja, es wurde dann viell. eine sogenannte Mehrerloesklausel zwischen Verkaeufer und Makler vereinbart. Das ist nix ungewoehnliches. Viell. Wurde auch grundsaetzlich die Innenprovision in dieser Hoehe vereinbart.

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Der Trick mit dem Gutachten - aktuelle BGH-Rechtsprechung dazu: Der Gutachter haftet dem Käufer über den Differenzbetrag. Fall war: Makler hatte zwar im Auftrag gehandelt, aber das Gutachten lag zu niedrig. Er musste die Diff. an den Verk. bezahlen!

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Kommentar von Dom1n1k
04.10.2011, 12:40

Gutachten nicht gefälscht, sondern vorliegen.

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Also prinzipiell.....wenn man sich einig ist, dann kann man vieles machen. Ob das dann Sinn macht ist was anderes. Die Situation ist schon sehr abwegig. Wer sollte ein Haus mit Gutachten über 700.000 € zu einem Preis von 500.000 € verkaufen und dem Makler 100.000 € noch bezahlen?! Zur Provision ist zu sagen....die gesetzliche Höchstgrenze liegt bei 8 % zzgl. MwSt. Das würde hier 40.000 € zzgl. MwSt. bedeuten. Alles darüber hinaus wäre anfechtbar. Die Provision zum Kaufpreis hinzurechnen würde auch keinen Sinn machen wegen der Grunderwerbssteuer. Spätestens wenn ihr dann im Notarvertrag aufführen wolltet....."der KP beträgt 500.000 € und der Makler bekommt 100.000 €" ... würde der Notar sich melden. Ansonsten kann natürlich (fast) jeder sein Eigentum (solange sich keine evtl. spätere Erben melden) unter Wert verkaufen. Das Finanzamt könnte aber auch auf die Idee kommen, dass es sich um Geldwäsche handelt und sich melden.

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Kommentar von Dom1n1k
05.10.2011, 19:38

Notverkauf?!

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Wenn da sonst niemand was dagegen hat, das FA sicher. Das hat was mit der Grunderwerbssteuer zu tun. Das ist das eine, aber das da Schwarzgeld im Spiel ist, das ggf. zugunsten des Maklers, ist die Zweite Kruks. Dann wird sicher im Zusammenhang mit ggf. Geldwäsche noch wer aktiv.

Möglich ist fast alles, aber in dem Beispiel "legal", da tun sich einige Fragezeichen auf.

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Kommentar von Dom1n1k
02.10.2011, 17:16

Okay kannst Du das genauer erläutern wegen der Grunderwerbssteuer?

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wenn das so auch schriftlich fixiert wird, ist das sicher legal

wenn natürlich im vertrag was anderes steht, ist es nicht legal

grunderwerbssteuern interessieren keine sau, der makler zahlt auf die 100.000 einkommenssteuer, das sind immer mehr als 3,5%, also freut das finanzamt sich auch

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wo liegt denn hier der Sinn? Als Käufer will ich doch so wenig wie möglich zahlen...und wofür bekommt der Makler ca. das 4-fache der Provision?

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Kommentar von Surenhohn
02.10.2011, 17:29

der käufer zahlt halt nur einen teil des preises an den makler, ist mir doch scheißegal als käufer, wer mein geld bekommt, solange ich mit dem preis zufrieden war

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wenn der käufer auch bescheid weiß, daß er überhöht kauft.... klar geht das dann, man muß natürlich auch den gutachter bestechen, daß er höher begutachtet, als der tatsächlicher wert ist... irgendwie macht die frage keinen sinn - oder ich kapiers nicht.

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Kommentar von Dom1n1k
02.10.2011, 17:14

Nein der Begutachter ist nicht bestochen worden xD

Die Frage macht schon sinn. Ist halt beidseitige Einigung :)

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Wenn sich alle Parteien einig sind warum soll das nicht gehen, kann man sogar notariell festhalten.

muß ja eine coole Hütte sein für soviel Schotter, München?

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Kommentar von Dom1n1k
02.10.2011, 17:09

Danke, um das ging es mir!

Nichts das der Notar dabei einen Strich durch die Rechnung macht oder jemand anders.

Gibt es hierzu ein Gesetz oder benötigt man dies garnicht? Besser wäre wahrscheinlich ein Treuhandkonto oder?

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