Immobilie steuerfrei verkaufen?

4 Antworten

Ab Februar. Die Frist mit den Zwei Jahren gilt nur, wenn er sie nach dem Verkauf erst vermietet hätte.

Siehe Gesetzestext § 23 EStG:

1) 1Private Veräußerungsgeschäfte (§ 22 Nummer 2) sind

1.

Veräußerungsgeschäfte bei Grundstücken und Rechten, die den Vorschriften des bürgerlichen Rechts über Grundstücke unterliegen (z. B. Erbbaurecht, Mineralgewinnungsrecht), bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als zehn Jahre beträgt. 2Gebäude und Außenanlagen sind einzubeziehen, soweit sie innerhalb dieses Zeitraums errichtet, ausgebaut oder erweitert werden; dies gilt entsprechend für Gebäudeteile, die selbständige unbewegliche Wirtschaftsgüter sind, sowie für Eigentumswohnungen und im Teileigentum stehende Räume. 3Ausgenommen sind Wirtschaftsgüter, die im Zeitraum zwischen Anschaffung oder Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken oder im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurden;

Damit ist klargestellt, das eine Immobilie, die nur vom Käufer zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde (ist nach seinem Einzug, ohne vorherige Vermietung ja eine Tatsache) theoretisch sofort wieder verkauft werden kann.

Ist das nicht eine Art Milchmädchenrechnung?

Er zahlt doch Grunderwerbssteuer. Verkauft er das Grundstück über den Nettobetrag (ohne Steuer) mit Gewinn muss er den Gewinn doch nochmals versteuern, selbst wenn es den Betrag mit Steuern nicht erreicht? Also eine Steuer auf die Steuer wie beim Benzin?

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@Eckengucker

Die Frage war, was passiert wenn er die Immobilie verkauft.

Das er natürlich einen Preis erzielen muss, der alle Anschaffungskosten wie Notar, Grunderwerbsteuer, Grundbuchamt, abdeckt ist klar.

Auf den verbleibenden Gewinn, muss er bei einer Immobilie, die ausschließlich für eigene Wohnzwecke verwendet wurde, keine Einkommensteuer zahlen.

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Es ist für die Frage egal, ob man selbst drin gewohnt hat oder die Wohnung vermietet war. Steuerfrei ist es, wenn die Wohnung 10 Jahre im Eigentum war. Das nennt sich im Steuerrecht Spekulationssteuer. Allerding wird nur der Gewinn versteuert. Also wenn die Wohnung zum gleichen Preis wieder verkauft wird oder mit Verlust, dann gibts auch dann nichts zu versteuern.

Wo soll das stehen?

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alles falsch

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Und genau DA frag doch mal nach: Beim Finanzamt. Die sind schließlich für Steuern zuständig und müssten das wissen. Und meiner Meinung nach auch Auskunft geben! Einen Versuch ist es allemal wert. Ein Anwalt (und hier geht es ja um rechtliches) wird sich für diese Auskunft bezahlen lassen ;-)

Was steht über der Tür vom Finanzamt?

Sieh mal, da steht Finanzamt und nicht Steuerberatung.

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@wfwbinder

Dennoch ist es immer einen Versuch wert ;-) Wer gleich das Korn in die Flinte wirft, hat schon verloren ;-) Meine Meinung.

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Das Jobcenter ließ sich den kompletten Monat Januar 2018 mit der Bearbeitung meines WBA Zeit. Geld für Januar 2018 kam Ende Dezember 2017 natürlich nicht. Um die Fahrkarte für den Arbeitsantritt bzw. für den ganzen Monat Januar trotzdem kaufen zu können (und natürlich auch um leben zu können), lieh ich mir also privat Geld.

Nun kam vor ein paar Tagen endlich Post/Geld vom Jobcenter (insgesamt drei Briefe, allesamt datiert vom 1. Februar 2018).

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  2. Brief: Bescheid über die vorläufige Bewilligung von Leistungen für Januar.
  3. Brief: Aufforderung zur Mitwirkung (diverse Unterlagen).

Wie kann einerseits mein WBA abgelehnt werden, während für Januar 2018 Leistungen bewilligt und ausgezahlt werden?

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