Immobilenkauf als Vollfinanzierung

11 Antworten

Ich würde ansparen. Ihr seid so vernünftig, Eure finanziellen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen. Mein Vertrauen in "unabhängige Finanzberater" ist gleich 0, da diese Leute ausschließlich provisionsorientiert arbeiten und bestimmt nicht Euer Wohlergehen im Sinn haben. Die rechnen dann jede Sache schön, auch wenn sie Euch nach Ablauf der Stornohaftung auf den Fuß fällt (KfW-Kredite sind in der ersten Zeit tilgungsfrei). Ich würde auch nicht von drastischen Zinserhöhungen ausgehen. Die Eurokrise wird uns noch einige Jahre verfolgen. Damit rechne ich nicht mit steigenden Zinsen. Wenn die Zinsen wirklich steigen, wird das nicht sprunghaft erfolgen, da das die Wirtschaft abwürgt. Dann habt Ihr immer noch Zeit, eine Immobilie zu kaufen.

Ich rechne nicht mit einem deutlichen Anstieg der Zinsen (wenn überhaupt) in den nächsten 2 Jahren und würde möglichst viel Eigenkapital ansparen. Das wirkt sich widerum positiv auf den Zinssatz aus. Von einer Vollfinanzierung würde ich bei den Einkommens- und Kreditverhältnissen dringend abraten. Als Hausinhaber kommen zu den Kreditraten noch die ganzen Versicherungen, Grundbesitzabgaben, sowie Storm- Wasser- und Heizkosten, die m. E. den Fixkostenanteil (gemessen an Euren Einkünften) zu hoch werden lassen. Ihr braucht auch Geld zum Leben und als Hausinhaber muss man Rücklagen für größere / unabsehbare Aufwendungen schaffen. Lasst Euch nicht von irgendwelchen dubiosen Finanzberatern den Kopf verdrehen!!!

Ohne EK würde ich kein Haus kaufen.

Dann seid Ihr finanziell am Limit und habt keine Reserven, falls unerwartete Kosten / Reparaturen fällig werden.

Risiko LV nach Gesundheitsprüfung (Diabetes) - Angebot akzeptabel?

Liebe Experten,

wir könnten etwas Entscheidungshilfe zu einem RLV Angebot brauchen.

Um unseren Hausbau größtenteils abzusichern, haben wir uns für eine Partner-RLV entschieden. Ein unabhängiger Makler hat uns dazu ein anfangs besseres Angebot unterbreitet, als wir online in Vergleichsportalen gefunden hatten. Nun, Wochen später nach der Gesundheitsprüfung, haben wir ein Angebot erhalten, welches doppelt so hoch ist als am Anfang. Uns war klar, dass es Risikozuschläge geben wird (Vorerkrankungen siehe unten), aber die Höhe hat uns dann doch überrascht.

Könnten Sie uns vielleicht ein paar Tipps geben, ob das Angebot dennoch akzeptabel ist oder ob das dann doch eher übertrieben ist? Wir sind geneigt das Angebot anzunehmen, da ein weiterer Antrag ja wieder viele Wochen Wartezeit nach sich zieht und wir gerne vor Baubeginn eine Absicherung hätten.

Ich schreibe mal die mMn wichtigsten Daten auf, wenn noch weitere Angaben nötig sind um das zu bewerten, bitte einfach Bescheid geben.

Zu absichernder Kredit: 295.000€ Laufzeit: ca. 30 Jahre

  1. Versicherter: männlich, 34 Jahre, Raucher (3-5/Tag), 180cm, 93kg Vorerkrankungen: leichte Hypertonie Risikozuschlag im aktuellen Angebot: 25% Beruf: Webdesigner

  2. Versicherter: weiblich, 38 Jahre, Raucher (3-5/Tag), 169cm, 76kg Vorerkrankungen: Diabetes Typ1 (gut eingestellt, HBA1C-Wert 6,8) Risikozuschlag im aktuellen Angebot: 75% Beruf: Webdesignerin

Gesellschaft: interrisk Versicherungssumme: 200.000€ Laufzeit: 20 Jahre 1. Angebot vor Gesundheitsprüfung: 88€/Monat 2. Angebot nach Gesundheitsprüfung: 176€/Monat

Ich hoffe, ich habe nichts wichtiges vergessen.

Was würden Sie von diesem Angebot halten, ist das akzeptabel? Denken Sie, man würde bei einem anderen Versicherer wesentlich bessere Konditionen bekommen? Uns geht es dabei aber nicht um 10€ hin oder her, aber sollte man sich 40€ oder mehr im Monat anderswo sparen können, würde sich das Warten natürlich lohnen.

Vielen Dank im Voraus und Grüße,

Bernd P.

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Hauskaufpreis abgelehnt?

Hallo Zusammen, wir haben uns eine Immobilie angeschaut, die uns interessiert. Laut Makler wären noch mehr Interessenten die Kaufen wollen. Heute haben wir nun die Finanzierungsbestätigung mit unserem Angebot per Mail geschickt. Wir wissen auch, dass wir die ersten sind, die die Finanzierungsbestätigung sowie ein Angebot abgegeben haben. Nun warten wir auf Rückmeldung. Frage ist nun, wenn der Verkäufer ablehnt, hätten wir doch eigentlich noch die Chance den Preis zu zahlen den er möchte, oder? Wir haben nun Angst, das in der Zeit jemand weiteres sein (höheres) Angebot abgibt und wir keine Möglichkeit mehr haben zu kaufen.

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Kugelkäferbefall im neu erworbenen Haus - wer muss zahlen?

Liebe Community, wir haben grade ein altes Haus gekauft und in den ersten Umbautagen festgestellt, dass wir einen Kugelkäferbefall im ganzen Haus haben. Heute war der Kammerjäger da und hat sich die ganze Sache angeschaut. Er meinte, dass er das Haus und den Befall bereits kennt und dem Vorbesitzer auch ein Angebot gemacht hat, das er aber nie wahrgenommen hat. Der Verkäufer hat uns von diesem Schädlingsbefall aber nichts erzählt....und nun? Kosten: etwa 1000 Euro. War das arglistige Täuschung? Das Angebot, das für den Vorbesitzer erstellt wurde, bekommen wir jetzt auch zugeschickt. Zusammen mit einem neuen Angebot. Wer muss zahlen? Was meint ihr?

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Suche Bank für Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital?

hallo, ich bin auf der Suche nach einer Bank die einen Immobilienkauf oder einen Neubau voll finanziert. Wer hat mir Tipps ? Welche Banken kommen in Frage ? WO sollte ich lieber die Finger davon lassen ? Wir könnten einen Rate bis 1300 Euro bezahlen. Da es hier im Netz soviel negatives aber auch positives gibt hoffe ich jetzt einfach mal auf eure zahlreichen Erfahrungen.

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Muss ich die Maklerprovision zahlen, wenn der Makler mein Gebot ablehnt und der Verkäufer mein Angebot annimmt ?

Hallo,

wir haben von einem Makler ein Exposé geschickt bekommen, weil wir in seiner Kartei waren. Auf dieses Angebot hin, haben wir einen Besichtigungstermin vereinbart und auch wahrgenommen. Der Makler war total unfreundlich und unsympathisch und hat nur patzige Antworten gegeben. Naja, das Haus hat uns auch gefallen. Am nächsten Tag haben wir im Internet gesehen, dass der Eigentümer dieses Haus privat verkauft. Woraufhin wir den Eigentümer direkt angerufen haben. Er teilte uns mit, dass er gar keinen Vertrag mit dem Makler habe und dass der Makler parallel angeboten hat, das Haus zu verkaufen. Was ist wenn wir dem Makler ein niedriges Angebot abgeben, welches er definitiv ablehnen wird und dann das Haus privat kaufen ?!

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