Immo-Maklerin! Kunde zahlt Prov. nicht

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4 Antworten

Ein Maklervertrag kommt auch durch schlüssiges, sog. konkludentes Handel, zustande. Somit muss ein Provisionsanspruch nicht schriftlich fixiert sein aber es erleichtert die Sache natürlich.

Wenn ein Hauptvertrag mit dem Auftraggeber (Verkäufer) besteht, Sie als Maklerin dem Käufer das Objekt nachgewiesen oder vermittelt haben und auf Ihre Provision hingewiesen haben (mündlich oder durch ein Exposé), besteht der Anspruch. Am besten wäre natürlich, dass Sie im Kaufvertrag auch noch eine Maklerklausel stehen haben.

Falls das alles nichts hilft, einen Rechtsanwalt für Maklerrecht einschalten. Davon gibt es in München einige!

Ebenfalls schöne Grüße aus München

Lieber Heinrich83, danke für die schnelle Antwort. Dies ist auch meine Meinung, jedoch habe ich auf das Wort vertraut, zumal ich es öfters per Mail erwähnt habe.

Sollten Sie in München einen RA kennen, würde ich mich freuen. Auch bei RAen gibt es gute und schlechte und solche ...

Danke nochmals für die professionelle Antwort.

Gruss aus München

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wenn kein schriftlicher Vertrag vorliegt habt ihr Pech gehabt. Die Erwähnung von Nebenkosten hat ja eh nichts mit einem Maklervertrag zu tun. Notar und Grunderwerbsteuern gehen den Makler ja nichts an....

Auch mündliche Verträge sind Verträge, das spielt also keine Rolle.

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Man könnte sich natürlich darauf berufen, das diese Gebühren üblich sind - was ja auch den Tatsachen entspricht. Und wenn man vergessen hat es schriftlich festzuhalten, wird wohl unter Umständen einiges verloren gehen, doch in so einer Situation ist es wohl besser, sich einfach mal mit einem Anwalt zu beraten.

Versuchs einfach mal.

Warum sollte der Kunde zahlen, wenn die Maklerin schlampt?

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