immerhin = trotzdem - Danke!?

7 Antworten

Immerhin bedeutet, dass man im Kontrast zu etwas Negativem etwas Positives sieht. (immerhin kann also durch glücklicherweise ersetzt werden)

Er ist hingefallen, immerhin ist sein Arm nicht gebrochen.
Er hatte einen Autounfall, immerhin hat er überlebt.

Trotzdem kann man hingegen für das Gegenteil benutzen, wenn man im Kontrast zu etwas Positivem etwas Negatives sieht. ("trotzdem" kann dann also durch "unglücklicherweise" ersetzt werden => tatsächliche Folge)

Er ist auf ein Kissen gefallen, trotzdem hat er sich verletzt.
Er ist vorsichtig über die Straße gegangen, trotzdem wurde er von einem Auto angefahren.

Die beiden Wörter haben aber auch noch andere Bedeutungen:
"Trotzdem" kann manchmal "immerhin" ersetzen. Dann bedeutet "trotzdem" "trotz diesem Umstand/ diesen Umständen"

Er ist hingefallen, trotzdem ist sein Arm nicht gebrochen.
Er hatte einen Autounfall, trotzdem hat er überlebt.

Daraus folgt, dass "trotzdem" eine Folge einleitet, die unter den vorherstehenden Umständen eingetreten ist.
"Immerhin" bedeutet vielmehr, dass eine (für den Sprecher) positive Folge im Gegensatz zu negativen Umständen eingetreten ist (ersetzbar durch "wenigstens")

Man kann beide Wörter auch in einem Satz verwenden.

Seine Frau hatte gestern Geburtstag und er hat wenig Geld, trotzdem hat er ihr immerhin Blumen geschenkt.

In diesem Satz impliziert "immerhin" den Eindruck, dass das Ziel nicht komplett erfüllt werden konnte.

Im Bezug auf deinen Satz, umformuliert, heißt er entweder mit (1) "trotzdem" oder (2) "immerhin":

Ein angebliches Informatikstudium hat es offenbar nie gegeben,
(1) trotz dieser Tatsache will er einmal an der FH gewesen sein. (Er hat dort studiert, aber nicht Informatik)
(2) wenigstens will er einmal an der FH gewesen sein. (Er hat dort zwar nicht studiert, aber zumindest weiß er, wie so eine FH von innen aussieht)

Anmerkung:
Wenn man bei "trotzdem" das "einmal" betont, kann es auch fast dasselbe wie bei "immerhin" bedeuten.

Kommt auf den Zusammenhang an.....

  • Meine Mutter hat mir etwas verboten, ich habe es trotzdem getan (da passt kein immerhin.....)
  • In meiner Ausbildung habe ich nichts vernünftiges gelernt, ich durfte immerhin Kaffee kochen, Akten ablegen.... (da passt kein trotzdem...)
  • Er war lange krank, trotzdem/immerhin hat er das Abi geschafft (da passt, für meinen Geschmack, trotzdem besser)
  • Ich wollte eigentlich erste im 1000 m Lauf werden. Bin dann aber trotzdem/immerhin 5. geworden.(da passt, für meinen Geschmack, immerhin besser als trotzdem...)

Er war lange krank, trotzdem/immerhin hat er das Abi geschafft (da passt, für meinen Geschmack, trotzdem besser

Das "trotzdem" sagt halt nur, dass er das Abi geschafft hat. Im "immerhin" klingt (für mich) auch mit, dass er ohne die Krankheit vielleicht einen besseren Schnitt erreicht hätte

In dem Fall würde ich sogar sagen, dass das "immerhin" etwas negativer klingt als das "trotzdem". Das "trotzdem" freut sich daran, was trotz der Krankheit geschafft wurde, das "immerhin" guckt eher auf das, was noch erreichbar gewesen wäre.

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Das kann in bestimmten Fällen austauschbar sein, allerdings nicht immer. "Immerhin" ist quasi ein 'genaueres "trotzdem"': Beim trotzdem sagst Du nur aus, dass etwas gegen widrige Umstände passiert ist.

Beim "immerhin" sagst Du aus, dass etwas aufgrund der widrigen Umstände nicht ganz so gelaufen ist, wie urpsrünglich gedacht.

Ein Beispiel:
Er hat sich das Bein gebrochen und ist trotzdem beim Marathon mitgelaufen (=> geiler Typ, er hüpft 42km auf einem Bein)

Er ist mit seinem gebrochenen Bein den Marathon gelaufen und immerhin zweiter geworden (=> ganz schön beachtliche Leistung, dafür, dass er das Bein gebrochen hatte. Mit beiden Beinen wäre er vielleicht sogar erster geworden)

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Vielen Dank im Voraus für die Antworten.

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