Immer zur Feindiagnostik?

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4 Antworten

Feinultraschall bzw. Feindiagnostik ist eine Untersuchung mit einem hochauflösenden Ultraschallgerät in der 19.-22. Schwangerschaftswoche, die zusätzlich zu den drei 'Screening'-Untersuchungen (also für alle empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen) in der ca. 10., 20. und 30. Schwangerschaftswoche empfohlen wird.

Feinultraschall wird nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ultraschallmedizin empfohlen, wenn: 1. bei den Screeninguntersuchungen irgendetwas auffällig ist 2. in der Schwangerschaft was passiert (z.B. Blutungen) 3. bei der familiären Vorgeschichte Krankheiten oder Fehlbildungen zu vermuten ist

Bei psychischer Belastung/Fehlbildungsangst kann der Frauenarzt das auch empfehlen, das liegt aber in seinem Ermessen (und sollte dann auch deutlich vom Patienten gesagt werden).

Feindiagnostik für alle soll er gerade nicht empfehlen (dafür gibt's ja die Richtlinien) - 1. ist das teuer und 2. gibt das auch keine 100%-Sicherheit (und 3. gibt's dann bestimmt Frauen (oder Eltern), die sagen: "O je, mein Frauenarzt hat mir Feindiagnostik empfohlen! Was ist mit meinem Kind los?? ...")

Man kann auch über- untersuchen und so die Kosten in die Höhe treiben. Wenn bei den Ultraschalluntersuchungen alles in Ordnung war, was will man denn dann noch?

ich war da auch nicht und wußte davon nichts! kind ist trotzdem gesund und munter gewesen

ja bei mir ja auch, aber a) hatte ich tierisch angst, das was sein könnte, und das ergebnis wäre mir sehr wichtig gewesen und b) finde ich es sowas wie verltzte aufsichtpflicht oder unterlassene hilfeleistung, sowas ausser acht zu lassen un nicht wenigstens darauf hinzuweisen.

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Was wäre eine "Feindiagnostik"?

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