Wieso haben immer mehr Menschen psychische Probleme?

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9 Antworten

Nicht überall auf der Welt ist es so stark wie hier. Klar wird man von äußeren Faktoren beeinflusst, da wären z.B.:

  • Soziale Medien
  • Fernsehen, TV, Radio
  • Freunde, Bekannte
  • Arbeit, Schule
  • Familie
  • uvm

Überall hier können Probleme auftreten, man wird beeinflusst und irgendwann krank. Nicht jede Person ist für "sowas" anfällig - es ist auch mitunter erblich bedingt.

Wir Menschen setzen uns generell mehr und mehr unter Druck (Schulstress, Studium, höherer Schulabschluss wird erwartet, etc...) All diese Anforderungen gab es früher so nicht.

Ich würde sagen, früher musste man sich über viele Dinge Sorgen machen, dass Essen auf den Tisch kommt, es Wasser gibt etc. Aber heutzutage gibt es solche Probleme zumindest bei uns nicht mehr. Die Menschen brauchen Dinge wegen denen sie sich schlecht fühlen, und das waren früher eben andere Dinge als heute. Wenn man nach Afrika zu armen Leuten ginge, würde man sehen dass die besseres zu tun haben als ihr Leben zu betrauern. Sie müssen ums Überleben kämpfen, und können sich nicht wegen jeder Sache aufregen. Der Mensch braucht etwas, worauf er seine Fehler schieben kann, und viele denken dann, sie haben Depressionen, weil sie deutlich wehleidiger als ärmere Leute sind, die Entbehrung gewöhnt sind.

Ist das so?

Die Zahl der Fehltage wegen psychischen Erkrankungen nimmt zu. Das kann aber verschiedene Gründe haben. Ein wichtiger Faktor ist, dass früher viele psychische Erkrankungen unentdeckt blieben, weil die Betroffen mit derartigen Probelmen nicht zum Arzt  gegangen sind. Die Schrecken des Zweiten Weltkriegs haben beispielsweise bei Millionen Menschen Traumata hinterlassen, aber nur die wenigsten kamen in der Nachkriegszeit auf den Gedanken, diese Leiden ärztlich /psychologisch /psychiatrisch behandeln zu lassen.

Ich würde sagen, die wenigsten, die sagen sie hätten psychische Probleme, haben auch welche. Viele reden sich das nur ein und behaupten dann, sie hätten Depressionen obwohl sie nur zu faul sind, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Diejenigen die wirklich krank sind, sind nicht mehr geworden.

Das liegt vor allem Dingen am Verhalten der Menschen untereinander.

Leistungsdruck, funktionieren müssen, Egoismus, Ignoranz, Intoleranz.

Die immer abstruser werdenden komplexen Formen, die die Gesellschaft annimmt + anstrebt.

Die Beeinflussung und Manipulation von Medien & co.

Die Anzahl der Menschen.

Die Firmen & Wirtschaftsstrategien.

Der Druck, der auf jeden Menschen ausgeübt wird.

Ich glaube, dass das Internet als Austauschmedium sehr viel dazu beiträgt, dass sich Leute vorschnell irgendwelche psychischen Krankheitsbilder aneingnen und sagen, dass sie darunter leiden. Durch Social Media wächst auch der Druck in der jungen Gesellschaft, Standards erfüllen zu müssen, an die man nicht rankommt wodurch Depressionen und Selbstzweifel ausgelöst werden. Das Gefühl "nicht gut genug" zu sein für die Gesellschaft, macht viele emotional labile Leute dann einfach krank.
Ich kann mir vorstellen, dass das einer der Gründe ist, warum es uns vorkommt, als würde es mehr Fälle von psychisch erkrankten Menschen geben. Obwohl ich auch glaube, dass sowas vorher schon häufiger war, nur es den Leuten jetzt erst möglich ist, es der ganzen Welt im Internet mitzuteilen.

Vielleicht ist das von der Wirtschaft gesteuert.... Ein neuer Geldzweig, verdienen doch viele daran.... Mit der Not der Menschen kann man doch den Megagewinn einfahren.... Traurig, ist aber so

es gibt zu wenige funktionierende familienbindungen , nur noch karrieregeile solisten .


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