Immer mehr Leute studieren, laut Medien inzwischen jeder Zweite. Ist diese Entwicklung sinnvoll und welche Auswirkungen auf die Lohnentwicklung hat es?

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5 Antworten

Ich denke es ist sinnvoll. Freilich sollte man sich vielleicht überlegen was man studiert. Letztlich ist der Akademisierungstrend auch international ungebrochen und zudem werden viele Jobs von wegrationalisiert werden.Jene die einen Gegentrend herbeireden sind m.E. eher Interessenvertreter des Handwerks als wirklich ernstzunehmend.  Manche finden es eben schick sich "dagegen" zu positionieren, aber m.E. ist das falsch. In Deutschland gibt es leider keinen höheren Fachschulen wie anderswo, bei uns gibts eben nur die Fachhochschule - in Österreich und der Schweiz aber auch den romanischen Ländern ist das noch ein netter Mittelweg. Das Problem in Deutschland ist nur dass anders als etwa in England das Studium nicht (auch) als Schlüsselqualifikation gesehen wird nach der es relativ egal ist was man dann tatsächlich beruflich macht - also als Philosoph Banker oder auch Polizist zu werden. Daher ist es eben oftmals sinnvoll keine Orchideen- oder Massenfächer zu studieren, es sei denn man weiß eben dass das seine Sache ist. Wenn man für Literatur brennt soll man natürlich Literaturwissenschaft studieren, und wer weiß dass Recht seine Sache ist möge Recht studieren. Nur aus Verlegenheit BWL oder Jura zu machen ist keine gute Idee.Und natürlich kann man auch ohne Studium glücklich werden. Ich denke nur dass einen das deutsche System da leider ziemlich unvorbereitet entlässt. 

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Meine Ansicht ist, dass umso mehr Arbeitskräfte vorhanden sind umso weniger wird denen bezahlt weil Unternehmen dann ja eine größere Auswahl haben. Ich sehe in diesem Szenario keinerlei Logik für die Zukunft.

Für alle die neben ihrem Studium etwas dazu verdienen wollen oder einfach durchstarten wollen die können sich mal folgenden Link ansehen. Da soll es Leute geben die mehr verdienen als jemand der Jahre lang studiert hat.

http://homeagent100.de.tl/

Ich hoffe ich konnte damit ein paar Menschen helfen und wünsche alles gute für die Zukunft.

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Ich habe den Eindruck, dass tatsächlich immer mehr Leute studieren, aber für sinnvoll halte ich das leider nicht. Viele wollen halt die "Vorteile" des Studierens genießen und brechen dann aber nach ein paar Semestern ab. Das hängt damit zusammen, dass das Abitur ebenfalls relativ schnell vergeben wird und der Abschluss nicht mehr die gleiche Qualität wie früher hat. Genaue Zahlen habe ich leider nicht aber das ist einfach mein Eindruck.

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Kommentar von WalterE
15.07.2017, 11:05

vor allem fehlt in der Schulzeit die Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung und wird auch nicht gefördert. Das G12 wie es sich in den meisten Bundesländern darstellt ist eine reine Paukschule geworden und letztlich eine Karikatur des Gymnasiums wie es einst mal existiert hat. Wobei das Problem älter als das G8 ist - das Problem war dass die reformierte Oberstufe mit vielen Kompromissen durchgesetzt wurde und seitdem die Konservativen nichts unversucht gelassen haben um zurück zum alten Abitur zu kommen. Da hat man dann ggf. 3 Leistungskurse und 5 Abiturprüfungsfächer. Auf denn Quark hat man dann doch das G12 draufgesetzt. Die heute Oberstufe ist eine hässliche Chimäre, da ist etwa die österreichische Matura weniger belastend und vermag es doch besser auf das Studium vorzubereiten., ebeso wohl auch das französische Bac. Manchmal wenn ich wach im Bett liege denke ich mir wir werden von Idioten regiert. 

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Auf Löhne hat nur "Können, Arbeit und Fleiß" Einfluß. Wer oder was ist schon jemand der studiert hat....und nichts praktisches noch kann?

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Dass jeder Zweite studiert halte ich für absoluten Quatsch. Noch nicht einmal jeder zweite Abiturient studiert.

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