Immer mehr Christen werden Atheisten stimmt das?

14 Antworten

Vermutlich ja.

Wir können aber nicht in die Menschen hineinsehen und müssen auch ihren Selbstcharakterisierungen nicht glauben.

Was man feststellen und leicht ergoogeln kann, ist, dass die Kirchenaustritte in Deutschland in den letzten Jahren so sehr zugenommmen haben, dass die Mitglieder der  katholischen Kirche und der protestantischen Kirchen zusammen genommen bald zu einer Minderheit in der Bevölkerung werden.
Aber weder weiß man, ob sie vorher Christen waren (auf den Begriff gibt es kein Copyright), noch, ob sie Atheisten (oder auch nur Agnostiker) geworden sind. Umgekehrt kann man auch nicht wissen, ob die in den Kirchen verbliebenen gläubige Christen sind.

Dass das Christentum dennoch weltweit wächst, wie TT1006 schreibt, liegt in erster Linie an der Geburtenrate in den außereuropäischen Ländern mit christlicher Prägung, verbunden mit dem Umstand, dass Eltern dazu neigen, ihre Kinder mit den eigenen Überzeugungen einzulullen und, wenn sie Christen sind, über die Kindestaufe sozusagen amtlich (und damit auch statistisch) darauf aufmerksam machen.

Natürlich gibt es eine derartige elterliche Anleitung zur Unmündigkeit auch - und im Fall des Islam sogar noch stärker - in anderen Religionen.

Nach kurzer Recherche: Nein. Im Gegenteil:

http://images.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.bibelundermutigung.de%2Fpics%2Fweltrel1.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.bibelundermutigung.de%2Freligionen_welt.htm&h=394&w=600&tbnid=rXzGf3YoyzLXGM%3A&docid=6B9JNOoSU5wZpM&ei=E37QVu6wKenv6QS477n4BQ&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=325&page=1&start=0&ndsp=17&ved=0ahUKEwiuhp--7ZXLAhXpd5oKHbh3Dl8QrQMIHjAA

Wenn du da etwas runterscrollst, kommt eine Statistik ("Weltreligionen (in Mio)") die besagt, dass das Christentum seit 1900 weiter gewachsen ist und voraussichtlich auch weiter wachsen wird.

Über die Jahre nimmt aber (denke ich) zumindest die Intensität ab, mit der das Christentum gelebt wird. Dafür gibt es verschiedene Gründe (wenn du willst, kann ich mal ein paar schreiben). Um es zu verdeutlichen: Im späten Früh-, Hoch- und Spätmittelalter war die Kirche enorm mächtig. Was sie sagte, war richtig. Jeder ging regelmäßig in die Kirche. Heute? Solche Christen gibt es immer weniger.

vielsagend ist in dem verlinkten Text der letzte Abschnitt, in dem konträr zum vorherigen Zahlenmaterial völlig falsche Aussagen bez. Atheismus stehen... (falsche Wahrnehmung oder bewusste Täuschung?)

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Ja genau. Und die selbstgebastelte Heimseite www.bibelundermutigung.de macht einen ausgesprochen seriösen Eindruck.

Wieso meinen manche Leute eigentlich, hier jeden Sch... verlinken zu müssen? Oder ist das Deine eigene?

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Diese Recherche war wohl wirklich nur sehr kurz ... 

Ansonsten hättest du ja vielleicht einen seriöseren Link gefunden.

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@sarahj @Hegemon @earnest

Wenn ihr schon darauf eingeht, hier die Ergebnisse einer etwas (!!!) längeren Recherche:

Zunächst einmal muss ich zugeben, dass meine erste Recherche wirklich nicht lang war, aber viele der hier gestellten Fragen könnten sich die Fragesteller auch leicht mit etwas googlen selbst beantworten.

Nach checken einiger weiterer Quellen, kann ich nun sagen, dass sie sich quasi alle unterscheiden. Was sich aber über alle sagen lässt: Es kommt ganz darauf an, wie man "Wachstum" definiert. Prozentuell gesehen schrumpft das Christentum nach vielen Quellen, u.a. aufgrund des enormen Wachstums des Islams. Rein von der Anzahl her nimmt das Christentum (weltweit) aber zu - siehe hierzu den Beitrag von Maxieu weiter oben. Dass immer mehr (evangelische und katholische) Christen aus der Kirche austreten, ist in Deutschland aber der Fall. Aber: Nun ist die große Frage, wie man "Christ" definiert. Ist ein Christ jmd, der regelmäßig in die Kirche geht? Oder jmd, der sich christlich verhält? Nimmt man Zweiteres an (wozu ich tendiere), so bringt das alles durcheinander, da auch viele "Atheisten" nach der Definition Christen wären.

Fazit: Die Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Inspiration für eine eigene Antwort lässt sich hier mittlerweile aber genug finden. Jetzt muss jeder für sich selbst einige Definitionen klären und schließlich zu einer persönlichen Meinung kommen.

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verlässliche zahlen gibt es nicht, da viele glaubensgruppen immer wieder mal "schwund" haben............:), das einzige was wirklich verlässlich ist, ist der fakt dass leider über 80 prozent der weltbevölkerung an einen gott oder vergleichbarem glauben und dass der grösste teil der gläubigen auf dieser welt den glauben nicht selbst "erfährt" sondern in diesen hineingeboren wird und dann damit aufwächst............und dabei ist zu beobachten, dass es einen "trend" in eine interessante richtung gibt, nämlich die tatsache, dass die kinder und jugendlichen in den industrienationen zwar glauben, aber den glauben nicht mehr zu hundert prozent wirklich praktizieren, bedeutet, sie sind nur zum schein gläubige, aber leben MIT den ganzen dingen, wie alkohol, drogen, medien und anderen dingen, die im glauben verboten sind und dass ist deshalb so, weil sie zwar mit dem glauben aufgewachsen sind, ihn eben aus "tradition" heraus praktizieren, aber die ganzen "weltlichen" dinge trotzdem nicht missen wollen...........

das haben auch die hard-core-gläubigen erkannt, und versuchen deshalb überall in "westlichen" ländern, durch ihre "aufklärung" die gläubigen zum kern des glaubens zurück zu bringen, z.b. salafisten im islam oder auch zeugen jehovas im christentum..........sie verweisen auf den kernpunkt und die totale annahme des glaubens ohne wenn und aber..........

allerdings macht der wissenschaftliche bereich große fortschritte und irgendwann kann man selbst das märchen der erschaffung des universums durch gott wiederlegen...........großrojekte, wie z.b. CERN, dass über 20 nationen nutzen und mitfinanziert haben, wo man auch das sogenannte "gottesteilchen" bewiesen hat oder auch die erforschung des universums selbst, der nachweis der graviationswellen, der vor einigen tagen erfolgreich bewiesen wurde, lässt mit der zeit keinen echten grund mehr zu, an die märchen der religionen zu glauben und dass wissen die gläubigen auch selbst......letztenendes bleiben nur zwei möglichkeiten.....entweder man legt den glauben ab oder man richtet seinen glauben nach dem wissensstand und lebensstandard neu aus...........

dass immer mehr christen zu atheisten werden, wäre nur eine annahme, weil viele christen aus den kirchen durch die skandale der letzten jahre ausgetreten sind, bedeutet aber nicht, dass sie den glauben dann ablegen..........:)

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