Immanuel Kant ERKENNTNISPHILOSOPHIE (a priori , a posteriori , analytisch , synthetisch)

3 Antworten

Servus, vor ca. dreißig Jahren hat mein "Kant-Prof" gesagt, wenn ich Kantsche Werke selbst individuell durchleben will, soll ich diese Worte zunächst ganz banal übersetzen/deuten:

1) a priori = ohne Empirie, ohne Erfahrungen zu haben, von vornherein erkenntlich und daher gültig 2) a posteriori = eine Erkenntnis, die eben im Nachhinein, also durch empirische Erkenntnis ebenfalls bewiesen wurde 3) analytisch = in Einzelteile zerlegbar, aus vielen Teilen bestehendes Ganzes 4) synthetisch = aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt zu etwas Neuem, meist im dialektischen Prozess des Zweifelns an der Wahrheit (vgl. u. a. Sokrates - Dialog) - Grüße.

Klicke hier unten auf der Seite die "VERWANDTE FRAGE" "Was läuft nach Kants Erkenntnistheorie bzw. Erkenntnisvorgängen..." an, da bekommst du Beispiele! Grüße.

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GIb "Immanuel Kant" PLUS diese Begriffe in Deine Suchmaschine ein.

Das könnte ich natürlich tun (mach ich auch), aber es gibt hier Leute, die können es auf besonders verständliche Weise erklären. Wikipedia ist nicht immer hilfreich mit seinem hochgestochenem Fachgerede und den tausenden von Links auf Begriffe, die ich noch nie gehört habe.

Aber danke für den Tipp ;)

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@ThaMango

Philosophie kann man sehr oft nicht "leicht verständlich" erklären - und Kant schon gar nicht. Gerade Wikipedia wird ja von Fachleuten immer vorgeworfen, Dinge zu simpel und damit auch oft falsch darzustellen.

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Ich weiß zumindest, was analyische Erkenntnisse von synthetischen unterscheidet. Wenn eine Erkenntnis/ein Wissen analytisch ist, dann erklärt es sich allein durch die Bedeutung der Wörter, ohne, dass du dafür die Welt betrachten musst. Das typische Beispiel: Der Satz "Alle Junggesellen sind unverheiratet" ist analytisch, da die Definition von "Junggeselle" "unverheirateter Mann" ist. Der Satz "Schmetterlinge schmecken mit den Füßen" ist synthetisch: Dazu mussten die Tiere, die Schmetterlinge genannt werden, erstmal untersucht werden, und dabei fiel einem Forscher auf, dass die nunmal in den Füßen Geschmacksrezeptoren haben.

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