Im Urlaub Nachbarhaus verwalten

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7 Antworten

Nein, denn ihr habt ja keinen Vertrag aufgesetzt, der euch gegenseitige rechtliche Pflichten auferlegt. Es handelt sich um Nachbarschaftshilfe, wie sie unter guten Bekannten üblich ist. Man vertraut einander und kann sich auf den anderen verlassen. Das ist eine moralische Pflicht, ein gegenseitiges Übereinkommen.

Wenn wirklich etwas passiert, kann er Geschädigte aber keinen Schadensersatz VERLANGEN, du könntest dich freiwillig an der Regulierung beteiligen, um dein schlechtes Gewissen zu beruhigen und den nachbarschaftlichen Frieden zu erhalten oder deiner Haftpflichtversicherung den Schaden melden, der durch deine "Schuld" beim Nachbarn entstanden ist.

wenn du es verschuldest, ja, sonst nicht

ihr habt da kein dienstverhältnis, du sagst nur, dass du auf sein haus achtest

Warum solltest Du? Das ist allein SEIN Problem und nicht Deines... Auch wenn Du auf sein Haus achtest und Blumen gießt, bist Du für nichts verantwortlich.

Warum baust du nicht einen Niveauschalter ein, der die Pumpe automatisch ein- und ausschaltet?

Wenn Du Deinen Nachbarn "faule Sau" schimpfst, dann frage ich mich, weshalb Du Dir keinen kostenpflichtigen Sitter-Service orderst, um Deinen moralischen Verpflichtungen zu entgehen.

Wer dies will, muss das mögen.

Für mich ist es eine Grundsatzentscheidung. Wer sich in Abhängigkeiten begibt, muss mit den Kehrseiten der Medaillen klarkommen.

nein, wieso sollte das so sein? Wenn in der Zeit eine Wasserleitung platzt, ist das ja auch sein Problem. Umgekehrt ja genau so.

Gegenfrage, warum sollte ein Wasserschaden entstehen?

Du bist nur dafür verantwortlich, wenn du ihn verursacht hast.

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