Im sehr guten Bereich noch verbessern? (Schule, Abitur)

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3 Antworten

Tja, wie du in den Klausuren besser wirst, ist dir wohl klar: noch mehr lernen, Details und auch ein bisschen über die Lehrmittel der Schule hinausgehen (andere Bücher, Dinge googeln, Hintergrundwissen usw.).

Dein Hauptproblem sind die mündlichen Noten - und da liegt es vermutlich eher daran, dass du dich einfach zu wenig beteiligst... Da musst du über den eigenen Schatten springen, interessiert aussehen, auch wenn´s für dich langweilig ist, dich öfter melden (auch bei "leichten" Fragen) und deine Meinung einbringen. V.a. in Deutsch auch mal eine "Gegentheorie" zu Fragen wie "Was will uns der Autor sagen?" aufstellen!

Ich weiß nicht, was bei deinen bisherigen Arbeiten "bemängelt" wurde - finde es raus! Gerade in Deutsch sind "Extras" wie Bezüge auf andere Texte/ Bücher oder Hintergrundinfos zum Autor oder der Zeit, aus der ein Text stammt, sowie ausführliche, eigene "Theorien" eigentlich eine Grundvoraussetzung für 13-15 Punkte - also viel lesen, googeln usw.

Oft gibt es aber auch die Möglichkeit, mit Referaten oder Präsentationen Pluspunkte zu sammeln - frag unbedingt nach!!! Meist wird das nicht verlangt, weil es für durchschnittliche Schüler eine große Zusatzbelastung wäre oder weil 25 Referate einfach den Rahmen sprengen würden - aber als freiwillige Leistung? Biete es einfach an - vielleicht sogar als Teil des normalen Unterrichts, z.B. eine Biografie über einen Autor...

Aber eigentlich solltest du deine LEHRER fragen, was sie verlangen - das hier sind nur Spekulationen... Vielleicht nervt es einfach, dass du am Smartphone daddelst, nebenbei Comics zeichnest oder ein paar Fehlstunden hast?

Egal, viel Erfolg schon mal, und mach dir nicht zu viel Druck - die paar Punkte kannst du auch mit Wartesemestern ausgleichen, die nicht gleich bis zur Rente gehen dauern!

Danke :-)

Witzig, dass du das mit der Gegentheorie sagst. Ich habe oft andere Ideen oder bin dagegen, mein Deutschlehrer findet das auch gut. :)

In Deutsch habe ich ja sehr gute Klausuren (13 und 14) geschrieben. Was mir aufgefallen ist, ist, dass ich oft verhältnismäßig viele Punkte bei der Inhaltsangabe verliere, das ist eigentlich ziemlich doof, da das ja eigentlich der leichteste Teil ist, wo die meisten gut abschneiden. In der dritten Aufgabe, die ja wegen Transferleistung und so als Schwierigste gilt hab ich dagegen oft sogar volle Punktzahl.

Ich werd mich mal erkundigen wegen Referaten.

Ja, das doofe ist halt, dass gerade in Deutsch und Bio meine Lehrer eine komische mündliche Notenverkündung praktizieren. Wir kriegen da einfach immer Zettel wo die Note draufsteht ausgeteilt.. Ich hab deshalb keine Ahnung, wie die meine mündliche Note begründen.

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@himbeermuffin9

Inhaltsangaben kann man ja üben - nimm dir einen Text und versuche, jeden Absatz in einem Satz zusammenzufassen. Streich dir wichtige Punkte an und hebe sie in deiner Kurzversion deutlich hervor - oft hast du zwar eigentlich "alles richtig", aber wer deinen Text zum ersten Mal liest, findet die wichtigsten Fakten nur als Randbemerkung in irgendeinem Nebensatz... Achte mal darauf!

Gegentheorien waren immer mein "Spezialgebiet" - schon weil es unheimlich Spaß macht, einem Lehrer zu widersprechen! Besonders, wenn er nichts dagegen sagen kann...

Was die mündlichen Noten angeht: du machst Abitur und willst studieren - da gehört nachfragen und selber aktiv werden dazu! Trau dich einfach und erkundige dich, wie die Noten zustandekommen - manchmal gibt´s schon dafür "Anerkennung" und (unbewusst) beim nächsten Mal einen halben Punkt extra!

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@kesuga

Ich werde auf jeden Fall mal Inhaltsangaben üben. Kann ja nicht angehen, dass es daran scheitert. :-)

Oh ja, das mit den Gegentheorien ist auch mein Spezialgebiet. Ich hinterfrage auch gerne und nehme das nicht alles gleich so hin.

Ja, ich hab nur ein bisschen Angst davor, zu fragen, da mein Deutschlehrer manchmal komisch ist. Gleiches gilt für meinen Biolehrer. Aber ich werde einfach über meinen Schatten springen und nachfragen. Die sollten ja eigentlich sagen können, was die Kriterien sind.

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''Streber'' :)

Ne ganz im ehrlich, wenn du dich weiter verbessern willst ist dies auch dein Recht. Du hast schon ein sehr gutes Level erreicht. Es wäre viel besser, wenn du dich erstmal darüber schlau machst welche Fächer einfach, zweifach und garnicht in die Gesamtqualifikation eingebracht werden. Schlauer wäre es, wenn man erstmal die Fächer verbessert, welche zweifach in die Gesamtqualifikation eingebracht werden und man kann auch durchaus die Fächer vernachlässigen die garnicht eingebracht werden.

In Hamburg ist es so, dass man mindestens 32 Semesterergebnisse einbringen muss und drei Fächer (zwei Hauptfächer und ein Profilgebender Fach) doppelt gewertet werden. In meinem Fall hatte ich insgesamt 68 Semesterergebnisse von denen ich etwas mehr als die Hälfte eingebracht habe. Neben den Regelungen gibt es auch noch die Bedingung, dass man z.B. naturwissenschaftliche Fächer etc. einbringen muss.

Also in kurzen Worten: Mach dich erstmal schlau was du einbringen MUSST, wass du einbringen KANNST und was du weglassen KANNST.

Ich habe einen Schnitt von 2,8 erreicht und werde nächsten Monat anfangen zu studieren => Technische Informatik

Du musst ja auch nicht so gut sein, wenn du weißt was du später machen willst. Wenn du Medizin studieren willst, dann musst du echt besser werden, aber bei anderen Wahlen ist es wirklich nicht so berauschend wenn du 1,4 vorzeigen kannst, aber 2,2 benötigt wird.

Übrigens deine Einstellung finde ich gut! Mach weiter so!!!

Übrigens 13 Punkte Durchschnitt ist alles andere schlecht. In Noten ausgedrückt => 1-

:D

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@aferinabisi

Danke für die Antwort:)

Ich hab mich schon relativ genau informiert, was ich wie einbringen muss. Mathe und Englisch zählen als Leistungskurse doppelt, da brauche ich alle vier + schriftliche Abiprüfung. Das ist dann der LK-Bereich.

Der GK-Bereich: Dann muss ich vier Halbjahre Deutsch einbringen und auch da geprüft werden muss (mündlich oder schriftlich). Geschichte muss ich eigentlich nur 2 Halbjahre einbringen, aber ich werde vier einbringen, weil ich es als Prüfungsfach wählen werde. Gleiches gilt für Politik/Wirtschaft. Dann brauche ich vier Halbjahre einer NaWi, das wird bei mir Bio sein. Dann zwei Halbjahre einer weiteren NaWi oder einer Fremdsprache (mit Englisch ist vier Halbjahre einer Fremdsprache schon abgedeckt). Da werde ich eine Fremdsprache nehmen und zwar Spanisch oder Latein, wenn die Noten so bleiben dann natürlich Spanisch. Leider brauche ich auch zwei Halbjahre Kunst. Insgesamt muss man ja 24 Grundkurse einbringen, deswegen denke ich dass Religion noch eingehen wird. Chemie und Sport und Latein/Spanisch muss ich also gar nicht einbringen.

Ich ziehe auch in Erwägung, Medizin zu studieren, deswegen geht es mir um jeden Punkt. Ich bin mir aber noch nicht sicher.

Danke :)

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Was sowas angeht: 20% Aufwand führen zu 80% des Erfolgs. Für die restlichen 20% Erfolg braucht man 80% Aufwand. So wie du das schilderst, solltest du versuchen dich mündlich mehr einzubringen. Für gute Abinoten würde ich außerdem Bücher mit alten Abituraufgaben empfehlen. Diese kann man durcharbeiten und ist auf die Frageweise vorbereitet, die teilweise doch sehr von der mancher Lehrer abweicht.

Danke :) Ja, da ist was Wahres dran. Mit fast gar keinem Aufwand hätte ich immer noch einen Zweierschnitt denke ich :D

Mündliche Noten sind meine Schwäche, das stimmt. Wir machen in Englisch und Mathe momentan auch Abiaufgaben, in den beiden Fächern muss ich auf jeden Fall schreiben.

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