Im Lebenslauf alles genau aufschreiben oder gewisse Stationen des Lebenslaufes, wie Rehamaßnahmen weglassen und verschweigen?

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1 Antwort

Also sowas wie "Rehamaßnahmen" würde ich nie in die Bewerbung reinschreiben. Selbst bei einem Vorstellungsgespräch würde ich mir gut überlegen ob man das überhaupt erwähnt, denn auch wenn es schon jahrelang her ist.

Das einzige was die meisten Personaler hier nur  hören ist, dass du damals kein Durchhaltevermögen hattest (Abbruch der Ausbildung), keinen Ehrgeiz (wegen Noten) und dann wohl körperlich/geistig nicht warst bist für die Arbeitswelt und vielleicht immer noch nicht bist.

Mein Tipp wäre also, dass ganze Hinter dir zu lassen und nicht zu erwähnen. Ist ja eh alles Vergangenheit und überwunden.

Natürlich fällt es auf, wenn im Lebenslauf drin steht. Zuletzt Ausbildung bis 2009 und seither eine riesige Lücke. Da fragt der Personaler natürlich nach oder verwirft die Bewerbung sofort.

Am Besten also die Zeit mit anderen Dingen füllen, die sich gut anhören, wie z. B. "Berufliche Neuorientierung", "Pflege von Familienangehörigen", "Erlernen/Verbessern von Fremdsprachen" oder auch die "Arbeit im Familienbetrieb".

Möglicherweise hast du während der letzten Jahre auch Praktika gemacht oder andere Dinge, wo du Erfahrungen sammeln konntest.

Insgesamt muss man schon sagen, dass es nicht ganz leicht wird, aber versuch einfach die Bewerbung so gut klingen zu lassen wie es geht, bereite dich gut vor auf Vorstellungsgespräche und kommende Rückfragen zu deinem Werdegang und dann wird das schon werden.

Es kommt auch immer sehr gut Bewerbungen persönlich abzugeben oder vielleicht können Freunde/Familie auch mal ein Gespräch vermitteln, falls eine Firma, bei der jemand arbeitet, neue Leute sucht.

Wünsche dir viel Erfolg und vielleicht konnte ich etwas helfen.

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