Im Kaufvertrag keine Vorschäden angegeben?

6 Antworten

Lass dich doch als erstes mal über die Art des Vorschadens aufklären. So am Rande: Es gilt was im Vertrag steht, nicht was im (damaligen) Angebot stand!

Je nach Hersteller wird aber auch bereits im Herstellerwerk nachlackiert, wenn es in der Produktion Lackmängel gab - das weiß dann im Allgemeinen auch der Händler nicht...

T3Fahrer

Der BGH hat im Urteil vom 28.05.2014 (AZ: VIII ZR 94/13) entschieden, dass zumindest im Rahmen eines Neuwagenkaufvertrages von einer Geringfügigkeit des Unfallschadens, die nicht offenbarungspflichtig ist, nicht mehr ausgegangen werden kann, wenn die Reparaturksoten 5 % des Kaufpreises überstiegen haben.

Das kommt auf den tatsächlichen Schaden an, den wir ja alle nicht kennen.

Wennn das nur ein kleiner "Parkrempler" war, der einfach nachlackiert wurde, muss das nicht angegeben werden.

Viele Grüße

Michael

Rücktritt aus Kaufvertrag von Einbauküche mit 0% Finanzierung

Hi,

meine Frau und ich haben am 12.04.2012 in einem Küchengeschäft eine Einbauküche gekauft. Nachdem der Kaufvertrag unterzeichnet wurde, hat der Händler ein externes Unternehmen für das Aufmaß der Küche beauftragt um sicherzustellen, dass die Küche auch wie geplant gebaut werden kann. Dies macht der Händler aber ausschließlich nachdem der Kaufvertrag unterzeichnet wird. Und das Angebot, welches wir da hatten, war super. Nach dem Aufmaß stellte sich heraus, dass die Küche so nicht montiert werden kann, da die Wasser und E-Anschlüsse zu ungünstig liegen. Zudem kommt noch hinzu, dass auf der einen Seite noch eine Heizung im Weg ist. Wir hatten eine Winkelküche geplant. Der Händler änderte daraufhin die Küche soweit, dass jetzt nur noch eine Küchenzeile vorhanden ist und gewährte uns einen kleinen Rabatt. Diese Unterlagen, mit einem neuen Kaufvertrag (jedoch selbe Vertragsnummer), sendete er uns am 17.04.2012 per Post zu. Diesen Vertrag haben wir noch nicht unterschrieben, da wir zum einen den neuen Preis ziemlich überteuert finden und zum anderen mit der neuen Planung nicht einverstanden sind, da sie uns einfach nicht gefällt. Auf meine Frage, ob die Firma jetzt den ersten Auftrag storniert hat, da der Auftrag ja nicht Möglich ist, kam nur, dass wir ja einen Änderungsauftrag erhalten hätten. Aufgrund der sehr schlechten Kommunikation nach dem Kauf, sind wir auch nicht mehr gewillt mit dem Händler nachzuverhandeln.

Gibt es da rechtliche Möglichkeiten den Vertrag zu stornieren? Solange der neue Auftrag nicht unterschrieben ist, gilt ja noch der Alte, der ja nicht machbar ist. Laut AGBs gibt es für den Käufer keine Wiederrufsmöglichkeiten. Telefonisch wurde uns auf Anfrage mitgeteilt, dass wir nur aus dem Vertrag rauskommen, wenn wir 25% des Kaufpreises zahlen. Das sehe ich aber auch nicht ein.

Der Kauf war zum Teil mit einer 0,0% Finanzierung. Für den Fall, das das wichtig ist.

Wäre super, wenn ich da eine hilfreiche Antwort bekomme.

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Meine Rechte bei Küchenkauf?

Hallo zusammen, leider muss ich ein wenig ausholen:

Haben uns eine Küche planen lassen zu folgenden Bedingungen: - Lieferzeit 7 Wochen - im Vertrag steht: Anzahlung i h v 4000€ zum xxxx zahlbar. Restbetrag nahe Montage und Fertigstellung per sofortüberweisung oder bar. Zahlungsmethode: Überweisung Zahlbar 4 Tage ohne Abzug ——————- Anzahlung wurde direkt nach Erhalt des Vertrages bezahlt.

Nach sechs Wochen kam die Nachricht, dass die Küche da wäre. Aufgrund einer kompletten Renovierung hat uns diese eine Woche gefehlt und der Verkäufer musste die Küche bei sich noch lagern.

Dann erfolgte der Aufbau. Später folgende Mängel: Elektrogeräte fehlten, falscher Wasserhahn und eine Blende war nicht qualitativ beschichtet. Da war klar, dass die Monteure nochmal kommen mussten.

Der Verkäufer hatte uns gefragt ob wir dennoch den Restbetrag zahlen können, da sonst sein Cash Flow nicht stimmte. Hierzu hab ich gesagt, dass das nicht mein Problem ist und Vertrag vertag ist.

DAnn eine Nachricht des Verkäufers, dass Elektrogeräte und der Wasserhahn da ist. Und ob wir den Restbetrag den Monteuren bar geben können. Die Blende würde er dann als Reklamation eintragen und diese wird dann nachgeliefert. Habe dann gesagt ich würde es gerne überweisen, da ich das auf meinem Sparbuch habe und es auf Konto einzahlen muss und er sein Geld spätestens Montag (zwei Werktage) hat. Und mich es stutzig macht wegen der Blende, weil ich den vollen Restbetrag zahlen soll? Dann wurde er böse weil er das Geld eigentlich bar wollte oder ein Tag später. Und er für uns keine Lagerkosten berechnet und die Küche im Voraus bezahlt hat beim Hersteller und sein Cash Flow nicht stimmt .. wenn er es bis Montag nicht hat gibt er es dem Inkasso weiter. Nun meine Fragen: 1) muss nicht speziell eine Klausel für eine Anzahlung festgelegt werden, wenn sich die Bedingungen speziell auf die Anzahlung beziehen sollen ?

2) kann er so frech werden und einfach so mit Inkasso drohen? Stehen ja quasi drei Zahlungsmethoden dran und erfolgte keine Mahnung ?

3) Habe ich nicht ein Recht darauf, den doppelten Preis der Blende vom Restbetrag einzubehalten, dem Verkäufer dann eine Frist zu setzen bis wann er die Blende zu liefern hat und erst dann zu zahlen ?

4) ist es meine schuld mit den Lagerkosten und seinem Cash Flow?

Danke im Voraus für die Zeit für diesen Text und die Beantwortung meiner Fragen:)

Grüße

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