Im Himmel ist große Beratung gewesen. Das Christkind konnt den Weihnachtsbrief nicht lesen. Wie geht das weiter?

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1 Antwort

Das hieß bei uns "Peterchens Wunschbrief":

Im Himmel ist große Beratung gewesen,
das Christkind konnt‘ einen Wunschbrief nicht lesen.
Das war eine Krickel- und Krackelschrift.
Geschrieben war alles mit Tintenstift.
Der Brief war fast vier Seiten lang,
dem Christkind wurde es Angst und Bang.
Es lieh sich von Petrus die Brille
und sagte: „Nun seid mucksmäuschenstille!“
Dann hat es studiert, bis es endlich fand:
Da ist auf Erden ein kleiner Mann,
der kaum lesen und schreiben kann.
Der wünscht sich – was soll man dazu sagen –
einen richtigen Mercedes-Wagen
mit einer Hupe – Trari-Trara.
„Nun liebe Englein, was machen wir da?“
Die Engel besinnen sich, im Kreise hocken,
sie schütteln die hellen und dunklen Locken.
Das Schutzenglein spricht: „Dazu ist er noch viel zu klein.
Ein Kinderauto wird besser sein.
Das kann er bequem durch den Garen lenken;
Aber an die Hupe, daran müssen wir denken.
Darauf scheint er besonders versessen,
die dürfen wir nur ja nicht vergessen.
Trari-Trara.“

Übrigens wäre es interessant, wenn Reni39 mitteilen könnte, woher sie den Anfang kennt. In unserer Familie (im Sauerland) wurde das Gedicht nur mündlich weitergegeben und niemand wusste eine Quelle.

Gruß AlfonsT

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