Im Beruf viel unterwegs ohne Firmenwagen?

4 Antworten

Bedenke aber, dass für den Wagen bei Dir eventuell die 1% Regelung angewendet wird. Das bedeutet, dass 1% vom BRUTTOlistenpreis Deiner Gehaltsabrechnung hinzu addiert werden, ebenso die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit (0,03 % des Fahrzeugbruttopreises je Monat und je Entfernungskilometer). Je teurer der Wagen, desto größer die "Lohnerhöhung", davon werden dann Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abgeführt. Im Bereich der Netto-Bezüge / Netto-Abzüge wird der der eine %  und die Fahrtkosten wieder abgezogen.

Sagen wir mal, der Wagen hat einen Bruttolistenpreis von 30.000,00€:
Dann wird der Dienstwagen mit 300,00€ angesetzt und für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit (bei z.B. 40 km Entfernung) 360,00€.
Ergibt eine Lohnerhöhung von 660,00€.

Ein Firmenwagen ist eine tolle Sache allerdings vergessen viele, dass es sich hierbei um einen sogenannten "geldwerten Vorteil" handelt der natürlich versteuert werden muss.

Aber ich würde an Deiner Stelle auch mal den Chef darauf ansprechen, im schlimmsten Fall bekommst Du einen Firmenwagen und Dein Gehalt wird entsprechend gekürzt, so das Du keine Lohnerhöhnung bekommst.

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Mit der 1%-Regelung sind dann aber SÄMTLICHE Kosten des KFZ-Betriebs abgegolten.

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@DerHans

Das ist richtig aber man sollte sich darauf einstellen, dass der Auszahlungsbetrag nicht mehr so hoch ich wie vor dem Firmenwagen. Gerade in der ersten Zeit vergisst man das und gibt eventuell Geld aus, das man eigentlich nicht hat.

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Ansprechen kannst Du ihn jederzeit. Ob er Dir einen Wagen gibt, ist eine ganz andere Angelegenheit.

Insbesondere hat man darauf keinen Rechtsanspruch.

Klar, fragen kostet nichts. Und das ist schon eine beträchtliche Strecke, da könnte sich das lohnen. Aber ich würde mich auch mal erkundigen, wie es mit einem Leasing-Fahrzeug aussieht. Lasse dich jedenfalls nicht von einem chicen Firmenwagen blenden. Das wird oft am Ende teurer, als es mit dem Privatfahrzeug der Fall ist. 

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