Im Ausland Hand gebrochen

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nicht zum Arzt, wohl aber ins nächstgelegene Krankenhaus! Gehst Du zum Arzt, wird der ohne Privatliquidation keinen Finger rühren, weil die Abrechnung über die europäischen Versicherer einen Riesenaufwand bedeutet, und Monate dauert. Du hättest aber die Möglichkeit (mit einer Auslands-KV bzw. Auslandskrankenschein), die verauslagten Kosten zuhause bei Deiner Versicherung einzureichen (aber nicht in unbegrenzter Höhe).

Gehst Du ins KH, bist Du als Europäer im Rahmen der europ. Sozialgesetze innerhalb der EU vollständig versichert, und es kostet Dich keinen Cent. Nachteil: Warten musst Du.

Hallo FordPrefect,

welcher Riesenaufwand ist beim Arzt gemeint? Ggf. ist der "Riesenaufwand" auch nur ein Vorwand der Ärzte!?

Im Krankenhaus gelten auch die ausländischen Zuzahlungen, Leistungsausschlüsse etc. Es gelten die Regeln wie für Einheimische.

Gruß

RHW

0
@RHWWW

BTDT.

Erstes Problem: Die Überprüfung der Identität des Patienten bzw. der angegebenen Anschrift zur Zustellung.

Zweites Problem: Die Abrechnung von Behandlungskosten im Ausland geht nur über die Versicherung des Patienten in seinem Heimatland - und dort wiederum nur in der jeweiligen Landessprache. Wenn der Arzt Glück hat, verfügt der Versicherer über eine Niederlassung im Ausland, die die Abwicklung übernimmt. Falls nicht, bekommt er einen deutschsprachigen Fragebogen zur Abwicklung zugesandt. Da kann er bestimmt viel mit anfangen. Im Gegensatz zur KFZ-Versicherung (Stichwort Grüne Karte) ist m.W. die Abwicklung grenzüberschreitender medizinischer Dienstleitungen bis heute nicht standardisiert.

Es ist daher kaum verwunderlich, dass sich Ärzte weigern, ohne Barzahlung zu behandeln.

Die Einschränkungen gemäß den Sozialgesetzen des Gastlandes sind korrekt; es zählt immer der Leistungskatalog vor Ort. Übrigens führt das ohne Auslandszusatzversicherung regelmäßig zu Nachzahlungen des Patienten, da die in D erstattungsfähigen Kosten für medizinische Behandlungen bei Weitem niedriger sind als im europäischen Ausland üblich

 

Gruß

FordPrefect :-)

0

Du kannst für weniger als 20,- Euro im Jahr eine sogenannte Reisektrankenversicherung abschliessen, die praktisch jede Erkrankung im Urlaub absichert.

Mit der Krankenkassenkarte kannst Du im Ausland nicht direkt zum Arzt. Dazu müsstest Du Dir vorher einen Auslandskrankenschein holen, der wird aber nicht überall akzeptiert.

Hallo,

in den EU-Staaten kann man mit seiner EHIC (Europäischen Gesundheitskarte) zum Arzt oder Krankenhaus gehen und bekommt dann Leistungen wie ein Einheimischer: Abrechnung mit Kasse oder Barzahlung, Zuzahlungen, ausgeschlossene Leistungen

Man legt seinen Personalausweis vor und füllt einen kurzen Fragebogen aus. Der Behandler macht seine Abrechnung mit der ausländischen Krankenkasse nach den ausländischen Regelungen. Für den Arzt gibt es keine besondere Bürokratie. Die ausländische Krankenkasse bekommt die Kosten über verschiedene Zwischenstationen von der deutschen Kasse erstattet.

In Frankreich werden z.B. alle ärztlichen bBehandlungen auch von den Franzosen ummer privat bezahlt (Ausnahmen ggf. im Krankenhaus).

In einigen Balkanstaaten, Türkei und Tunesien braucht man einen speziellen Berechtigungsschein. Oft muss man diesen Schein vor der Behandlung bei der ausl. Krankenkasse erst in einen einheimischen Krankenschein umtauschen. Im Notfall ist das u.U. problematisch. Bei Krankenhäusern gibt es oft Ausnahmen. Man bekommt alle sofort notwendigen Leistungen wie ein Einheimischer.

Wenn der Arzt sich nichtan diese Regelungen hält, sollte man sich direkt an die ausl. Krankenkasse wenden.

Eine private Auslandsreise-Krankenversicherung ist immer sehr empfehlenswert: Restkosten, ausgeschlossene Leistungen, Rücktransport ...

Ggf. auch bei der eigenen Krankenkasse nachfragen.

Regelungen für Urlauber in Deutschland:

http://www.kbv.de//rechtsquellen/1526.html

Regelungen für Deutsche im Ausland:

dvka.de/oeffentlicheSeiten/UrlaubAusland/UrlaubAusland.htm

Gruß

RHW

 

 

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