Im Ausland Geld verdient-Hier auch in der Steuererklärung angeben?

5 Antworten

Du hast ja von Juli bis Dez. in Deutschland Lohnsteuer bezahlt. Wenn du keinen Lohnsteuerjahresausgleich machen willst, dann brauchst du keine ESt-Erklärung abgeben.

Wenn Du den Ausgleich machen willst, dann werden die Einkünfte aus Italien wegen dem Progressionsvorbehalt berücksichtigt. Es fallen allerdings keine Steuern auf die Einkünfte aus Italien an. Das sollte dir aber ein StB ausrechnen.

Wenn du 2013 einen Wohnsitz in Deutschland hattest und von Juli bis Dezember hier berufstätig warst, müssen die Einnahmen aus Italien zumindest ANGEGEBEN werden. Ob und wie sie dann besteuert werden, hängt , wie schon gesagt vom DBA ab. Das kann dir ein Fachmann sagen, nicht das Finanzamt fragen, das ist nicht immer so die beste Idee.

Das kommt darauf an, was im Doppelbesteuerungsabkommen mit Italien steht.

Zur Sicherheit gehe mal zu einem Steuerberater in deiner Ecke, oder zum Lohnsteuerhilfeverein "Lohi", den es in ganz Deutschland gibt.

Der Link zum DBA gibt es hier: http://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Steuern/Internationales_Steuerrecht/Staatenbezogene_Informationen/Italien/italien.html

Man kann es als Einkünfte aus nicht-selbständiger Arbeit im Ausland meines Wissens angeben, aber frag sicherheitshalber bei einem Steuerberater, die wissen das am ehesten, auch, wie die Rechtslage ist (dazu brauchst du alle Unterlagen, dann berechnen dir die das...).

Das DBA Deutschland ./. Italien ist hier völlig uninteressant, da der User in Italien wohnte und arbeitete. Er war also steuertechnisch einem Inländer (Italiener) völlig gleichgestellt. Siehe Art. 15 DBA, unselbständige Arbeit.

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Wieviel muss ich ans finanzamt abgeben?

Hallo zusammen,

ich hätte eine Frage zu meiner Gewerblichen Tätigkeit. Ich bin mir nicht sicher ob ich meinen Steuerberater heute richtig verstanden habe oder doch nicht. Ich leite mein eigenes Werbeagentur für Mediendesign.

Meine Frage: Ich habe durch meine Gewerbliche Tätigkeit 5950,00 Euro (inkl. 19% MwSt.) Umsatz erzielt. Meine Ausgaben davon sind 4165,00 Euro (inkl. 19% MwSt.).

Das heisst: Kunde hat von mir eine Rechnung bekommen in Höhe von 5950,00 Euro (inkl. 19% MwSt.) und ich habe für meine Ausgaben in Höhe von 4165,00 Euro (inkl. 19% MwSt.) ebenfalls eine Rechnung bekommen.

Mein Bruttogewinn beträgt: 5950 Euro minus 4165 Euro = 1785 Euro (inkl. 19% MwSt.) Mein Bruttogewinn beträgt also 1785 Euro (inkl. 19% MwSt.)

Stimmt die Aussage meiner Steuerberater? Als ich meinen Steuerberater fragte wieviel Euro ich aus der 1785 Euro ans Finanzamt zahlen muss erzählte er mir folgendes:

Ich soll von meinen Gewinn erstmal die 19% abziehen. Das wären von 5950 Euro genau 950 Euro. Also 1785 minus 950 Euro = 835 Euro UND die 19 % von 4165 Euro, also von meinen Ausgaben soll ich wieder draufrechnen also: 835 Euro plus 665 Euro = 1500 Euro

Ich habe mich vorerst gefreut das mir aus 1785 Euro noch 1500 Euro übrig geblieben sind aber NEIN der Steuerberater hat hinzugefügt ich sollte noch ca. 30% Gewerbesteuer auf Seite tun für Finanzamt. Dann wäre ich bei 1050 Euro Gewinn.

Stimmt all diese Aussage? Kann es überhaupt sein dass mir von 1785 Euro (inkl. 19% MwSt.) nur noch 1050 Euro zum ausgeben übrig bleibt? Wie ergibt sich der Prozentzahl 30% ?

Er hat irgendetwas erzählt über Gewerbesteuer mit Gewinn über 24500 Euro...

Sorry für die vielen Zahlen aber ich brauche dringend Hilfe. Bitte so antworten, so dass ich auch verstehe :)

Beste Grüße

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Lohnsteuerhilfeverein Küdigung

Hallo ich bin seit 2013 Mitglied im Lohnsteuerhilfeverein der ortsansässig ist . Da ich und mein Partner uns dort nicht wohl gefühlt hatten und durch einen Umzug haben wir diesen dann am 21.Novermber 2013 gekündigt. Da wir die Kündigung jedoch 3 Monate vor Ende des Geschäftsjahre ( Kalenderjahres) hätten machen müssen, war diese zu spät.

Uns war es aber leider aufgrund der Entfernung zu dem Lohnsteuerverein nicht möglich, dort persönlich unsere Steuerunterlagen mit durchzugehen und hatten dadurch die kompletten Unterlagen zugeschickt. Nun eine Woche später kamen die Unterlagen vom LHV wieder zurück, mit der Mitteilung, dass es nun elektronisch an das Finanzamt weitergeleitet wurde und wieviel wir ca. zurückerhalten.

Leider waren alle Unterlagen durcheinander und wir wissen gar nicht, ob nun wirklich alles berechnet wurde und haben den Eindruck das manche Sachen nicht mit in die Steuererklärung mit eingegangen sind.

Zudem war eine Rechnung für mich dabei, das ich noch 30 Euro nachzahlen müsste, da ich nun mehr Bruttolohn verdiente, als bei der Anmeldung und somit einen Betrag von 99€ hatte anstatt die bereits gezahlten 69€.

Nun zu meiner Frage: Kann man einfach eine Rechnung von 30€ veranlassen, ohne vorher über die Erhöhung informiert worden zu sein? Gibt es dort nun ein außerordentliches Kündigungrecht? Mir war das nicht bewusst das ich nun doch mehr zahlen muss, Und muss die Beraterin mich nicht voher informieren, bevor sie einfach die Unterlagen weiter zum Finanzamt schickt ohne voherige Rücksprache?

Hier der Link zur internetseite: http://lsthilfeverein.de/

Ich hoffe ihr könnt mir helfen

P.S: Zudem ist die Beraterin sehr unfreundlich und sagte mir als ich nach einem Termin fragte, sie hätte wohl noch nachts um 24Uhr einen termin frei ( danach entschuldigte sie sich, weil sie dachte dies wäre ein "Spaßanruf" ihrer Freundin, weil mein Nachnahme so ungewöhnlich sei, Unverschämt!)

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Wo trage ich PKW-Unfallkosten als Selbständiger bei der Steuererklärung ein?

Ich habe die Kosten der Selbstbeteiligung für einen Unfall (Vollkaskoversicherung) letztes Jahr in der G+V = Anlage S bei Betriebsausgaben geltend gemacht. Es kam insgesamt ein Minuseinkommen heraus. Leider erst heute habe realisiert, dass das FA nicht den gesamten steuerlichen Minus-Gewinn anerkannt hat, wie die Jahre vorher. Eine Erklärung wurde dazu nicht angegeben.

Für 2013 mache ich gerade die G+V und möchte auch die Wertminderung aus 2012 durch den Unfall geltend machen (wurde erst 2013 ermittelt) sowie die Kosten für das Gerichtsverfahren, die ebenfalls in 2013 entstanden sind. Ich hatte erneut einen Unfall in 2013. Wo trage ich das alles ein? Als Arbeitnehmer ist es mir klar, aber als Selbständiger?

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Gemeinsame Veranlagung mit Ex-Ehefrau in Steuererklärung (sie verweigert Unterschrift)

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