Im Aufzug stecken geblieben und hab brauch dringend Hilfe wegen der Rechtslage!

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine funktionierende Überlassteinrichtung verhindert, dass ihr den Aufzug nicht mehr benutzen könnt, damit der letzte Unvernünftige, der den Aufzug betrat, keinen Schaden am Aufzugantrieb anrichtet, sondern zum Verlassen des Aufzugs motivieren wird.

Die Funktion der Notrufeinrichtung ist in der Norm EN81-28 geregelt. Unter 4.2.1 Verfügbarkeit/Zuverlässigkeit muss spätestens alle drei Tage das Notrufsystem überprüft werden.

Nach deiner Darstellung habe ich Zweifel, dass dies erfolgt, sonst hätte man die schlechte Qualität der Sprachverbindung festgestellt. Die Prüfung ist Pflicht des Betreibers (in diesem Fall wahrscheinlich das Hotel).

Darüber hinaus gibt es eine Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) darin steht ... überwachungsbedürftige Anlagen müssen nach Stand der Technik montiert, installiert und betrieben werden... .

Wenn ihr also euch durch euer Rufen und nicht durch die Aufzugsnotrufsprechstelle bemerkbar machen konntet, so ist keine angemssene Technik sondern wahrscheinlich falsche oder ungeeigneteTechnik installiert worden. Betreiber Problem/Verantwortung. Vieleicht auch der TÜV / DEKRA der dies (vielleicht im Interesse des Betreibers) abgenommen hat.

Das jemand mit Platzangst den Aufzug betritt und trotzdem akzeptiert, dass zuviele den Aufzug nutzen, sollte ihn zukünftig üben, sich zu artikulieren. Falls dies erfolgte, sollten die Anderen über den Begriff "Soziale Kompetenz" mal im Internet recherieren.

Normalerweise hätte der Aufzug bei Übergwicht der Fahrgäste nicht losfahren dürfen.

Die Überlasteinrichtung ist für diesen Fall vorgesehen und muss auch funktionieren,

dafür sind die regelmässigen, technischen Überprüfungen der Aufzugsanlage auch

Pflicht. Wenn der Aufzug trotzdem anfährt und die Überlasteinrichtung zu spät reagiert,

ist das ein Einstellungsfehler. Was die Notrufanlage betrifft, muss auch diese

regelmässig auf Funktionsfähigkeit überprüft wrden. Ich denke, dass nach all den

Schilderungen die Aufzugsanlage zu diesem Zeitpunt nicht den technischen

Anforderungen entsprach. Evtl. handelt es sich um eine ältere Aufzugsanlage und es

wurde nicht nachgerüstet, bzw. die vorgeschriebenen Wartungen nicht korrekt

ausgeführt und eine mangelhafte Abnahme durch den TÜV auch noch gegeben ist.

Dennoch muss man als Fahrgast schon darauf achten, auf welche Beförderungslast

der Aufzug ausgelegt ist. Dieser Wert ist in jedem Aufzug mittels Schild deutlich

erkennbar.

Hier muss man den Benutzern auch ein Eigenverschulden an dieser Situation anlasten,

weil fahrlässigerweise durch zuviele Personen die Höchstlast überschritten wurde.

Der von dir genannte Volldepp hat aus meiner Sicht richtig reagiert !

Ob ihr den Aufzugsbetreiber rechtlich belangen könntet, halte ich eher für unwahrscheilich , weil hier auch ein gewisses Mass an Eigenverschulden eine Rolle

spielt.

Was man hingegen bemängeln könnte, wäre die unzureichende Funktionalität der

Aufzugsanlage zu diesem Zeitpunkt.

von deiner hinsicht vielleicht schon, aber wenns nach ihn ginge, hätte er uns die ganze nacht da drin sitzen lassen... und dass ist auch nicht richtig, oder in deiner hinsicht schon? Ich weiß wir haben in dem moment beim einsteigen nicht nachgedacht, aber ich würde sagen, dass jeder schon mal ne richtige dummheit gemacht hat...achja: hätte die anlage richtig funktioniert, dann wäre der ganze aufwand nicht geschehen...

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@Dreamkiller

Ohne Frage, hat der Aufzugsbetreiber dafür zu sorgen, dass im Notfall die

in der Aufzugskabine eingeschlossenen Personen, so schnell als

möglich aus dieser Lage befreit werden. Sobald bekannt wird, dass der

Aufzug  steckengeblieben ist, muss auch sofort gehandelt werden.

Kann man nachweisen, dass die Befreiungsaktion bewusst verzögert

wird, so hätte das für den Aufzugsbetreiber mit Sicherheit Konsequenzen.

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@Dreamkiller

Ohne Frage, hat der Aufzugsbetreiber dafür zu sorgen, dass im Notfall die

in der Aufzugskabine eingeschlossenen Personen, so schnell als

möglich aus dieser Lage befreit werden. Sobald bekannt wird, dass der

Aufzug  steckengeblieben ist, muss auch sofort gehandelt werden.

Kann man nachweisen, dass die Befreiungsaktion bewusst verzögert

wird, so hätte das für den Aufzugsbetreiber mit Sicherheit Konsequenzen.

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Solange ihr da nicht Goldbarren und Blei geladen habt bzw einen Weltrekord aufstellen wolltet, wird der Auszugbesitzer kaum jemanden belangen können. Ein normaler Aufzug fährt nicht los, wenn er zu schwer ist.

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