Im Arbeitszeugniss wurde der Grund der Beendigung des Arbeitsverhältnisses ohne zustimmung genannt. Darf das mein Chef?

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2 Antworten

Nein, das darf er nicht!

Um auszuschließen, dass sich ggf. noch andere nagative Passagen oder versteckte Hinweise im Zeugnis befinden, empfehle ich, zunächst das jetzige Zeugnis anonymisiert, jedoch vollständig (!) -von der Überschrift bis zum Ausstellungsdatum/Unterschrift- hier einzustellen, damit nicht mehrfach reklamiert werden muss.

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Das Zeugnis muss wohlwollend sein, selbst wenn der AN sich übel verhalten hat. 

Die Begründung kann nur sein "aus betrieblichen Gründen", "aus persönlichen Gründen" oder "in beidseitigem Einvernehmen". Weitere Gründe darf der AG nicht aufführen, s.o., zumal dann, wenn sie schädlich für das Erlange einer neuen Arbeitsstelle sind.

Oft wird aber geschrieben "die Mitarbeiterin verlässt uns aus familiären Gründen", "zieht in eine entfernte Stadt um" o.ä. Das ist nicht verboten, denn es ist ja eher hilfreich. Der neue AG möchte gerne wissen, warum ein Arbeitsverhältnis beendet wurde und hat auf jeden Fall ein Recht darauf zu wissen, wer es beendet hat - AG oder AN. 

Ich hoffe, das hilft ein wenig?

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