Im Alter würdevoll leben?

Das Ergebnis basiert auf 9 Abstimmungen

Ein Einbettzimmer wäre eine Option 44%
Ich möchte bei meinen Kindern leben 22%
Du hast für dein Alter vorgesorgt 22%
Du möchtest auf keinen Fall in ein Pflegeheim 11%
Ein Zweibettzimmer ist unwürdig 0%
Ein Zweibettzimmer wäre eine Option 0%

8 Antworten

Ein Einbettzimmer wäre eine Option

Es gibt ja nicht nur Pflegeheime, es gibt auch andere Möglichkeiten, für Demente zum Beispiel Demenz-WG in kleineren Wohngruppen, Mehrgenerationen Wohnen wo alt jung hilft und umgekehrt u.s.w. u.s.f. gibt da sicher noch mehr wenn man sich damit auseinander setzt.

Die Frage ist ja in wieweit man eingeschränkt ist, manchmal reicht es die Wohnung behindertengerecht zu gestalten oder umzuziehen und so eigenständig bis zum Ende zu leben, manchmal muss man sogar das nicht.

Andere müssen sehr früh in ein Pflegeheim weil ihre Krankheit für die Angehörigen nicht tragbar ist, durch z.b. Agression bei Demenz oder weil man eine eigene Familie hat um die man sich kümmern muss. Wieder andere können locker zuhause ohne weitere Probleme gepflegt werden.

Ich persönlich habe für mich im Moment entschieden sobald es an körperliche Pflege geht mich zu verabschieden. Ob dies dann in dem Alter noch mein Wunsch ist werde ich sehen.

Du möchtest auf keinen Fall in ein Pflegeheim

Dies aus mehreren Gründen.

Ich wäre nicht mehr frei in meiner Lebensgestaltung, ich wäre abhängig.

Ich wäre auf Hilfe angewiesen (!), nicht mehr allein überlebensfähig, das empfinde ich als lebensunwürdig.

Es wäre ein Siechen und kein LEBEN.

Ich habe in vielen Alten- und Pflegeheimen als Handwerker gearbeitet und kenne daher die tatsächliche Situation und die völlig überlasteten Pflegekräfte aus erster Hand.

Ich empfinde es als grundlegendes Menschenrecht über mein Leben und meinen Tod frei und selbst zu entscheiden. Dies ist nicht mehr gegeben so ich in einem Heim untergebracht wäre.

Meine Gefährtin ist Krankenschwester im ambulanten Pflegedienst und kennt die Situation daher ebenfalls, sogar beruflich.

Wir haben dies ernsthaft besprochen da sie erheblich jünger ist als ich kann oder wird die Situation mich zuerst treffen. Und ich habe beschloßen eher mein Leben in freier Entscheidung selbst zu beenden als mich in die Abhängigkeit eines Pflegeheims zu begeben allwo ich dem Exitus langsam entgegen sieche. Sollte es mir nicht mehr möglich sein dies selbst zu tun - ist sie wie erwähnt examinierte Krankenschwester. Es ist Teil unserer Liebe über den Tod hinaus dem Anderen ein Ende in Selbstbestimmung zu ermöglichen - und die rechtlichen Konsequenzen dafür in Kauf zu nehmen.

Wir haben es einander vor Jahren versprochen.

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Ich empfinde es als ein grundlegendes Menschenrecht auch im Alter autonom zu bleiben. Was den Suizid betrifft, da bin ich mir nicht sicher.

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Ein Einbettzimmer wäre eine Option

In jedem Fall muss bzw. sollte es ein Einbettzimmer sein, wenn man denn schon ggf. im Heim leben muß. Auch als alter und/oder kranker Mensch sollte man ein Recht auf Privat- und Intimsphäre haben, was ein Einbettzimmer beinhaltet.

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Sehe ich genauso.

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Hallo zusammen.

Ich habe eine Frage, zu der ich im Internet so leider keine passende Antwort finden kann.

Es geht um den Lebensgefährten meiner Oma, der seit knapp einem Jahr im Altersheim lebt, da die Pflege zuhause leider nicht mehr zu bewerkstelligen war.

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Ohne das Wohngeld schrumpft das Ersparte stetig, da die Rente nicht ausreicht, um die Heimkosten vollkommen zu decken.

Der Mann sitzt im Rollstuhl und hat natürlich Bedürfnisse.

Wir fragen uns, ob er sein Geld frei ausgeben darf um seine Bedürfnisse zu befriedigen, ohne in ein paar Monaten/Jahren ärger zu bekommen, wenn er Wohngeld beantragen möchte.

Jetzt mal das krasseste Beispiel:

Da er momentan nahezu komplett ans Pflegeheim gebunden ist, hätte er z.B. gerne, dass sich jemand ein Fahrzeug anschafft, in dem man ihn problemlos im Rollstuhl befördern kann. Er würde für den Transporter gerne selber aufkommen, solange er theoretisch noch die Möglichkeit dazu hat.

Wir würden ihm den Wunsch gerne erfüllen, haben aber Angst davor, dass das dann Probleme gibt, wenn er irgendwann Wohngeld beantragen muss, was in dem Fall sehr viel schneller dazu führen würde.

Falls jemand Erfahrungen damit hat oder die rechtliche Lage dazu kennt, würde ich mich über eine Antwort freuen.

Liebe Grüße.

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Meine Mutter muß in absehbarer Zeit ins Altersheim (in ca, einem halben Jahr, spätestens in ca. 2 Jahren). Ihr Lebensgefährte ist gestorben und sie baut dramatisch ab. Sie hat ein gewisses Vermögen angehäuft (Geld was sie bei Banken angelegt hat), ansonsten besitzt sie nichts Nennenswertes. Sie hat 2 Kinder und ist geschieden von meinem Vater). Da wir (meine Mutter und die beiden Kinder) es schade fänden, wenn das ganze mühsam angesparte Vermögen dann für Ihre Pflege draufgeht- weiß jemand wie das rechtlich gehandhabt wird? Wie viel Geld darf sie offiziell behalten, auf welche Art könnte sie das Vermögen verschenken,anlegen oder sonst was, so daß es dann nicht mehr angegriffen wird? Wie läuft das überhaupt mit einem Altersheim und der Bezahlung desselben? Weder meine SChwester noch ich können sie aus verschiedenen Gründen zu uns in private Pflege nehmen. We

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