IKEA PAX Kleiderschrank, wer hat Erfahrungen preiszugeben?

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Wir haben unseren PAX Schrank nun 2 Jahre. Hier der Erfahrungsbericht: Vom Preis her ist er sicher einer der günstigsten. Man bringt auch viel unter. Das Gestell ist wie bei fast allen IKEA Produkten nicht Massivholz, sondern eine Art Press-Span mit Holzverkleidung. Das Aufstellen war doch schwieriger als gedacht. Nun steht er aber und ist auch haltbar. Wir haben ein Modell mit SCHIEBETÜREN. Und da sind zwei Nachteile, von denen man wenig liest, auf die ich aber hin weisen will:

1.) Die Aufteilung (Zuordnung) der Türen ist sehr knapp ausgelegt. Das bedeutet: Die Türen müssen EXAKT bis zum Anschlag aufgeschoben werden, damit das gegenseitig nun offene Seitenteil so funktioniert, wie es soll. Bei zwei Hänge-Seiten ist es noch weniger schlimm. Bei einem Schubladen oder Regal Element ist aber schon ein gefinkelter Zugang nötig. Ist die Schiebetür nicht VÖLLIG offen, gibt es nicht genug Platz für das Aufziehen der Schubladen. Da sind wirklich nur 2 cm Spielraum. Im Geschäft fällt das nicht auf, denn dort sind die Schränke leer. Und das führt zur 2. Problematik:

2.) Hängt Kleidung im Schrank (voller Belag), spießen sich die hängenden Teile gerne in den Schiebetüren und ragen dann 2 od 3 cm zusammengepresst in den Spalt. Dadurch kann man die Schiebetür nicht GANZ aufmachen. Und drüben gehen...genau! Die Schubladen nicht auf. Mein Tipp: Bei größeren Elementen mit Schiebetüren also je einen Schrank NUR mit Hängesachen, und einen Schrank NUR mit Regalen.

Erfahrungswerte, Innenleben: Richtig praktisch sind: - 1 x Hängestangen (nach unten lang, für Mäntel und Kleider) - 2 x Hängestangen (geteilt, je oben und unten - für kürzere Kleidungsstücke Hemden, Blusen)
- Regale jeder Art - Schubladen - Korbregale aus Draht (sind viel praktischer als sie aussehen, bes. für Socken und dergl...) - Filzeinlage für Kleinigkeiten (Manschetten, Kinkerlitzchen) - Hosenhalter (man braucht mehr als man denkt!) Spiegel an der Tür - super, um glech zu sehen, wie man angezogen ist

Nicht praktisch sind: - Schuhhalter - sind erstens immer zu wenig. Dann vermieft es zweitens die Kleidung mit Fußkäsegeruch - Plastikschubladen: Wozu? Häßlich wie Tupperware, sieht nicht edel aus - Metallauflagen für Schuhe: Auch nutzlos. Wer will s. o. Schuhe in seinem Kleiderschrank? - Stoff-Hängefächer: Sehen nur im Geschäft ordentlich aus; im Alltag eine Brutstäte für Chaos; sie biegen sich durch und sehen rasch wie ausgestopfte Unordnung aus - Schranktaschen aller Größen: Was will man? Aufbewahren - oder anziehen? Man sieht nicht, was drin ist. Schranktaschen sind vielleicht OK, wenn man gewisse Areale nur zu Saisonaufbewahrung nutzt. Die Tendenz, zu vergessen, was man hinein getan hat, ist auf jeden Fall da, auch bei Kinderkleidung. - Krawattenkleiderbügel: Es rutscht doch immer.

Sieht gut aus, ist preiswert. Ich habe ihn letzten Endes nicht gekauft, nachdem ich in der Ausstellung einfach mal kräftig dran gewackelt habe. War mir nicht stabil genug. Ansonsten liebe ich Ikea und habe das halbe Haus damit eingerichtet.

Wir haben bei dem Angebot zugeschlagen. Da gab es bis zum 07.02. 3 Korpusse (Korpora) oder 3 Regalbretter oder 3 Holzschubladen zum Preis von 2.

Gekauft haben wir: 3 mal 1 Meter Korpus in 2,36 m Höhe, 6 Türen Nexus (Birke). Links ein Regalbrett und zwei Kleiderstangen. Rechts ein Regalbrett, zwei Kleiderstangen und einen Drahtkorb. In der Mitte 4 Regalbretter und einen Drahtkorb. Griffe: Lansa (6 Griffe bei 6 Türen) und pro Tür 4 Scharniere.

Gesamtpreis: Knapp 650 €

Aufbau ging zu zweit recht leicht von der Hand, ca. 45 Minuten pro Korpus. Es wäre halt gut, wenn man mindestens 2,44 m zur Verfügung hat, um ihn aufstellen zu können.

Für die Größe finde ich den Preis sehr gut

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