Igel im garten gefunden! Babyigel und einen ausgewachsenen Igel..

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8 Antworten

Wenn du dir unsicher bist, ob die Kleinen es schon alleine schaffen würden, kannst du sie unterstützen. Mal abgesehen vom Hasenstall (der ja bei dir nicht gegeben und auch nicht notwendig ist), würd ich dir den gleichen Rat geben wir bei der Antwort von mir hier >> http://www.gutefrage.net/frage/was-duerfen-igel-fressen-und-trinken#answer101525810, bzw. den anderen zum Thema.

Wenn du noch Fragen hast, kannst mich auch gerne direkt anmailen :))

Da die Nächte derzeit noch nicht wirklich kalt sind, ist es sinnvoller die Mutter zu unterstützen (bitte keine Milch, falls der Hinweis noch nicht kam..) und dadurch die Kleinen mit, als jetzt in Hektik zu verfallen und die Jungtiere einzusammeln.

Erst wenn sie in 3-4 Wochen immer noch Minis sind, oder davor tagsüber umherwuseln und hibbelig & dünn, wäre der Kontakt (Aufnahme) ggf. über eine Igelnotstation sinnvoll.

Derzeit ist noch kein Gefahr im Verzug, solange die Mutter und Futter draussen sind. In der Natur wird es spärlich, aber Unterstützung reicht i.d. Regel aus.

Schau mal auf die Seiten von ProIgel oder dem Igelverein Stuttgart :))

GLG

Lolo3006 21.09.2013, 23:48

Ich geh gleich montag futter kaufen und beobachte sie dann erstmal ein paar tage, vielleicht wandern sie ja auch weiter in einen anderen garten. Die mutter hat heute ordentlich reingehauen also falls es ihre babys sind, sind sie gut versorgt:)

Danke , ggf. komme ich drauf zurück :))

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cakejane 22.09.2013, 16:07
@Lolo3006

immer gerne :))

... soll ja schön werden die nächsten Tage; das hilft kleinen (und großen) Stachelrittern, den Energieverbrauch etwas zu reduzieren, sprich sie haben gute Chancen sich eine passable Speckschicht anzufuttern.

Wenn sie bei euch eine (zusätzliche) Futterquelle haben und bereits einen guten Unterschlupf, werden sie nicht weiterziehen. Wenn die Kleinen ganz selbständig sind, dann geht meist das Alttier, da der Aufzuchtsunterschlupf nicht ihr vorheriger war (meist).

Wenn nur noch die Kleinen da sind, kannst du ja mal vorsichtig den kleinsten aufnehmen und wiegen.

Faustregel: ca. 400/450 gramm bis Ende September sind Ideal, 500 Mitte Oktober, 1. November 550/600 (gerne mehr, auf jeden Fall nicht deutlich unter 500). Form kugelig, keine Hungerfalte am Nacken, keine schmalen Flanken und Hinterteile, keine Triefnasen oder rasselnder Husten. Sonst lieber entwurmen.

[Hier bitte vorher aber über TA informieren, damit er nicht das falsche Mittel (Spot-On sind tödlich und tabu!) verwendet.]

Dann sollten sie draußen gut zurecht kommen, einen ersten Winterschlaf gut überstehen (so sie sonst gesund sind) und brauchen auch keine weitere Hilfe.

Bis dahin kann man ihnen bei der Zunahme helfen. Wechselndes Futterangebot, auch bitte Tage ohne (in der Natur gibt es keine Regelmäßigkeit, die ist für Tiere auch gar nicht förderlich) und Blätter (+ Ruhe).

LG

PS: Wenn im Frühjahr (oder auch im Winter mal) der erste wieder herumschleicht, kann man noch eine Weile wieder Futter hinstellen, das hilft auf Kampfgewicht zu kommen und schützt vor Krankheiten. Im Sommer eher nur Wasser, den Rest packen sie meist ganz gut alleine.

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Lolo3006 03.10.2013, 22:40
@cakejane

Kleiner Lagebericht: Es sind 5 igelbabys + mama :D ich hab schon im wald reichlich laub, rinde und moos gesammelt und in meinem garten verteilt Jetzt fütter ich sie 4-5 mal in der woche und morgen versuch ich mir mal einen zu schnappen und ihn zu wiegen :D sie sehen leider noch recht klein aus:/

weist du zufällig ob die 5 alle in einem unterschlupf überwintern werden? sie haben ihr nest zurzeit unter einem großen dichten busch in unserem garten( da kommen sie aufjedenfall immer raus) nicht dass das gröte jungtier die anderen aus dem unterschlupf wegdrängt und die sich kurzfristig ein neues nest suchen müssen :((

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cakejane 04.10.2013, 08:12
@Lolo3006

Das ist eine gute Idee, aber mach dir mal über die Unterkunft insgesamt keine so großen Sorgen, Igel sind sehr bescheiden in ihren Ansprüchen.... - das Material sollte auf jeden Fall gut trocken sein. Rinde kann in großen Stücken als Abdeckung dienen, Moos und Laub sind ideal!

Heu, bzw. frisch gemähtes Gras geht auch, muss aber gut ausgeschüttelt sein (Allergische reaktionen können sonst vorkommen) und keine Restfeuchte enthalten. Stroh muss weich sein, sonst Verletzungsgefahr der Augen.

In der Regel bleiben die Jungen über den Winter beieinander und die Mutter geht, da das Geburts- und Aufzuchtnest nicht ihre 'normale' Unterkunft ist. Wenn sie sich zurück zieht, um in ihre eigene Behausung zurück zu kehren, kann es natürlich sein, daß diese belegt ist, da wäre ein Ausweichquartier bei euch im Garten (Holzpalette oder Brett über Steinen, lockerer Boden darunter, damit man sich eine Mulde graben kann....) etc. sicherlich gut; so sie bleiben möchte.

Auch das von dir angesprochene Szenario ist möglich, manchmal 'schmeißen' die Alten auch die Jungen raus, wenn sie nicht mehr gesäugt werden, das beobachtet man aber eher sehr selten. Wenn unter den Jungen ein Alpha-Weibchen ist, kann es schon mal auch zu Mutter-Tochter-Streit kommen. Hatten wir bei uns einmal erlebt. Da flogen richtig die Fetzen und die Mutter ging, die anderen auch....

Du kannst ja mal im Netz nach Igelschlafhaus, -unterkunft etc. googlen. Sowohl auf ProIgel wie unter den anderen Seiten mit direkten Stichworten kann man gute Anleitungen finden. Z.B. gib mal das hier ein >> igel unterschlupf selbst bauen - oder etwas in der Richtung, da findest du gute Tipps. Die gekauften sind meist nur teuer (z.B. Schwegler Kugel), enthalten einen für viele Orte sinnlosen Boden und das völlig falsche Nistmaterial (Holzwolle. Damit können sich die Igel die Gliedmaßen abschnüren oder sich strangulieren!!) bzw. sind zu flach und dicht (Schimmelbildung).

Für die Kleinen kann es in 2-3 Wochen allerdings besser sein, wenn du/ihr sie innen weiter aufpäpptelt. Auch wenn sie sich gegenseitige unterstützen, unter 450 Gramm sollte kein Igel zum Anfang November in den Schlaf gehen müssen (besser ist mehr, bis 650 für Jungtiere ist ideal) und es gibt jetzt einfach nicht mehr viel Nahrung an der Oberfläche, die für kleine Krallen und Tiere gut erreichbar ist....

Also, mal nach dem Gewicht sehen (pro Woch = draussen eine Zunahme von rund 50-80 Gramm realistisch möglich, mehr auf keinen Fall ab Anfang Oktober), trockenes Nistmaterial und/oder Weinkiste z.B. (ausgesägt mit Eingang und Ausgang über Eck z.B. und Überdachung an eine gut geschützte Stelle in ihrer bisherigen Nistnähe hinstellen und abwarten.

Solange die Temperaturen noch relativ mild sind (also nicht dauerhaft unter 6-8°) ist keine akute Gefahr, wenn Mutter mit eurer Hilfe und selbst gesuchten Futter sie noch versorgt.

Etwas werden sie schon selbst auch noch finden und sobald sie Zähne haben auch mit auf die Pirsch gehen.

Wichtig wäre dann immer morgens um das Nest (Busch) herum nachzusehen, ob alle verkrochen sind. Kleine (besonders schwache) werden manchmal aus dem Nest gedrängt oder schaffen es nicht mehr zurück (ggf. 'vergessen sie den Rückzug, kleine Kinder eben..... ) und sind der Gefahr der Unterkühlung ausgesetzt. Die / den kannst du dann getrost herein holen.

Ist eine Praxis, die wir bei unseren Auswilderungsstellen und auch bei den Schützlingen in unseren Gehegen (oder wenn ich es in bekannten Gärten als Info erhalte) etc. so handhaben. Wenn ein Jungtier auffällig wird, draußen am Tag herumläuft, dann kommt das in unsere "Jugendherberge" und wird aufgezogen (je nach Alter eben drinnen/draussen). Dadurch haben die stabileren bessere Chancen (auch hier kommen aber nicht alle immer durch...), die Mutter ist entlastet und es gibt ein kleines Gegengewicht zur sehr unnatürlichen Auslese auf der Straße oder sonst wie durch Menschenhand (Schneckenkorn, Fadenmäher, usw. usf....)

Im Frühsommer sind die meisten so stabil, daß man sie raus lassen kann, idealerweise zum Rest des Wurfs oder über eine längere Zeit in einem Großgehege an einem anderen Ort.

Wir ziehen gerade 9 dieser Mini-Findlinge auf, nur 2 sind Geschwister, der Rest kommt aus verschiedenen Orten. 125 gr. hat die Kleinste (am 3.10. gefunden), 202 der größte am Fundtag vor knapp einer Woche.

Wenn noch Fragen sind, jederzeit und gerne! GLG

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Die Igelchen sind ja nicht alleine, das ist sicher die Mutter. Noch ist es zu früh, um zu sagen, ob sie groß genug für den Winter sind. Am besten, du fütterst sie dir ein bisschen an, baust in deinem Garten einen schönen Igelbungalow mit dürren Ästen und Blättern für den Winter, dann können sie selbsständig dort reingehen, wenn es ihnen zu kalt wird.

Tipps findest du hier:

http://www.pro-igel.de/igel_gefunden/gefunden.html

Ansonsten gibt es eigentlich in jeder Stadt eine Igelhilfe, an die du dich wenden kannst.

es ist schon sehr wahrscheinlich das es sich um die mutter handelt. die kleinen haben sich bei ihrer mutter bestimmt schon abgeguckt wo und wie sie futter finden. du kannst aber abends etwas futter bereit stellen,guck aber regelmäßig nach ob keine nachbarskatzen kommen. bitte keine milch geben! du kannst dich zusätzlich bei einer igelstation informieren wie schwer die kleinen sein müssen und wann es draußen kritisch für sie wird. wenn sie zu klein sein sollten,bring sie zur igelstation,dort hat man erfahrung mit der überwinterung von igeln. ich hatte selbst mal 2 wintergäste,die immer wieder aus ihrem gehege ausgebrochen sind und die ich dann morgens erst mal suchen mußte xD ihre hinterlassenschaften stinken furchtbar (schlimmer als katzenkot!!!),und igel benutzen leider kein katzenklo,sondern machen hin wo sie grade sind. darum würde ich von der überwinterung in der wohnung dringendst abraten.

Schön draußen lassen. Noch ist es nicht knapp.

Du kannst Futter anbieten, damit die Kleinen sich noch eine Speckschicht anfressen können.

Hole Rinderherz beim Metzger, oder Igelfutter im Zoofachhandel. Rinderhack geht auch.

Am besten Du fragst kurz beim Tierarzt nach.

Aber auf keinen Fall reinholen, das darf man nicht, Igel stehen unter Naturschutz.

Lolo3006 21.09.2013, 20:06

ich hatte auch nicht vor sie reinzuholen :D dann fahr ich montag gleich mal in die stadt und besorg futter:)

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Weiter Beobachten, vor Mitte November braucht man eigentlich nicht das Tierheim kontaktieren. Was du auf jeden Fall außer zu füttern noch machen kannst wäre Laub ansammeln das brauchen die Igel wenn sie sich zum Winterschlaf einen Unterschlupf bauen wollen.

LG Salty1

Lolo3006 21.09.2013, 23:49

ich hab direkt den wald vor meiner haustür also mach ich mich morgen gleich mal auf den weg und sammel reichlich laub für die kleinen :) :D

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Das Tierheim solltest Du Mitte November benachrichtigen, vorher gehören gesunde Igel als Wildtiere nach draußen...

Das ist KATZENfutter... Igel sollten das nicht fressen. Lass sie in Ruhe. Es ist sicher die Muter (;

polarbaer64 26.09.2013, 20:50

Warum sollen Igel kein Katzenfutter fressen? Selbstverständlich dürfen Igel (sofern sie das nötig haben) auch Katzenfutter fressen ;o) . Igel sind Insektenfresser und benötigen deshalb in Menschenhand fleischliche Nahrung, die in der Zusammensetzung der natürlichen ähnlich ist:

http://www.igelberatung-hameln.de/futter.html

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bau ihnen doch ne kleine höhle aus laub

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