Wie lange werden Patientenakten im SPZ und anderen psychiatrischen Kliniken aufbewahrt?

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4 Antworten

Meistens müssen die 10 Jahre aufbewahrt werden, wenn nicht noch länger. Das Höchste sind 30-40 Jahre.

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Gemäß § 10 Abs. 3 MBO-Ä sind die Patientenakten nach Abschluss der Behandlung für zehn Jahre aufzubewahren, sofern nicht andere Gesetze eine längere Aufbewahrungszeit bestimmen. Dies ist bei der Röntgenverordnung der Fall: In § 28 Abs. 3 RÖV wird eine 30jährige Aufbewahrung nach Abschluss der Behandlung gefordert.

Und du hast auch ein Recht darauf, die Akte einzusehen, gemäß Paragraph 630 BGB:
,,Dem Patienten ist auf Verlangen unverzüglich Einsicht in die vollständige, ihn betreffende Patientenakte zu gewähren, soweit der Einsichtnahme nicht erhebliche therapeutische Gründe oder sonstige erhebliche Rechte Dritter entgegenstehen. Die Ablehnung der Einsichtnahme ist zu begründen. § 811 ist entsprechend anzuwenden."

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ich habe nach über zwanzig Jahren noch Auskunft erhalten, genauer gesagt mein Arzt hat alte Akten aus meiner Kindheit angefordert.

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Kommentar von meinneuesleben
17.05.2016, 22:07

danke! Ich glaube allerdings, dass es noch ein Unterschied ist, wenn ein Arzt das anfordert.

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Was spricht dagegen dort einfach anzurufen und freundlich danach zu fragen?

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Kommentar von meinneuesleben
17.05.2016, 22:05

1. jetzt werde ich dort keinen erreichen

2.habe ich kein funktionsfähiges Telefon :/

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