Ideologische Verblendung bei vielen von uns?


24.03.2021, 09:36

Ach ja, über Kreuzfahrten und Flüge und das ständige Reisen beschwert sich niemand, das ist toll...

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da bin ich ganz bei dir. Es ist nunmal leichter mit dem Finger auf jemanden zu zeigen, als sein eigenes Verhalten zu überdenken. Wenn wir daran glauben, dass Angebot und Nachfrage den Markt regulieren, dann würde das Kaufverhalten, die Marktstrategien der Unternehmen beeinflussen. Jeder kann entscheiden was er konsumiert.

Wenn wir daran glauben, dass Angebot und Nachfrage den Markt regulieren, dann würde das Kaufverhalten, die Marktstrategien der Unternehmen beeinflussen.

Und dass es bequemer ist nicht auf seinen Konsum zu achten ist irrelevant? Das führt nicht etwa dazu, dass der größte Teil der Bevölkerung eben nicht ihre Macht das Angebot zu verändern nutzt, sondern einfach weiter 40 Cent / 100g Wurst kauft? Weil es halt da ist und geht? Weil es bequem ist?

Das ist doch naiv, man.

Glaubst du Sklaverei wäre verschwunden, wenn wir uns drauf verlassen hätten dass jeder Sklavenhalter individuell zu dem Entschluss gekommen wäre, dass das moralisch nicht tragbar ist, obwohl es sein Leben so ultra angenehm gemacht hat?

Nein, es wurde von oben verboten. Und dann deswegen sogar Krieg geführt. Das hätten wir mit den Werkzeugen des freien Marktes heute noch...

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@LeoderLeguan

Sklaverei ist nicht verschwunden. Gibt es weltweit immernoch. Was ist daran naiv, dass der Mensch mal Eigenverantwortung übernimmt?

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@Hugohabenix
Sklaverei ist nicht verschwunden.

Sorry, ich meinte natürlich die westliche Sklaverei, in den USA zb. Nicht das Konzept an sich.

Was ist daran naiv, dass der Mensch mal Eigenverantwortung übernimmt?

Wieso sollte das nicht naiv sein? Es ist doch offensichtlich so. Wo auf der Welt sehen wir im großen Stil Menschen Eigenverantwortung übernehmen, wenn sie die Wahl haben es nicht zu tun. Wenn die alternative viel bequemer ist?

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@LeoderLeguan

Dann sollte das Überdenken der Einstellung priorisiert werden, und nicht das rumheulen das alles ungerecht ist.

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@LeoderLeguan

Das Problem ist, dass die Menschen erkennen müssen, dass ein Umbau auf umweltfreundlichere Landwirtschaft nicht von heute auf morgen geht. Vor ein paar Jahren wurden Ställe mit 5000 Schweinen noch staatlich gefördert, die Bauern haben hohe Schulden aufgenommen. Und jetzt sind diese Ställe von der Politik nicht mehr gewollt und alles schreit nach besserer Tierhaltung. Das ist aber nur langsam und schrittweise umzusetzen, z.B. beim Neubau von Tierställen, der dann staatlich unterstützt gehört. Oder einer langsamen, schrittweisen Reduzierung der Tieranzahl, damit nach und nach die Boxen größer werden können. Tierställe kosten Millionen, die Bauern sind jetzt schon verschuldet und können nicht noch mal Schulden aufnehmen, um das, was vor ein paar Jahren noch gefördert wurde, einzureißen und neu zu machen.

Auch ich bin gegen diese Massentierhaltung, doch wir müssen realistisch sein und es so gestalten, dass es umsetzbar ist und nicht der "Morgen machen wir alles anders"-Phantasie erliegen, denn das wird nicht funktionieren.

Angenommen, die Regierung würde verfügen, dass innerhalb von 2 Jahren alles tierfreundlich sein soll, dann würde das unsere Bauern zerlegen, sie gehen pleite und wir importieren das Fleisch aus anderen Ländern, in denen die Tierhaltung genauso schlecht oder noch schlechter ist. Gewonnen hätte dann niemand was, weder Tier noch Mensch.

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@Hugohabenix
Dann sollte das Überdenken der Einstellung priorisiert werden, und nicht das rumheulen das alles ungerecht ist.

????

Und wie ändert man das ohne .... "rumzuheulen", aka zu kritisieren was falsch läuft und die Politik dazu anzuhalten was zu ändern?

Wie bereits gesagt, individuelle Entscheidungen lösen so ein Problem nicht, dass wollte ich mit dem Sklaverei Beispiel klar machen.

Glaubst du der Konsum von Massentierhaltungsfleisch würde irgendwann aufhören, nur weil ich für mich entscheide dass das schlecht ist? Hat das Einfluss auf die Nachfrage? Versucht das wenigstens andere Menschen davon zu überzeugen, dass das richtig ist?

Völliger Blödsinn, ey

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@Katze446
Das Problem ist, dass die Menschen erkennen müssen, dass ein Umbau auf umweltfreundlichere Landwirtschaft nicht von heute auf morgen geht.

Man könnte jederzeit Ankündigen dass in 2 Jahren oder so Massentierhaltung einfach illegal ist. Und fertig.

Wie schnell FCKWs weg waren, nachdem man die Schädlichkeit erkannt hatte... Es geht.

Jahren wurden Ställe mit 5000 Schweinen noch staatlich gefördert, die Bauern haben hohe Schulden aufgenommen. Und jetzt sind diese Ställe von der Politik nicht mehr gewollt und alles schreit nach besserer Tierhaltung.

Und du willst mir erzählen, dass vor diesen paar Jahren noch nicht klar war, wie unmenschlich diese Art der Massentierhaltung ist?

Soll ich jetzt Mitleid mit "Bauern" haben, die sich entschieden haben ihren Lebensunterhalt mit industrieller Tötung von sehr intelligenten Lebewesen zu verdienen?

Dann soll der Staat ihnen halt Geld schenken um sie zu entschädigen, das wäre nicht wirklich was Neues.

Das sind alles nur Ausreden, ganz ehrlich.

Auch ich bin gegen diese Massentierhaltung, doch wir müssen realistisch sein und es so gestalten, dass es umsetzbar ist und nicht der "Morgen machen wir alles anders"-Phantasie erliegen, denn das wird nicht funktionieren.

Das würde stimmen, wenn die Argumente gegen Massentierhaltung irgendwie neu wären.

Ich hab auch kein Mitleid mit jemandem der 2017 noch dachte "die Kohleindustrie? Ja da steig ich ein, sehe da kein Problem".

Übrigens als die Zuschüsse für Photovoltaik gecancelt wurden, haben mehr Leute ihren Job verloren als durch den Abbau der Kohleindustrie in letzter Zeit. Darüber wurde aber rumgeheult, über die Photovoltaik-Jobs nicht.

Es ist alles eine riesige Scharade. Der wahre Grund dafür, dass die Dinge so laufen wie sie laufen ist der Lobby Einfluss in diesem Land. Die Fleischindustrie ist Lobbystark, die Kohleindustrie, die Automobilindustrie, usw. Kurz, genau was man reformieren müsste, aber wo seit Jahren nichts passiert.

Angenommen, die Regierung würde verfügen, dass innerhalb von 2 Jahren alles tierfreundlich sein soll, dann würde das unsere Bauern zerlegen, sie gehen pleite und wir importieren das Fleisch aus anderen Ländern, in denen die Tierhaltung genauso schlecht oder noch schlechter ist.

Nö der Import ist dann auch illegal, und von mir aus können sie gerne Zuschüsse kriegen, anstatt dass wir einen weiteren, irrelevanten Flugzeugkonzern retten.

Es sind alles keine Hindernisse, die man nicht überwinden könnte. Und .... es ist schon wichtig genug mit dem Klimawandel und so, findest du nicht?

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@LeoderLeguan

Ja, es ist wichtig. Aber dieses "Über dem Knie entzweibrechen" funktioniert nicht. Wenn du den Import von Schweinefleisch stoppen würdest, würde es so teuer, dass es einen Volksaufstand gibt. Du hättest vielleicht kein Problem damit, aber viele Andere, denn sonst würde das Fleisch ja nicht gekauft werden. Dann gäbe es auch wieder Schwarzhaltung und Schwarzschlachterei.

Doch, mir hat es Leid getan wegen der Jobs bzgl. Photovoltaik. Ich fand es auch ärgerlich, dass die Subventionen gekürzt wurden und alles eingebrochen ist wir könnten schon viel mehr Solarstrom haben.

Und dass der Lobbyismus da ist, weiß ich auch.

Aber ich komme aus der Landwirtschaft. Mein Vater übergibt den kleinen Hof bald an meine Schwester. Du weißt gar nicht, wie schwierig es ist, in dieser Branche zu überleben. Und nein, wir haben keine Tiere. Du verstehst aber nicht, dass der ganze Markt globalisiert ist. Mein Vater bekommt pro Tonne Weizen/Raps/Zuckerrüben den Weltmarktpreis pro Tonne. Wenn er mit höheren Kosten herstellt, muss er dicht machen.

Konventionelle Landwirtschaft: ca. 40 Tonnen Weizen pro Hektar, biologisch angebaut ca. 20 Tonnen pro Hekar. Man würde den Ertrag von der deutschen Landwirtschaft halbieren, den Rest müsste man zukaufen also importieren aus anderen Ländern, sonst müssten die Deutschen hungern. Und dann viel Spaß beim Volksaufstand.

Es geht also nicht so einfach, wie du denkst.

Du hast ein Problem damit, wenn "Bauern mit der industriellen Tötung von sehr intelligenten Lebenwesen Geld verdienen". Ich habe kein Problem damit, wenn die Tiere ordentlich gehalten werden.

Am besten wäre, wenn die Bauern europaweit mal für ein ganzes Jahr ihre Arbeit niederlegen, damit die Bienen geschützt sind. Mal schauen, was die Anderen dann noch zu essen haben...

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@LeoderLeguan
Man könnte jederzeit Ankündigen dass in 2 Jahren oder so Massentierhaltung einfach illegal ist. Und fertig.

Könnte "man", die Frage ist allerdings ob "man" das auch durchsetzen kann. Solange wir eine Demokratie haben kann es durchaus passieren das eine Partei die dagegen ist deswegen viele Stimmen bekommt und es deswegen eben nicht mehr durchgesetzt werden kann. Das gilt ganz generell, nicht explizit zu diesem Beispiel.

Wie schnell FCKWs weg waren, nachdem man die Schädlichkeit erkannt hatte... Es geht.

Schnell? Die letzten Länder haben es erst 2010 verboten. Und bei FCKW gab es zumindest viele Alternativen, da fällt ein Umstieg leichter

Übrigens als die Zuschüsse für Photovoltaik gecancelt wurden, haben mehr Leute ihren Job verloren als durch den Abbau der Kohleindustrie in letzter Zeit. Darüber wurde aber rumgeheult, über die Photovoltaik-Jobs nicht.

Die meisten Jobs waren vorher schon da China die hiesigen Hersteller platt gemacht hat. Diese waren auch der Grund für die Subvention, ist nicht so als ob es im Bereich EE keine Lobby gäbe

Es ist alles eine riesige Scharade. Der wahre Grund dafür, dass die Dinge so laufen wie sie laufen ist der Lobby Einfluss in diesem Land. Die Fleischindustrie ist Lobbystark, die Kohleindustrie, die Automobilindustrie, usw. Kurz, genau was man reformieren müsste, aber wo seit Jahren nichts passiert.

Und niemand wird gehindert seine Stimme bei den Linke o.ä. zu machen. Zudem ist m.M. die Aussage die Konsumenten hätten gar keine Wahl auch nur eine faule Ausrede. Massentiehaltung ist dafür sogar ein prima Beispiel, in Umfragen behapten 9 von 10 das sie bereit wäre mehr für Fleisch zu zahlen, an der Theke sind es dann plötzlich nur noch 1 von 10 .Da müssen sich schon die meisten an die eigene Nase fassen.

Es sind alles keine Hindernisse, die man nicht überwinden könnte. Und .... es ist schon wichtig genug mit dem Klimawandel und so, findest du nicht?

Stimmt, aber solange wir keine Diktatur wollen müssen die meisten das dann auch mittragen und da ist das Problem. Anderen was zu verbieten geht ja immer ganz leicht, sobald es einen selbst betrifft ändert sich dann doch bei den meisten.

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@LeoderLeguan
Und dass es bequemer ist nicht auf seinen Konsum zu achten ist irrelevant? Das führt nicht etwa dazu, dass der größte Teil der Bevölkerung eben nicht ihre Macht das Angebot zu verändern nutzt, sondern einfach weiter 40 Cent / 100g Wurst kauft? Weil es halt da ist und geht? Weil es bequem ist?

Wenn der Bürger das für sinnvoll erachtet, ist es sein Recht.

Glaubst du Sklaverei wäre verschwunden, wenn wir uns drauf verlassen hätten dass jeder Sklavenhalter individuell zu dem Entschluss gekommen wäre, dass das moralisch nicht tragbar ist, obwohl es sein Leben so ultra angenehm gemacht hat?

Natürlich nicht. Die Sklaverei war möglich, weil der tolle regulierende Staat schwarze Menschen als Eigentum von irgendwem eingestuft hat.. Viele machthabende Menschen haben sich für die schwarze Bevölkerung eingesetzt. Mit den Peak des Bürgerkrieges konnte man nicht anders, als vieles zu kriminalisieren.

Auch bei deinem anderen Beispiel. Der größte Punkt, weshalb Menschen kein Biozeug kaufen ist der, dass sie die Geschichten von Biobetrieben kennen, die nicht viel besser sind als alle anderen. Weil der Staat hier seine hoch gesetzten Regularien nicht kontrollieren kann.

Kein Marktversagen, sondern politisches Versagen. LG

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@LtLTSmash

Das hast du gut beschrieben. Am Konsumentenverhalten sieht man, dass die Aussagen anders sind wie das Kaufverhalten.

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@Katze446
Wenn du den Import von Schweinefleisch stoppen würdest,

den Import von Massentierhaltungsfleisch*

darum gehts, ich bin kein radikaler Veganer oder so

Du hättest vielleicht kein Problem damit, aber viele Andere, denn sonst würde das Fleisch ja nicht gekauft werden.

Andere hätten dafür kein Problem mit Familienangehörigen Sex zu haben, wir haben aber als Gesellschaft beschlossen das zu verbieten.

Das wäre doch hier nichts Neues lol.

Mein Vater übergibt den kleinen Hof bald an meine Schwester. Du weißt gar nicht, wie schwierig es ist, in dieser Branche zu überleben.

Nicht aus erster Hand wie du natürlich, aber ich weiß schon über die Problematiken Bescheid.

Das Ding ist, wenn deine Schwester einen Massentierhaltung-Schweinebetrieb übernimmt habe ich trotzdem keinerlei Mitleid falls der Zugrunde geht.

Ey geh Mal einen Schritt zurück und realisier worüber wir genau reden. Industrielle Hinrichtung von Millionen Lebewesen VS. "Jobs"...

Du verstehst aber nicht, dass der ganze Markt globalisiert ist. Mein Vater bekommt pro Tonne Weizen/Raps/Zuckerrüben den Weltmarktpreis pro Tonne. Wenn er mit höheren Kosten herstellt, muss er dicht machen.

Genau deshalb ist das "individuelle Konsum" Argument ja bullshit. Genau deshalb will ich ja dass von Oben, von der Regierung Sachen kommen. Eben weil man nicht erwarten kann dass ein Bauer das von Selbst umstellt. (bzw erwarten schon, aber nicht realistisch).

Konventionelle Landwirtschaft: ca. 40 Tonnen Weizen pro Hektar, biologisch angebaut ca. 20 Tonnen pro Hekar.

Es geht hier doch nicht Mal um Bio? Es geht explizit um Massentierhaltung.

Bio ist ja an sich schon nicht so toll wie sich das manche Leute vorstellen. Das hat ja erstmal nichts mit humaner Tierhaltung oder so zu tun. Wie war das, ein Bio Schwein hat 0,2 m² mehr oder so?

sonst müssten die Deutschen hungern

Die Deutschen müssten aber nicht Hungern, wenn Massentierhaltung illegalisiert wird. Du weitest das Thema irgendwie ein bisschen zu arg aus, ich hab doch nie verlangt morgen auf eine komplett vegane Bio-Welt umzustellen? Dass das nicht geht ist klar.

Du hast ein Problem damit, wenn "Bauern mit der industriellen Tötung von sehr intelligenten Lebenwesen Geld verdienen". Ich habe kein Problem damit, wenn die Tiere ordentlich gehalten werden.

Aber du hast doch selbst die Gründe dafür genannt! Womit verdient man mehr Geld? Mit Massentierhaltung. Und wer hat es nötig alles Geld zu machen was geht, weil die Branche am Arsch ist? Bauern.

"Ich hab kein Problem damit wenn Tiere ordentlich gehalten werden" (wäre auch absurd) der Witz ist doch gerade, dass das kaum einer tut weil es sich nicht lohnt. Weil wir in einer Kapitalistischen Welt Leben und Schweine keine Lobbyisten haben!

Am besten wäre, wenn die Bauern europaweit mal für ein ganzes Jahr ihre Arbeit niederlegen, damit die Bienen geschützt sind. Mal schauen, was die Anderen dann noch zu essen haben...

Du wirfst mir vor Sachen zu radikal zu sehen und nicht wie vielschichtig die Sache ist, aber tust dann so als hätte ich DAS verlangt? Wow.... guter Diskussionpartner auf jeden Fall

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@LtLTSmash
Könnte "man", die Frage ist allerdings ob "man" das auch durchsetzen kann. Solange wir eine Demokratie haben kann es durchaus passieren das eine Partei die dagegen ist deswegen viele Stimmen bekommt und es deswegen eben nicht mehr durchgesetzt werden kann. Das gilt ganz generell, nicht explizit zu diesem Beispiel

Das ist mir nicht neu. Aber.... es wird ja nicht mal versucht. Oder ist mir da was entgangen?

Selbst das Verbot zum Küken schreddern schleppt sich seit Jahren dahin, obwohl ÜBERALL darüber berichtet wurde, und es viele Stimmen gab die das verlangt haben.

Ich finde wir sollten uns nichts vormachen und so tun als wöllte das Volk so eine Veränderung nicht. Als wären es nicht wegen Lobbyismus.

Schnell? Die letzten Länder haben es erst 2010 verboten. Und bei FCKW gab es zumindest viele Alternativen, da fällt ein Umstieg leichter

Und... Fleisch aus Massentierhaltung ist alternativlos? cool

Die meisten Jobs waren vorher schon da China die hiesigen Hersteller platt gemacht hat. Diese waren auch der Grund für die Subvention, ist nicht so als ob es im Bereich EE keine Lobby gäbe

In dem Beispiel gings doch um die Differnenz zwischen der gesellschaftlichen Reaktion darauf, und der auf das Ende der Kohle.

Bzw "gesellschaftlich", eher so was die Industrien sagen.

Und niemand wird gehindert seine Stimme bei den Linke o.ä. zu machen. Zudem ist m.M. die Aussage die Konsumenten hätten gar keine Wahl auch nur eine faule Ausrede.

ist es nicht. Die Mehrheit sind Idioten, die Mehrheit ist uninformiert und uninteressiert. Wenn es 40 Cent Wurst gibt wird diese auch gekauft. Wenn es McDonalds gibt gehen da auch Leute hin.

Aus Bequemlichkeit.

Nochmal, hätte die Sklaverei in den USA jemals geendet, wenn alle einfach gesagt hätten "okay jeder Sklavenhalter entscheidet das einfach selbst, die werden schon das Gute in sich erkennen"?

Massentiehaltung ist dafür sogar ein prima Beispiel, in Umfragen behapten 9 von 10 das sie bereit wäre mehr für Fleisch zu zahlen, an der Theke sind es dann plötzlich nur noch 1 von 10 .Da müssen sich schon die meisten an die eigene Nase fassen.

Wow Leute beantworten Umfragen nicht Wahrheitsgemäß, sondern danach wie gesellschaftstauglich sie sie einschätzen? Das ist ja GANZ was neues.

Ich würde definitiv am Telefon oder in der Fußgängerzone überraschend gefragt sagen dass ich auf Tierleiden scheiße, ganz normal oder?...

Raffst du es nicht? Genau das ist die Problematik. Fast jeder wäre Veganer, wenn man die Tiere selbst erlegen und ausweiden müsste. Nur die Bequemlichkeit das Leid nicht zu sehen bringt Leute dazu drauf zu scheißen.

Und das ist gewollt. Du sagst quasi "tja selbst schuld dass ihr euch von manipulierender Werbung manipulieren lasst". Das ist einfach nur dumm. Das ist so ein richtige JuLi Gelaber, ganz ehrlich.

Der Markt wird das schon Regeln...

Wir sollten auch nichts gegen den Klimawandel tun oder? Ich mein die Leute werden BESTIMMT selbst aufhören klimaschädliche Dinge zu tun, oder? Merkts du nicht wie dumm das ist???

Stimmt, aber solange wir keine Diktatur wollen müssen die meisten das dann auch mittragen und da ist das Problem. Anderen was zu verbieten geht ja immer ganz leicht, sobald es einen selbst betrifft ändert sich dann doch bei den meisten.

Ich will das aber für jeden Verbieten? Oder hab ich gesagt dass ich persönlich schon die 40 Cent Wurst scheiße essen werde?? Du redest völlig zusammenhangslose Sachen, man. Was ist das hier.

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@Tonis9706
Wenn der Bürger das für sinnvoll erachtet, ist es sein Recht.

Wenn der Bürger die NSDAP wählt ist das auch einfach richtig so oder? War ja demokratisch AM I RIGHT

Natürlich nicht. Die Sklaverei war möglich, weil der tolle regulierende Staat schwarze Menschen als Eigentum von irgendwem eingestuft hat.

Fast wie Tiere wow, der Vergleich ist sogar besser als ich dachte

Viele machthabende Menschen haben sich für die schwarze Bevölkerung eingesetzt. Mit den Peak des Bürgerkrieges konnte man nicht anders, als vieles zu kriminalisieren.

Okay und wie widerspricht das auch nur irgendwie meinem Punkt?

Alles was ich gesagt habe ist: Es hätten NIEMALS alle Sklavenhalter ihre Sklaven befreit weil sie spontan gute und reflektierende Menschen geworden sind. Und zwar weil den Status Quo beibehalten grundsätzlich einfacher ist. Genau das selbe ist hier der Fall. Niemand findet Massentierhaltung gut, aber danach handeln (wenns doch so normalisiert ist), tut keiner. Und deshalb muss, wie bei der Sklaverei, ein STAAT (den wir fucking nicht ohne Grund haben) von oben sagen was erlaubt ist und was nicht.

Oder seid ihr alle Anarchisten? Dann wäre die Diskussion sinnlos

Auch bei deinem anderen Beispiel. Der größte Punkt, weshalb Menschen kein Biozeug kaufen ist der, dass sie die Geschichten von Biobetrieben kennen, die nicht viel besser sind als alle anderen. 

NIEMAND HAT VON BIO GESPROCHEN

Ey jetzt ehrlich, ich hab versucht hier neutral und nicht beleidigend reinzugehen, aber seid ihr alle lost?? Hier stand jetzt 2 Mal was von Bio, obwohl das nichts mit dem Thema zu tun hat.

Die Leute haben ja Recht damit Bio Siegeln nicht blind zu trauen. Dafür gibt es ja rationale Gründe!

Weil der Staat hier seine hoch gesetzten Regularien nicht kontrollieren kann.

Nein, weil die Regularien Müll sind lol. Als wäre die Kontrolle das Problem. Ein Bio schwein kriegt 0,3 m² mehr, WOW.

Die Kontrollen sind hier nicht das Problem.

Kein Marktversagen, sondern politisches Versagen. LG

Der Markt kann nicht versagen (nach der Definition der Mehrheit). Alles was schlimmes darin passiert ist ja eine Konsequenz des freien Marktes, und daher nicht schlimm.

Tiere werden qualvoll gehalten und industriell hingerichtet während sie sich noch im Kindesalter befinden? Ja ist halt billiger, der Markt tut was er soll...

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@Katze446
Das hast du gut beschrieben. Am Konsumentenverhalten sieht man, dass die Aussagen anders sind wie das Kaufverhalten.

Was ja meinen Punkt bestärkt.

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@LeoderLeguan

Starten wir mal das Szenario. Ein Kilo Schweinefleisch liegt bei 30€. Selbst wenn der Preis nicht durch die tierfreundlichere Haltung zustande kommt, sondern dadurch, dass es einfach nicht genug gibt. Das bedeutet aber, das pflanzliche Nahrungsmittel ebenfalls ansteigen, da der Bedarf ja höher ist. Für die nicht ganz so Wohlhabenden heißt das, die Ernährung wird zwangsweise umgestellt, da sie es sich nicht leisten können. Die Preise für Milch, Käse, Butter, etc werden auch exorbitant steigen. Davon abgesehen wird der Rest der Welt sich kaputtlachen, dass eines der reichstem Länder der Erde bei sich eine künstliche Lebensmittelknappheit herbeiführt, weil ein paar selbsternannte Tierfreunde das so haben wollen.

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@LeoderLeguan
Ich finde wir sollten uns nichts vormachen und so tun als wöllte das Volk so eine Veränderung nicht. Als wären es nicht wegen Lobbyismus.

Nun, was das Volk so will und was es so tut sind 2 paar Schuhe. Ich bin mir sicher das nur die wenigsten Korruption wollen, dennoch erfreuen sich die dafür bekannten Parteien (und das nicht erst seit gestern) trotzdem noch über ausreichende Wahlergebnisse um in der Hinsicht wenig bis gar nichts tun zu müssen.

Und... Fleisch aus Massentierhaltung ist alternativlos? cool

Definier mal Massentierhaltung. Wenn du darunter wie ich verstehst das ein Betrieb zahlreiche Tiere hält, dann nein unter der Prämisse das die produzierte Menge nicht signifikant reduziert werden soll. Und das ist ein Unterschied zu FCKW, niemand musste auf irgendwas wirklich verzichten, es wurde bestenfalls marginal teurer.

ist es nicht. Die Mehrheit sind Idioten, die Mehrheit ist uninformiert und uninteressiert. Wenn es 40 Cent Wurst gibt wird diese auch gekauft. Wenn es McDonalds gibt gehen da auch Leute hin.

Und sie sind Wähler und wenn du ihnen das nehmen willst wirst du das nicht unbedingt gegen ihren Willen durchsetzen können, wenn du keine Diktatur einführen willst.

Nochmal, hätte die Sklaverei in den USA jemals geendet, wenn alle einfach gesagt hätten "okay jeder Sklavenhalter entscheidet das einfach selbst, die werden schon das Gute in sich erkennen"?

Der Vergleich hinkt, denn es geht nicht um die Sklavenhalter sondern diejenigen die dessen Produkte kaufen. Und nochmal, meinst du sie hätte geendet wenn nicht ein Großteil der Bevölkerung für die Abschaffung gewesen wäre und die auch durchgesetzt hätte?

Wow Leute beantworten Umfragen nicht Wahrheitsgemäß, sondern danach wie gesellschaftstauglich sie sie einschätzen? Das ist ja GANZ was neues.

Na dann sind sie ja von jeder Verantwortung entbunden, wenn sie sogar bewusst anders handeln als wie sie es eigentlich für richtig halten.

Raffst du es nicht? Genau das ist die Problematik. Fast jeder wäre Veganer, wenn man die Tiere selbst erlegen und ausweiden müsste. Nur die Bequemlichkeit das Leid nicht zu sehen bringt Leute dazu drauf zu scheißen.

Ich glaube du raffst es nicht, es ist im Zweifel relativ egal ob dies wirklich so wäre, am Ende haben wir eine Demokratie und wenn weder Wähler noch Konsumenten mitspielen klappt das nicht.

Und das ist gewollt. Du sagst quasi "tja selbst schuld dass ihr euch von manipulierender Werbung manipulieren lasst". Das ist einfach nur dumm. Das ist so ein richtige JuLi Gelaber, ganz ehrlich.

Und du sagst die Menschen sind nur arme Opfer, die anderen sind die bösen, die zwar im Prinzip genau das gleiche machen wie man selbst aber das ist OK. Sorry, das ist populistisches Gelaber, hauptsache die anderen sind Schuld, nie man selbst. Könnte von der AfD stammen.

Wir sollten auch nichts gegen den Klimawandel tun oder? Ich mein die Leute werden BESTIMMT selbst aufhören klimaschädliche Dinge zu tun, oder? Merkts du nicht wie dumm das ist???

Das ist zwar ein schöner Strohmann den du das baust, aber leider ein Strohmann. Aber zitier doch mal kurz wo ich das nur ANNÄHERND geschrieben habe bevor du mit solche unsinnigen Unterstellungen kommst. Deswegen ist das auch nicht dumm von mir, sonderen vielleicht solltest du die der Reqalität stellen das man, egal ob richtig oder falsch, erst mal Mehrheiten bzw eine signifikante REALE Unterstützung haben muss um etwas zu erreichen.

Ich will das aber für jeden Verbieten? Oder hab ich gesagt dass ich persönlich schon die 40 Cent Wurst scheiße essen werde?? Du redest völlig zusammenhangslose Sachen, man. Was ist das hier.

Wenn du halt lesen würdest was ich schreibe und nicht was du da gerne stehen hättest wäre deine Verwirrung auch geringer.

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@LeoderLeguan

Du hast nicht richtig gelesen. Meine Familie hat seit 20 Jahren keine Tiere mehr auf dem Hof. Nur Ackerbau und Erdbeeren und Spargel. Es geht um die Problematik allgemein, als kleiner Betrieb zu existieren. Oder willst du meine Schwester, die 60 Hektar bewirtschaftet, als Großbetrieb hinstellen? Dann geh mal in den Osten oder Norden Deutschlands.

Und mit Massentierhaltung verdient man nicht viel, nur 10 Euro pro Schwein. Deshalb macht es meine Familie ja auch nicht. Außerdem wollte nicht mal mein Vater irgendwo Schweine auf engstem Raum einsperren. Mit Bio verdient man mehr, weil die Margen höher sind. Lohnt sich also besser wie Massentierhaltung. Nur braucht man auch Abnehmer, also Kunden dafür.

Ja, die Großbauern haben sich teilweise selbst in die Lage gebracht, so wenig pro Tier zu verdienen, weil sie zu viele Tiere halten - größer, weiter, schneller, das ist das Problem. Meine Familie macht da nicht mit. Und umso schwerer wird es, zu überleben.

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@LeoderLeguan

Wenn du mir vorwirfst, dass ich von Bio rede, obwohl es hier um Massentierhaltung geht, dann werfe ich dir jetzt vor, dass du politische Dinge wie eine Extrempartei NSDAP mit Tierhaltung vergleichst - sorry, aber das passt nicht. Und ist auch nicht das Thema hier, oder? Es geht um Tiere, nicht um eine gefährliche Partei.

Auch die Sklavenhaltung ist nicht das Thema hier. Es geht um Tiere, nicht um Menschenrechte.

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@LtLTSmash

Jo, bei mir hat er auch nicht richtig gelesen...

Aber Hauptsache drauflos schimpfen

Er meint, seine Meinung ist der heilige Gral und jeder MUSS diesen Lebensstil verfolgen, den er für richtig erachtet - der geborene Diktator.

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@Katze446

Dieser Fundametalitische schwarz/weiß Ansatz ist zumindest mal sehr gut geeignet wenn man seine Ziele nicht erreichen will. Das ist auch ein großes Problem der Umweltbewegung, sie haben in großen Teilen nach wie vor nicht begriffen das sie den Wandel mit der Mehrheit realisieren muss und nicht dagegen. Die Hrünen scheinen das ja zumimdest Ansatzweise verstanden zu haben und halten sich mit den extremeren Forderungen ja schon etwas zurück.

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@Hugohabenix

Genau richtig. Es wäre sogar noch schlimmer, denn auch die Milchkühe werden in großer Anzahl in Ställen gehalten. Da LeoderLeguan ja gegen die Massentierhaltung ist, muss man diese Kühe bis auf einen kleinen Teil, der auf die Weide kann, töten. Das heißt, dass es auch SEHR VIEL WENIGER Milch und Milchprodukte gibt. Und da LeoderLeguan auch den Import von Lebensmitteln aus Massentierhaltung verbieten will, haben wir dann in ganz Deutschland einen exorbitanten Mangel an Fleisch, Milch, Käse, Joghurt, Quark usw. Also müssten die Deutschen dann größtenteils vegan leben.

Und das wird das Volk nicht akzeptieren, und zwar zu Recht. Woher nehmen sich die Tierfreunde raus, zu bestimmen, was das Volk essen soll?

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@Katze446

Da gebe ich dir Recht. Das nächste Problem wäre ja auch, wo sollen die Flächen herkommen? LeoderLeguan hat leider die Komplexität nicht beachtet.

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@LtLTSmash

Genau das habe ich versucht ihm zu erklären. Aber er meint, alles wäre mit einem "Hau drauf Verbot" ganz einfach zu regeln. Aber so ist es eben nicht. Man kann auch nicht von heute auf morgen einfach so einen ganzen Wirtschaftszweig umkrempeln, das ist nichts als Fantasie. In der Realität muss man langsam und schrittweise vorgehen.

Ich finde manche Dinge auch nicht gut, z.B. dass fast alle Medikamente in China und Indien produziert werden und wir somit komplett abhängig von diesen Ländern sind, und da geht es nicht um Fleisch, sondern um Millionen von Menschenleben, wenn diese Länder nicht mehr liefern können oder wollen. Trotzdem kann man nicht von heute auf morgen die Fabriken wieder nach Deutschland holen und die Medikamente hier produzieren. Mal davon abgesehen, dass die Kosten für die medizinische Versorgung der alternden Bevölkerung dann exorbitant steigen.

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@Hugohabenix

Er will die Komplexität auch nicht verstehen. Das meinte ich mit ideologischer Verblendung. Ideologisch verblendet ist der, der realitätsferne Dinge fordert.

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@LeoderLeguan

Dass fast jeder Veganer wäre, wenn er die Tiere selbst töten müsste, stimmt nicht. Denn früher in den 50er, 60er, 70er Jahren hatten viele privat Hasen, die sie geschlachtet haben oder Hühner. Genauso wie einige Schweine für den Eigenverbrauch gehalten haben, so wie meine Familie. Wir hatten noch in den 90ern 2 Schweine pro Jahr, die der Nachbar als Metzgermeister mit Schlachtküche für uns geschlachtet hat. Da war ich selbst mit dabei, wie die Sau ausgenommen wurde, wie die Teile in den Abfall wanderten oder wie meine Oma in dem Eimer mit Blut gerührt hat. Also, dieses Argument stimmt schon mal gar nicht.

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@LeoderLeguan
Wenn der Bürger die NSDAP wählt ist das auch einfach richtig so oder? War ja demokratisch AM I RIGHT

Natürlich darf der Nazi-Vergleich nicht fehlen. Dieser Vergleich hingt komplett.

Fast wie Tiere wow, der Vergleich ist sogar besser als ich dachte

Daran habe ich garnicht gedacht, aber jetze wo du es sagst, trifft es mich wie ein Blitz.

Okay und wie widerspricht das auch nur irgendwie meinem Punkt?

Das war nicht das Ziel davon.

Alles was ich gesagt habe ist: Es hätten NIEMALS alle Sklavenhalter ihre Sklaven befreit weil sie spontan gute und reflektierende Menschen geworden sind.

Hätte hätte Fahrradkette. Was ich aber gesagt habe ist, dass der Großteil der machthabenden Bevölkerung mit der Zeit so reflektiert wurde, dass er gegen die Sklavenhaltung war und sich durchsetzen konnte. Das wäre auch ohne Staat gegangen, bzw. ist der Staat hier nur Instrument für den Bevölkerungswille geworden.

Niemand findet Massentierhaltung gut, aber danach handeln (wenns doch so normalisiert ist), tut keiner. Und deshalb muss, wie bei der Sklaverei, ein STAAT (den wir fucking nicht ohne Grund haben) von oben sagen was erlaubt ist und was nicht.

Niemand findet das gut. Das bedeutet aber nicht, dass dies jeder ändern will. Ich möchte beispielsweise nicht auf Fleisch verzichten. Das Tierwohl liegt mir hier nicht so sehr am Herzen wie mein eigenes Befinden.

Oder seid ihr alle Anarchisten? Dann wäre die Diskussion sinnlos

Nein bin ich nicht.

NIEMAND HAT VON BIO GESPROCHEN
Ey jetzt ehrlich, ich hab versucht hier neutral und nicht beleidigend reinzugehen, aber seid ihr alle lost?? Hier stand jetzt 2 Mal was von Bio, obwohl das nichts mit dem Thema zu tun hat.

Dann solltest du vielleicht mal überlegen, ob es nicht an dir liegt. Mein Hauptpunkt, war nicht irgendeine Bezeichnung, sondern der, dass das Vertrauen in allerlei solcher Bezeichnungen und Zertifizierungen durch die staatliche Inkompetenz dies zu kontrollieren völlig weg ist. Genau deshalb kauft niemand Fleisch, welches dem Tier vermeintlich weniger Leid zufügt. Weil es eben oft einfach nur teurer ist. Und das lässt sich auf alle Regelungen im dem Bereich übertragen.

Nein, weil die Regularien Müll sind lol. Als wäre die Kontrolle das Problem. Ein Bio schwein kriegt 0,3 m² mehr, WOW.

Unter anderem auch deswegen. Die Einhaltung ist aber genauso ein Problem.

Der Markt kann nicht versagen (nach der Definition der Mehrheit). Alles was schlimmes darin passiert ist ja eine Konsequenz des freien Marktes, und daher nicht schlimm.
Tiere werden qualvoll gehalten und industriell hingerichtet während sie sich noch im Kindesalter befinden? Ja ist halt billiger, der Markt tut was er soll...

Richtig. Du hast es gut auf den Punkt gebracht. Meiner Moralvorstellung tut das nichts. Sie ist ähnlich, wie du beschreibst. Und es ist die der meisten. Nur erzählen alle, sie wollen etwas ändern. Dies wirkt auf mich immer sehr heuchlerisch, wenn dann keine Konsequenz darauf folgt. LG

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@Katze446

ja saaaaafe les ich den ganzen Müll hier durch, wie viele Antworten hast du bitte geschrieben???????

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Eben. Bei den Lebensmitteln ist der Bio-Anteil bis heute nur bei ca. 3-5%. Auch nachhaltig produzierte Kleidung hat nur einen geringen Anteil am Markt gegenüber billiger Fast Fashion.

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@Katze446

Ja die Leute entscheiden sich dafür. Wenn es so sehr stört, würden sie es nicht tun. Oder es interessiert nunmal die meisten nicht. Nach dem Mehrheitsprinzip müssen die anderen damit leben.

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Ich finde natürlich das wir, als Gesellschaft, schon etwas besser auf unsere Umwelt achten müssen!

Ich selbst kaufe nur regional, soweit möglich! Ich bestelle natürlich auch mal Dinge im Internet, auch bei Amazon, aber nur wenn ich es absolut nicht anders bekommen kann. Ich habe nichtmal einen Führerschein und erledige alles mit meinem Fahrrad oder zu Fuß.

Ich werde aber niemanden verurteilen weil er anders leben möchte oder kann.

Wenn du Aktien und Anteile an Firmen hast die 'schlecht' sind, dann ist das vollkommen deine Entscheidung. Auch wenn ich mir wünschen würde das du deine Stimme dazu benutzen würdest diese Firmen in etwas besseres zu transformieren.

Gute Einstellung

Ich habe übrigens auch kein Auto und bin zu Fuß oder per Fahrrad unterwegs.

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Nun, es ist schon immer ein Unterschied gewesen, ob man selbst etwas macht oder jemand anders und Selbstbetrug ist immer noch die schönste Form des Betrugs.

Ansonsten, es gibt Fragen die lassen sich nur ideologisch beantworten, wie z.B. was "Gerechtigkeit" denn konkret bedeutet, es gibt da kein klares richtig oder falsch.

Von daher ja, eine gewisse Ideologische Verblendung hat jeder, entscheidend ist ob man diese auch in Bereiche überträgt wo es irgendwann eindeutig falsch wird oder sich selbst widerspricht.

Stimmt, Gerechtigkeit ist subjektiv. Und jedem kann man es nicht recht machen.

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Wenn man mit einem Finger auf andere zeigt, zeigen 3 Finger auf einen selbst zurück.

Nehmen wir die bösen Buben von CDU/CSU. Bislang hat sich hier noch niemand gemeldet der bei 660.000 € bzw. 1,2 Mio. Provision nein gesagt hätte.

Das diese Leute danach ihr Mandat zurückgeben, sollte selbstverständlich sein.

Menschen sind sogenannte "Selbstgaukler", sie gaukeln sich selbst vor, sie seien intelligent und die Krönung der Schöpfung. In Wirklichkeit besitzen sie eine recht beschränkte Denkfähigkeit, ihr Hauptkennzeichen ist die Dummheit. Ein Affe hantiert mit gefährlichen Gegenständen herum, ohne die Gefahr zu erkennen. Im Prinzip handelt der Mensch nicht anders, ist nur ein wenig weiter entwickelt. Alles natürlich, die naturbelassene Dummheit, er sägt sich den Ast ab, auf dem er sitzt!

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