Ideen für eine fröhliche Geschichte zum selbst schreiben

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4 Antworten

Das sit eben einfach das, was du am besten schreiben kannst, in Worte fassen. Stephen King oder Lovecraft schreiben megamäßige Horrorgeschichten die teilweise an das grausame Grenzen und privat sind sie ganz normale Menschen die viel Lachen und Fruende haben. Sie haben eben ihr Genre gefunden, indem sie sich am besten ausdrücken können. Allein darum geht's. Du solltest dich nicht gezwungen fühlen etwas zu schreiben, was dir nicht liegt. Wenn du es erzwingst, gelingt es dir im endeffekt vermutlich nicht deine Worte glaubhaft genug herüber zu bringen, die GEschichte wird nicht gut und du bist unglücklich. Versuchen kannst du es natürlich trotzdem einmal. Es kann ja nicht schaden. Solltest du aber merken, dass es dir extrem schwer fällt (abgesehen vom Anfang, der fällt vielen schwer), würde ich es lassen und in deinem Spezialgebiet bleiben. Nur weil du düstere Geschichten schreibst, heißt da nicht unbedingt, dass du selbst immer so düster drauf bist. Wenn das so sein sollte, sind die Bedenken deiner Mutter berechtigt. Wenn du aber lachst und fröhlich bist, obwohl du düstere Geschichten schreibst, heißt das lediglich, dass du dich gut in solche Situationen hineinversetzten kannst, ein erweitertes Verständnis dafür hast. Mehr nicht.

Bei einer fröhlichen Geschichte ist es schwer zu sagen, was du gut findest. Gefällt dir ein sprechender Blumentopf? Oder vielleicht einfach nur die Komödie zwischen zwei Freunden, die in ihren Persönlichkeiten so unterschiedlich sind, dass sie permanent in witzig Streitereien geraten? Oder doch lieber ein Mädchen, dass einfach durch ihre Naivität oder Ungeschicktheit in merkwürdige Situationen hineinstolpert? Was bringt dich selbst zum lachen? Witzige Aktion? Slapstick? Dialoge zwischen Freunden? Zwischen Feinden? Wenn sich jemand erschrickt? Du musst dich schließlich hineinfühlen können. Hör dir vor dem schreiben witzige, fröhliche Musik an oder guck dir kleine Scatche oder einen witzigen Film an. Sieh dir Bilder im Netz oder deinen Fotoalben an. Oder schreib über ein eigenes Erlebnis das du etwas abwandelst. Vielleicht stellst du dir auch nur vor, wie auf einmal ein Fremder in merkwürdiger Kluft durchs Fenster gescheppert kommt und dich angrinst mit einem "Hi" bis dann eine Frau folgt und ihn durch dein Haus verfolgt.

Mehr kann ich dir dazu jetzt auch nicht raten. Ich hoffe das hilft dir weiter und wünsche dir ganz viel Spaß noch beim Schreiben! :D

Liebe RenaUchiha!

Vielen Dank für deine Mühe! In meinen Geschichten ist es oft das, was mir passiert, umformuliert und in einem Gemisch aus anderen Fantasiespinnereien meinerseits verwürfelt. Zum Beispiel gibt es an meiner Schule eine Lehrerin, die ich wirlkich sehr mag, die mir auch in unangenehmen Zeiten weitergeholfen hat, bzw. immer noch tut. Sie taucht auch in einer meiner Geschichten auf, ich beschreibe sie wie sie ist, denke mir aber selbst aus, was sie selbst auch denken könnte. Und auch in dieser Geschichte ist sie diejenige, die Retter aus einer wirklich schwierigen Situation wird. Oder habe ich Probleme mit meinem Vater, bei dem ich lebe. Auch das ist in meiner Geschichte gemischt, erweitert durch die Tatsache, dass er das Mädchen meiner Fantasie misshandelt und schlägt. Ich vermisse in Wirklichkeit meine große Schwester, die bei meiner Mom wohnt. In der Geschicht egeht es um ein Mädchen, das außer seinen Problemen zuhause seine Schwester verloren hat, welche Selbstmord begangen hat. Alyssa, sie Hauptperson, gerät immer weiter in psychische Schwierigkeiten, wie zum Beispiel ritzen und Drogenabhänigkeit, sowie Selbstordgedanken. Auch das war eine Weile Bestandteil meines Alltags. Zumindest das Ritzen und die Selbstmordgedanken. Wie im realen Leben, ist es die Lehrin, die Alyssa hilft und zu einem Besuch bei einem Psychiologen überredet. Die Geschichte heißt My little lake. Das ist der See, in welchem Samantha, Alyssas große Schwester sich umgebracht hat. Mir geht es zwar mitlerweile ein wenig besser, aber der Schreibstil meiner Geschichten ist und bleibt der selbe. Ich kann diese Geschichte nicht fertig bringen, ich glaube da spielt noch immer mein Alltag mit den ich einbringen kann. Allerdings habe ich eine andere Geschichte geschrieben und beendet, ich werde mich bald auf die Suche nach einem passenden Verlag machen. Die Geschichte heißt Candygirl und handelt von einem Mädchen, welches bei einem Reitunfall seine Mutter verliert, anfängt zu begreifen, dass diese für immer fort ist und versucht ihre Angst vor den Pferden zu überwinden..

Aber etwas lustiges schreiben... Ich bezweifle, dass etwas gutes herauskommen wird.. :(

LG, Scully12

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@Scully12

Es freut mich, dass es dir schon besser geht. So wie ich das sehe, dient dir das Schreiebn nicht so sehr zum Ausdruck deiner Fantasie oder dem Mitgeben von Botschaften etc an andere. Ich denke dir hilft das Schreiben vor allem dabei deinen Alltag zu bewältigen. Du benennst deine Probleme in ihren Grundzügen und veränderst sie zu einer Geschichte. Dadurch beschäftigst du dich damit und somit auch mti dir slebst. Es ist im Prinzip so, als würdest du dich ein Stück weit selbst Therapieren. In wieweit solche Werke dann verkäuflich sind, ist etwas anderes, da vor allem die eine Geschichte, an der du noch schreibst, wirklich sehr viel eigene Gefühle und vor allem hauptsächlich aus negativen Gedanken und Impressionen besteht. Deine andere Geschichte hätte da auf dem Markt sicher momentan bessere Chancen :)

Ich würde dir auf jeden Fall raten, weiter zu schreiben, egal ob sich etwas verkaufen lässt oder nicht. Wenn du keine ganze Geschichte schreiben möchtest, schreibe ein Tagebuch. Du kannst deine Erlebnisse trotzdem anderen PErsonen geschehen lassen, nur dass du dir dann um keine Rechtschreibung etc. Gedanken machen musst. Nur aufpassen, dass du dich slebst nicht jedes Mal zurück in den deprimierenden Sumpf zurückziehst, wenn du an deine Geschichten denkst. Das Aufschreiben sollte dir helfen und dich nicht in Melancholie festhalten. ;)

Fazit: Ich denke, dass es in diesem Fall wirklich wenig Sinn hat, etwas fröhliches zu schreiben. Obwohl es vielleicht trotzdem mal ganz interessant wäre, es mal auszuprobieren. Vielleicht überraschst du dich ja selbst und es wird gar nicht so schlecht :D

Viel Spaß jedenfalls noch beim Schreiben und ganz viel Erfolg! Oh und vielen, vielen Dank für den Stern!!!

Wünsche dir noch

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Na ja, ist nur eben leider so, dass ich igendwie das gerade brauche. Vor allem, wiel meine Ma sich langsam echt einen Kopf macht, weil ich nur so ... düstere Geschichte schreibe, wie sie sagt. Und das ist so ganz anders, wie andere in meiner Altersklasse. Die schreiben immer vom Verlieben oder sonstigen und ich...

ich glaube, es ist besser, wenn du bei deinem stil bleibst. wenn du nämlich versuchst, etwas zu schreiben, das quasi nicht von alleine kommt, klingt das ganze nicht wirklich authentisch. dann merkt man, dass du sonst nicht so schreibst. bleib dir treu :D

Wenn dir nichts einfällt, dann lass es mit dem Schreiben. Die Ideen muß ein Schriftsteller schon selber haben, sonst wird das nix.

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