Ich zahle sehr oft für meinen Freund, wie soll ich es ansprechen?

12 Antworten

Wenn ein Mann einer Frau etwas ausgibt, geht es hauptsächlich um das wichtige Gefühl für eine Frau, dass er in der Lage ist sich um sie zu sorgen gerade über die Evolution hinweg ist gerade diese Eigenschaft für Frauen sehr wichtig gewesen und noch heute sind diese Emotionen tief im Unterbewusstsein verwurzelt.

Ein Mann sollte einer Frau dabei aber auch nur deshalb etwas ausgeben, weil er es kann und es eine Selbstverständlichkeit für ihn ist, nicht weil er sich im Anschluss dafür etwas zurück erwartet oder sie beeindrucken möchte.

Dabei muss der Betrag nicht besonders hoch sein, eine einfache Cola aus einen billigen Automaten kann ausreichen um einer Frau dieses Gefühl vermitteln zu können.

Wenn ein Mann damit beginnt einer Frau etwas auszugeben kommuniziert das ganze etwas sehr sehr negatives. Es kommuniziert, dass er es nötig hat, all diese Dinge wie Geld, Status, Erfolg in die Waagschale legen zu müssen, weil er sonst glaubt alleine nicht gut genug zu sein.

Etwas was ich sehr gerne mache wenn ich einer Frau einen ausgabe ist, ihr nachdem sie sich bedankt hat so etwas zu sagen wie: "Nichts zu danken... Ich schicke dir einen Einzahlungsschein nachhause den du dann begleichen kannst." natürlich ist klar, dass es nur Spaß ist vor allem weil es lächerlich währe wegen 1€ einen Einzahlungsschein zu schicken, doch obwohl es nur Spaß ist kommuniziert es auf humorvolle Art und Weise, dass ich es eben nicht getan habe um sie mit Geld zu beeindrucken und es eben nicht nötig habe so etwas zu tun.

Eine Frau sollte dabei NIEMALS erwarten, dass ein Mann ihr etwas ausgibt und zumindest anbieten selbst zu Zahlen, denn das gibt einen Mann das Gefühl, dass sie eine Frau ist, die mit beiden Beinen fest im Leben steht und auch alleine gut zurecht kommt und eine solche Frau löst in JEDEM Mann Respekt aus.

Deshalb empfinde ich es persönlich als sehr beeindruckend wenn sie plötzlich das eine oder andere mal diejenige ist, die etwas ausgibt.

Doch ob du anderen etwas ausgibst oder nicht liegt in deiner eigenen Hand. Vielleicht macht er es nicht bewusst, doch wenn du ihm alles gibst nimmt er es natürlich an man nimmt was man kriegt nicht wahr? Das ist etwas völlig Menschliches ich sage immer: Es gibt immer 2 die die ausnutzen und die die sich ausnutzen lassen. Natürlich nutzt er dich nicht in dem Sinne aus aber ich denke du verstehst welchen Zusammenhang das hat.

Doch auch wenn eine Frau immer und immer wieder FREIWILLIG etwas ausgibt, währe ich kein Mann, der diese Geste immer und immer wieder annehmen würde. Einfach deshalb, weil ich darauf achte welches Bild ich von mir nach außen kommuniziere und das ist definitiv nicht das Bild, was ich von mir zeigen will. Daher würde ich als Mann immer stehts die Bereitschaft beibehalten mich um mich selbst und meinen Mitmenschen die mir wichtig sind zu sorgen.

Wir sollten also stehts darauf achten welches Bild wir durch unser Verhalten nach außen kommunizieren.

Unbedingt ansprechen! Denn sein Verhalten wird für dich zum echten Problem. Und er weiß oder merkt das vielleicht nicht mal.

Du wirkst wirklich sehr verantwortungsvoll und selbstständig und du erhebst gegenüber deiner Mutter nicht den leisesten Vorwurf, weil sie wahrscheinlich selber auch hart sparen muss.

Bei aller Liebe bist du nicht seine Zahlmeisterin und du darfst dich auf keinen Fall ausnutzen lassen.

Kleiner Tipp zur Einleitung : Kauf dir nur eine Kleinigkeit, geh vor ihm ans Kassenband und lege einen Warentrenner hinter deinen Einkauf.

Das signalisiert der Kassenkraft eindeutig, dass nach deinem Kaugummi für dich Schluss ist. Und scheue dich nicht, dich laudstark aufzuregen, wenn er dann behauptet, kein Geld dabei zu haben. Dann ist das SEIN PROBLEM und er kann der Kassenkraft erklären, dass er seinen Einkauf nicht bezahlen kann.

Manchmal hilft ein tüchtiger Krach an der richtigen Stelle um mal die Fronten zu klären. Sonst bleibst du ewig das brave Mädchen, mit dem man's einfach machen kann.

Woher ich das weiß:Beruf – langjährige Tätigkeit im Personalbereich

Mut! Ihr habt nie darüber gesprochen, und ein wenig bist du auch "Schuld", weil du es so lange gemacht hast. Jetzt wird es etwas unangenehm (denke ich mal, für dich wird es nicht leicht) aber du musst es unbedingt ansprechen.

Vorschlag. die letzten Monate waren am Ende des Monats kaum ein paar Euro übrig und nach längerem Nachdenken bin ich auf den Grund gekommen. Aus diesem Grund bitte ich dich zu akzeptieren, dass wir in Zukunft bei Einkaufen usw. getrennt bezahlen.

Und  lege dann konsequent deine Sachen getrennt von seinen auf das Band und diesen Plastikriegel dazwischen, damit er es auch kapiert.

Du bist zu nett! Wie lange schmarotzt er sich denn schon auf diese Weise bei dir durch? Niemals jetzt auch noch arbeiten gehen - der Junge nutzt dich ja aus!

Mal was zahlen ist ja OK aber doch nicht jeden Tag! Ich würde es auch so machen, wie einer der andren schon geraten hat: sag das nächste Mal: Ich hab dir die letzten Male schon was ausgegeben, jetzt bist du dran!

Und dann würde ich das ansprechen, dass es nicht gerecht ist, und dass jeder mal was ausgeben soll und dass da eine Balance bestehen muss! So ist es nämlich auch!

Und dass er ab sofort dafür sorgen soll, dass er Geld dabei hat, wenn er was kaufen will, weil du jetzt erstmal ein paar Monate nichts mehr bezahlst sondern auch mal selber was von deinem Geld haben willst.

Ist ja noch schöner, wenn die Mädels jetzt die Jungs durchfüttern, wenn ich sowas höre, empört mich das!

Bin genau deiner Meinung 👌

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Mit 17 hatte ich eine Freundin, die etwas Ähnliches gemacht hatte. Wir kommen beide aus guten Elternhäusern, Geldprobleme unter Jugendlichen waren nie ein Thema. Irgendwann habe ich dann eine Girocard bekommen. Sie hat sich dann auch mal öfters was von mir bezahlen lassen, wie Kino und Co.

Aber wir haben auch oft und gern Shopping-Touren gemacht. Wenn wir dabei z.B. 150€ ausgegeben haben, haben wir es oft etwas aufgeteilt (2:1, meistens.) Aber das war in einem ganz anderen Umfang als mit Deinem Freund. Sprich ihn mal darauf an. Vielleicht mag er darüber sprechen.

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