Ich wurde früher von meine Eltern geschlagen. Also meine Mutter ging immer für meinen Vater einen Stock holen damit er mich mit dem schlagen kann....?

18 Antworten

Nein. Du kannst durch deine Erziehung größtenteils beeinflussen, wie die Kinder zu Zigaretten und Alkohol stehen. Insbesondere wenn du eine vertrauensvolle Beziehung zu den Kindern aufbaust und sie stärkst, werden sie dich anerkennen und dir ebenfalls vertrauen und auch solche Vorhaben mit dir besprechen. Meine Eltern haben immer gesagt, wir dürften trinken und rauchen (wir durften auch als Kinder mal einen Schluck Bier etc. probieren, wenn die Erwachsenen gerade etwas tranken - nicht immer, aber vielleicht einmal im Jahr) - aber nur zu Hause. Das und einiges andere wie Schulunterricht, Alkoholiker im Verwandtenkreis führte dazu, dass wir alle entweder gar nicht rauchen und trinken oder erst im Erwachsenenalter mäßig damit angefangen haben.

Druck erzeugt nur Gehorsam nach außen oder so so große Angst, dass man auch Probleme in anderen Bereichen bekommt (z.B. von Fremden leicht einzuschüchtern ist). Daher sollte man den Druck in der Erziehung minimieren. Überlege mal, was das Schlagen mit dir gemacht hat. Du hattest vermutlich Angst vor den Situationen, in denen du geschlagen wurdest und evtl. auch vor deinen Eltern selbst. Aber hast du eingesehen, dass du z.B. nicht trinken solltest oder hast du das einfach nur gelassen, weil du es mit Angst verbunden hast?

Schlagen führt zu Inaktivität. Man vermeidet vieles aus Angst, geschlagen zu werden - mit Angst kann man besser am Boden kauern als eine Arbeit verrichten - und man verliert die Souveränität sowie halt das Vertrauen in die Schlagenden. Schläge sind daher keine erfolgreiche Erziehungsmethode.

Lies mal Bücher wie "die gepürgelte Generation". Und überlege, was wir mit erwachsenen Schlägern machen. Warum sollte ein Erwachsener eine Gefängnisstrafe bekommen für etwas, das er mit einem Kind ohne schädliche Folge machen dürfte/ könnte?

Wenn du nicht willst, dass deine Kinder trinken oder rauchen, baue eine Umgebung auf, in der das nicht nötig ist und in der du als Autoritätsperson - die man anerkennt, deren Urteil man vertraut - höher stehst als Freunde des Kindes. Das heißt NICHT, dass sie vor dir mehr Angst haben sollen, sondern dass sie erfahren haben sollen, dass dein Urteil sicherer ist und dass sie darauf eher vertrauen können als auf das Urteil ihrer Freunde. Dazu gehört aber auch die Sicherheit, bei Fehlern (z.B. mal auf der Party Alkohol probiert und besoffen gewesen) zu dir kommen zu können ohne Angst vor Strafe. Ist das nicht gegeben, kann sich sonst ein Fehler immer weiter ausbauen, weil man nicht darüber reden kann, wie man ihn in Zukunft vermeidet.

Nein da brauchst du keine Angst haben

ich habe auch viel Schläge bekommen.

Mich habe 3 Jungs und keiner raucht oder nimmt Drogen

leb Ihnen ein liebevolles zu Hause vor. Unterstützte sie, auch wenn sie sich für etwas entscheiden was du nicht gut findest. Zum erwachsen werden gehört es dazu Fehler zu machen

pass nur auf das deine Eltern beim babysitten mal nicht deine Kinder schlagen. Ich habe meinen gesagt, falls ihr Enkel sowas erzählen würden würde ich sie anzeigen und das hätte ich auch getan

Das ist Unsinn und eine Ausrede für Eltern, die sich mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert fühlen. Wer sein Kind schlägt, stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus, weil er nicht in der Lage ist, sich anders Respekt zu verschaffen.

Ich finde es gut, dass du trotzdem (nicht deswegen) ein anständiger Mensch geworden bist, was deinen Vorsatz angeht, deine Kinder besser zu erziehen. Nicht mit Schlägen erzieht man Kinder, sondern mit Liebe und Vertrauen. Auch ohne Schläge können sie lernen, dass es Grenzen gibt. Wichtig ist neben Verständnis vor allem Konsequenz.

Aufklärung und positive Volbildwirkung der Eltern sind viel wirksamer als Schläge, um sie von Nikotin, Alkohol und anderen Drogen fernzuhalten.

Kinder groß zu ziehen ist eine verantwortungsvolle, schwere Aufgabe, aber auch die lohnendste, denn Kinder sind das Wertvollste Gut und sie geben viel mehr zurück, als sie uns kosten.

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