ich würde gerne meinen 7 Monate alten Sohn abstillen.

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Dein Sohn zeigt dir was er möchte und braucht bzw nicht baucht.

Ich habe meinen mit 8,5 Monaten abgestillt. Hat sich einfach so ergeben. Er bekam danach keine Milch mehr und heute mit 17Monaten auch nur ganz selten. Er hat nach dem stillen mit am Tisch gegessen, natürlich alles klein püriert und ungewürzt. Das war für alle das beste. Ich musste nichts extra für den kleinen kochen und brauchte auch keine Gläschen (von denen ich so wieso nichts halte) und der kleine hat sich wahnsinnig gefreut wie seine Eltern auch am Tisch zu sitzen und das selbe zu essen. Nach paar Monaten wollte er es auch gar nicht mehr klein zermanscht, hat alles verweigert außer wir aßen es dann auch kleinzermanscht... Dazu gabs ungesüßten Tee oder Wasser. Informier dich mal im Internet über die heutige "normale" Milch du wirst staunen... Klar hatten wir zu kämpfen mit Sprüchen wie "Mensch das Kind braucht Milch wegen der Vitamine und den Knochen" , "Ihr seit auch mit Milch groß geworden" Ich kann dir sagen unser Sohn ist topfit und hat super Knochen auch ohne Kuh.

Ich würde dir raten noch ein bisschen zu stillen wenn du die Möglichkeit hast es ist wirklich das beste, stressfreiere und günstigste!

Alles Gute

In der Oeffentlichkeit wird viel Schwachsinn verbreitet, leider sind viel zu viele Menschen durch die Medien und Werbung manipuliert worden, ist schon echt krass. Finde ich toll, dass du dich nicht von anderen hast beeinflussen lassen, Respekt :)

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Das macht man nicht abrupt, sondern nach und nach. Abends legst Du ihn nochmal an, nur kurz und fütterst ihn dann zu.

wenn er partout keine Nuckel akzeptieren will, mußt Du eben mit dem Löffelchen füttern. Es gibt wunderbar weiche Löffel, mit denen man dem Kind auch nicht wehtun kann im Mund.

Immer daran denken, den Löffel ganz gerade wieder aus dem Mund herausziehen, nicht nach oben so wegkippen, das tut dann nämlich dem Kind weh. Machen 90 % aller fütternden Mamas und Paps leider falsch.

Sei froh, dass dein Kind überhaupt Tee und Wasser aus der Flasche akzeptiert. Meine Kinder haben überhaupt gar keine Nuckelflasche akzeptiert, was wohl auch daran lag, dass sie beide keinen Schnuller hatten. Deshalb würde ich vorschlagen, das Kind langsam abzustillen und dabei langsam auf Nahrungaufnahme mit dem Löffel umzustellen. Wie hier schon geschrieben wurde, braucht es dafür ein bisschen Übung und ich würde die Umstellung von Muttermilch auf Brei nicht gleichzeitig mit der Umstellung von Brust auf Löffel vollziehen. Ich würde das Kind ERST an den Löffel gewöhnen und DANN allmählich mit der Zufütterung beginnen.

Das heißt im Klartext, du Muttermilch tropfenweise auf den Löffel tust und versucht, dem Kind diese zu geben, so dass es sie auch im Mund behält. Wenn das Kind die Schnute zusperrt oder anfängt zu weinen, dann lass es. Dann ist es noch nicht soweit. Lass dir auf keinen Fall einreden, dass alle Kinder ab 6 Monaten mit dem Löffel essen können und nicht mehr gestillt werden (sollen). Das stimmt so nicht. Meiner Meinung nach muss man auf die Signale der Kinder warten, denn sie wollen ja meistens auch selbstständig werden und Neues lernen. Der richtige Zeitpunkt ist bei jedem Kind anders. Auch wenn du stillmüde bist, solltest du dir diese Zeit nehmen, dann hast du später weniger Probleme. Bei mir hat die ganze Umstellung von Vollstillen auf drei Breimahlzeiten tägl. plus morgens und abends stillen 2 Monate gedauert. Endgülitg abgestillt habe ich die beiden dann um den 1. Geburtstag herum. Ich hatte nie das Problem, dass meine Kinder essen verweigert haben und wir hatten vor allem auch nicht solche heftigen Verdauungsprobleme wie viele andere. Die Muttermilch hat das alles immer schön reguliert.

dieses "Problem" kennen viele Mamis von Stillbabys. Selbst ich habe erst beim zweiten Kind gelernt, dass Kinder nicht an der Brust saugen sondern "kauen" und somit auch nicht richtig aus der Flasche trinken können. Ich habe meinem Sohn die breiten Saugern von Nuk gekauft (Trinklernhülle oder so ähnlich) damit geht es einigermaßen. Der Rat vom Kinderarzt war aus dem Glas trinken lassen. Das geht auch ganz gut ab diesem Alter. Du kannst tatsächlich jetzt Mahlzeit für Mahlzeit einführen, dazu Wasser geben und diese Brustmahlzeit ergänzen (weisst Du wie das genau geht?) und dann noch gelegentlich dazu stillen oder immer wieder mit Flasche versuchen.

Hm, bei mir hatte sich das von alleine erledigt. Ich hatte irgendwann nicht mehr genug Milch und habe dann erst mal für die Nacht ein Fläschchen gegeben, damit mein Kind wieder durchschläft und nicht mitten in der Nacht vor Hunger aufwacht. Ich würde mal sagen, wenn er wirklich Hunger hat, wird er auch die Flaschenmilch akzeptieren. Natürlich sollst Du ihn jetzt nicht aushungern, aber vielleicht auch nicht gleich beim ersten Quäken an die Brust legen.

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