Ich würde gern die Meinung von anderen wissen, von Leuten, die dasselbe erlebt unter hinter sich gebracht haben?

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8 Antworten

Ich denke, du brauchst einfach mal eine Auszeit, Abstand von allem. So richtig Urlaub. Versuche die Schule zu beenden und dann fange irgendwo ganz neu an. Das kann wirklich helfen, wenn man alles neu entdecken kann und muss :-)

Oder mache mal einen Ausflug. Gehe spazieren in der Natur und lausche der Stille, dem Vogelgezwitscher.

Denke nicht zu viel über die negativen Dinge nach. Sondern lenke dich ab, indem du ein richtig gutes Buch liest und lustige Filme dir anschaust.

Es gibt viele Wege, die man gehen kann, aber man muss sie erst gehen, damit sie entstehen :-)

Du bist nicht alleine auf der Welt. Es gibt Milliarden von Menschen und jeder hat andere Probleme und Sorgen. Aber gemeinsam wird alles viel einfacher.

Wichtig für dich ist auf jeden Fall eine Therapie und dann dass du selbst anfängst, an dich zu glauben und dich so akzeptierst, wie du bist.

Gegen das ritzen solltest du was finden was dich dazu ermutigt es nicht mehr Zutun beispielsweise für Freunde oder verwandte die es ebenfalls belasten würde wenn sie deine Wunden sehen und wegen den wutausbrüchen einfach mit ner Therapeutin reden die kann dir da bestimmt helfen😉 viel Glück du schaffst das❤

Die Depression ist wahrscheinlich nur ein Symptom einer tiefergehenden Erkrankung. Auch wenn ich die Diagnose viel zu oft lese, aber der Alkoholmissbrauch und die Kippen sprechen eventuell!! für eine Borderline Persönlichkeitsstörung.

Zusammen mit dem Ritzen (was nicht zwangsläufig für Borderline stünde) stellt der missbräuchliche Konsum von Alkohol, Zigaretten oder anderen Substanzen selbstverletztendes Verhalten dar.

In Frage käme u.a. noch eine posttraumatische Belastungsstörung, aber da kommen zumeist noch Angststörungen und ähnliches hinzu.

Da müsstest du dich selbst mal abklopfen, ob es traumatische Erlebnisse (die müssen nicht unbedingt in Jedermanns Augen schwerwiegend gewesen sein, das ist immer subjektiv und Situationsabhängig) in der Vergangenheit gegeben hat.

Borderline lässt sich sehr gut behandeln, der Knackpunkt ist hier oft der Patient. Teil der BPS ist leider auch oft, das sich der Betroffene gegen Hilfe von Außen sträubt, obwohl er im Vorfeld sehr daran interessiert ist. 

Wenn dir diese Diagnose gestellt wird, wird es ein kleiner Kampf gegen dich selbst um eine Therapie erfolgreich abzuschliessen. Allerdings haben den schon viele tausend Menschen bewältigt und das wirst du auch packen.

Wichtig wäre, das dir der Therapeut wirklich zusagt.

Oft ist dem nicht so, aber man traut sich nichts dazu zu sagen oder die Therapiestation sagt Dinge wie "man soll sich seine Therapeuten auch nicht aussuchen dürfen, das ist Teil der Therapie"  (vorallem von DBT-Therapeuten hört man das häufig, aber es ist Blödsinn.)

Anbei sei noch angemerkt, das solche Verhaltensmuster, wie du Sie beschreibst, auch von hormonellen Ungleichgewichten herrühren können. Zb. könnte ein hormonbasiertes Verhütungsmittel wie Spirale oder Stäbchen, eine depressive und vorallem emotional instabile Verhaltensweise fördern.

Eine Psychotherapie kann sehr viel bewirken, solange du mit aller Kraft mitarbeitest. Mach dir darüber keinen Kopf sondern schau nach vorn. Alles Gute.

Bleibe mit Personen, mit denen du dich gut verstehst oder denen du vertraust, im Gespräch und warte erst einmal ab, wie die Therapie wird. Diese wird dir bestimmt mehr helfen als du jetzt noch denkst.

Ansonsten bieten sich stressabbauende Maßnahmen an: Spazieren gehen und sich lustige/schöne Filme ansehen.

Ferner kann es helfen, einen Brief zu verfassen, indem du deine Sorgen, Probleme, Gedanken und Gefühle niederschreibst und so für dich ordnest.

echte depressionen sind etwas anderes als eine depressive periode und die gehen schlicht und ergreifend leider nicht von alleine weg. therapie ist gut, medikamente helfen auch. der gang zum psychiater ist auch nicht verkehrt bei ritzen und ritzdruck. überhaupt bei druck und schnellem an die decke gehen.innerer stress und gleichzeitiges desinteresse an allem.ich nehme an es gibt auch diverse konzentrationsschwierigkeiten, so dass die teilhabe am normalen alltag durch all diese vorgänge sehr wohl beeinträchtigt wird oder es schon stark ist. psychische erkrankungen zeigen sich auch mit solchen symptomen wie du sie beschreibst. das sollte wirklich abgeklärt werden und so eben die entsprechenden hilfreichen maßnahmen eingeleitet werden. 

nimm das ernst, schau nicht weg und kümmere dich gut. ein therapeut alleine reicht meiner meinung nach nicht bei solchen schwierigkeiten. ich wünsche dir gute begegnungen, die richtige beratung und vor allen dingen gutes gelingen! 

Such dir ein Hobby. Vlt Musik oder sowas etwas wo du dich reinsteigern kannst.

Auf deine Frage kann ich dir nur diese Antwort geben!

Ob die Therapie etwas bringt, weißt du erst, wenn du sie gemacht hast!

Woher weißt du überhaupt, daß du heftige Depressionen hast, wenn du noch nie in Behandlung warst, bzw. wer hat die Diagnose gestellt?

Wegen dem Alkohol u. dem Ritzen mußt du außerdem noch  zu einer Beratungsstelle gehen!

Das mit dem grundlosen Ausrasten kommt durch den regelmäßigen, überhöhten Alkoholkonsum.

Ich kann ein Lied davon singen !

Geh mal zur Suchtberatung (z.B. bei der Diakonie). Man merkt gar nicht, wie man in eine Abhängigkeit rutscht. Es muß noch nicht mal eine körperliche sein, gerade die psychische ist nicht leicht zu begreifen.

Das starke Rauchen paßt voll ins Bild. Mach evtl. nach Absprache mit der Suchtberatung eine Therapie. Eine stationäre wäre nicht verkehrt, da wird auch viel für deine Psyche getan.

Alkohol und Depressionen hängen fast immer zusammen.

Du mußt dich nur drauf einlassen...

:-)

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