Ich wünsche es voll nicht, aber der Therapeut sagte ja, Depression?

7 Antworten

Depressionen entstehen nicht allein durch die Lebensumstände. Auch Menschen, die eine tolle Kindheit haben/hatten und eigentlich glücklich sind, können plötzlich depressiv werden. Anders herum gibt es Menschen mit schlimmen Schicksalen, die niemals in dieses Loch fallen. Man hat auch so etwas wie eine Veranlagung dafür.

Und vergiss auch nicht, dass es verschieden schwere Depressionen gibt. Und dass nicht jeder Depressive den ganzen Tag weinend im Bett liegt und Suizidpläne schmiedet (um es mal überspitzt auszudrücken). Wenn du die Diagnose bekommen hast, wird sie wahrscheinlich auch stimmen. Es bringt nichts, diese Krankheit zu verleugnen. Erst wenn du sie akzeptierst, kannst du richtig dagegen angehen.

Ich wünsche dir gute Besserung!

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Nach deiner Logik dürfte es hier im Westen kaum depressive Menschen geben. Dem größten Teil der Welt geht es nämlich schlechter als uns. Aber Depression hat damit nicht so viel zu tun.

Du hast Eltern, sagst du, ok. Aber sind die Verhältnisse auch gut? gehen sie liebevoll mit dir um, respektieren sie dich, erkennen sie, wer du wirklich bist? Eltern können einen ganz schön belasten wenn sie einen nicht gut behandeln. Oder wirst du gemobbt in der Schule?

Depression kann natürlich auch hirnorganische Ursachen haben, dann sind die äußeren Umstände eh nicht schuld dran.

Aber wen du deine Diagnose anzweifelst, kannst du dir natürlich eine Zweitmeinung holen, zb bei einem Psychiater.

Schuldgefühle sind übrigens nicht angebracht und helfen dir auch in keinster Weise weiter, falls du depressiv sein solltest. Es ist eine Krankheit und muss eben professionell behandelt werden. Oder fühlst du dich schuldig wenn du dir ein Bein brichst?


Hallo,

Eine Depression bei A ist nicht das gleiche wie eine Depression bei B, denn da gibt es unterschiedliche Schweregrade, unterschiedliche Symptome sowie unterschiedliche Ursachen.

Allein sagt der Begriff noch gar nichts.

Du sagst leider nicht, wie oft du bei dem Therpeuten warst und ob du freiwillig und gerne mit ihm an deiner vermeintlichen Problematik gearbeitet hast.

Mir scheint, und das sage ich eher vom Gefühl aus, dass der Therapeut dich gar nicht wirklich kennengelernt hat. Du bist traurig, ärgerlich auf deine Eltern und fühlst dich weder vom Therapeuten, noch von deinen Eltern für voll genommen. Das kommt in deinem Alter oft vor.

Deshalb würde ich das nicht als Depression bezeichnen.

Sprich doch noch mal mit deinen Eltern, damit klar wird, um was es wirklich geht...

Schuldgefühle meinem Vater gegenüber?

Hallo.
Mein Vater ist vor Kurzem verstorben.

Ich habe ihn in seiner Wohnung gefunden, als ich übers Wochenende zu ihm sollte. Es fällt mir auch schwer jetzt darüber zu schreiben.
Auf jedenfall hat er sich umgebracht.

Mein Vater war schwerer Alkoholiker und meine Eltern waren schon lange geschieden.

Wenn ich an ihn zurückdenke, war er eigentlich kein liebevoller Vater. Er war halt überfordert. Ich hab damals mit ca. 13, als sich meine Eltern getrennt haben für ihn Haushalt erledigt und essen gemacht usw., weil er nichts mehr unter Kontrolle bekommen hat.
Aber irgendwann wurde es mir zu viel, weil es nie Dank gab und auch meine Mutter es nicht wollte.

Dann haben wir meinen Vater komplett alleine im Stich gelassen.
Nach einigen Jahren haben wir uns dann aber wieder normal am Wochenende gesehen. Er ist auch in Therapie gegangen, weil er meine Schwester und mich nicht verlieren wollte und unser Verhältnis hat sich ein wenig gebessert. Getrunken hat er trotzdem noch.

Mit 20 hab ich ihm gesagt, dass ich schwul bin und das hat ihn auch wütend gemacht. Ich weiß, ich kann da nichts für, aber ich hätte es glaub ich lieber weiterhin geheim halten sollen. So war die Situation nämlich wieder angespannt zwischen uns und mein Vater hat glaub ich gemerkt, dass ich darunter gelitten hab.

Ich weiß es nicht, aber vielleicht war das sein Grund warum er Selbstmord begangen hat. Meine Schwester wollte ihn oft nicht mehr sehen und ich war der Einzige, den er noch hatte. Ich weiß, dass ich ihm ja gar nichts getan hab, aber trotzdem kann ich irgendwie meine Schuldgefühle nicht mehr loswerden, egal was ich versuche.

Auch wenn er sich nicht gut gekümmert hat, vermisse ich ihn und liebe ihn.. Mir geht das ganze total Nahe und ich finde es kaum erträglich zu wissen ihn nie wieder zu sehen.

Zum ersten Mal erzähle ich das und wie mein Vater war, weil ich erst jetzt, wo er nicht mehr lebt das Gefühl habe, dass meine Familie deswegen nicht verurteilt wird.

Danke, dass ihr so lange gelesen habt. Ich hoffe ihr könnt mir helfen wie ich diese Schuldgefühle loswerden kann und mir helfen, wie ich meine Trauer am Besten bewältigen kann.

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Habe ich angst vor dem Glücklich werden?

Ich bin schon über 1 Jahr depressiv und ich will es schon lange meinen Eltern sagen. Aber dann muss ich mit einem Therapeut darüber reden und dann wird es mir wahrscheinlich nicht mehr so schlecht gehen. Irgendwie bin ich mich schon so gewönt, dass es mir schlecht geht und dann fehlt mir das. Habe ich angst vor dem Glücklich werden? kennt das jemand?

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einige fragen zur jugendpsychatrie. schweigepflicht gegenüber meinenn eltern.

hi, ich bin 13 und komme am montag in eine jugendpsychatrie mit überweisung vom hausartzt. freiwillig. zuerstmal nur um mit einem therapeuten zu reden, ob ich dableiben muss,weiß ich nihct. meine frage, darf der therapeut meinen eltern sagen, was ich ihm gesagt habe? wenn ja, dann sage ich ihm kein wort. ich meine, wenn ich wollte, dass meine eltern das wissen, wäre ich nicht zum hausarzt gerannt um ne überweisung zu bekommen. und sollte ich dort bleiben müssen, wie lange dauert so ein aufenthalt. jetzt habe ich ja noch ferien, aber wenn ich keine mehr habe, ist die schule dort so, dass ich am stoff dann normal anschließen kann? ab6 fehlwochen muss man das schuljahr nämlich wiederholen. und muss die schule wissen, dass ich in der psychatrie bin? und dürfen die das meiner klasse sagen?

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JobCenter nötigt zu Arbeit trotz Arbeitsunfähigkeitsbestätigung vom Arzt, was tun?

Liebe gutefrage-Nutzer,

Ich habe ein großes Problem mit dem JobCenter.

Wir sind 4 Personen (Eltern + 2 Kinder).

Meine Eltern sind arbeitsunfähig, da sie sehr krank sind und wir sind Schüler.

Nun will das JobCenter mit allen Mitteln soviel Arbeit wie möglich verteilen, da es wegen der steigenden Ausgaben insbesondere der Flüchtlingskrise nicht die beste Zeit des JobCenters ist, deswegen wollen sie Ausgaben sparen und Hartz4-Empfänger zu Arbeit bewegen.

Sie machen dabei vor nichts halt und verachten eiskalt und handeln unmenschlich.

Meine Eltern haben jeweils sehr viele unterschiedliche Beschwerden, sodass sie kaum Arbeit machen können.

Von Hüften- bis Augenoperationen, von Rücken- und Beinschmerzen bis Beschwerden an den Versen, von Unerträglichkeit der Kälte bis zur Wärme, von Unfähigkeit auf Dauer zu stehen bis auf Dauer zu sitzen, ist alles dabei und wird auch aktuell behandelt, dazu kommen noch ein Haufen Tabletten inklusive tilidin die regelmäßig eingenommen werden müssen.

Selbstverständlich haben wir all die Unterlagen, unterschiedlichster Ärzte zur Gutachterin DES JOBCENTERS, die natürlich neutral ist (Ironie an) gebracht. (Termin vor Ca. 2 Wochen)

Diese hat vor meiner Mutter gesagt, dass meine Mutter arbeitsunfähig ist.
Doch als sie wieder beim JobCenter-Fallmanager zum Arbeitsgespräch eingeladen wurde, obwohl die Gutachterin meiner Mutter ins Gesicht sagte, dass sie unfähig ist geschah etwas rotzfreches.

Der Fallmanager sagte, dass meine Mutter laut GutachterBericht 4-6 Stunden täglich arbeiten kann.

Wir ließen uns diesen Bericht natürlich sofort zeigen und es stand tatsächlich drauf, obwohl die Gutachterin während unserer Anwesenheit in ihr Diktiergerät sprach, dass meine Mutter arbeitsunfähig ist.

Bei meinem Vater, war es so, dass er vor Ca. Zwei  Jahren verschont wurde, und damals ein anderer Gutachter bestätigte dass er arbeitsunfähig ist.

Nun hatte er auch vor kurzem bei der neuen Gutachterin einen Termin.

Diese sprach  vor ihm ins Diktiergerät "sein Zustand ist seit dem letzten Bericht schlimmer geworden" und paar Sätze später "er ist arbeitsfähig" - paradox, da er beim letzten Bericht absolut arbeitsunfähig war.

Nun will das JobCenter meine schwer kranken Eltern zwingen zu arbeiten oder unsere Leistungen streichen.

Wäre ich mit der Schule fertig und könnte einen guten Job machen würde ich sofort für diese Aktionen des verdamn JobCenters dort abmelden und meine Eltern selbst versorgen und das JobCenter verklagen, ich kann aber leider nix machen weil ich meine Schule noch paar Jahre machen muss um was gutes zu erreichen, also sind wir ganz abhängig vom JobCenter.

Meine Eltern können nicht arbeiten, was können wir dagegen machen ?

Habe ich richtig erkannt, dass das JobCenter gegen Gesetze wie Erpressung und Nötigung verstößt ?

Ich danke für jede Hilfe.

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Beziehung mit wesentlich älteren Mann?

Hallo, ich bin 22 Jahre alt und gehe seit sehr langer Zeit zu einem Therapeuten. Zu erwähnen ist, dass eben jener Therapeut sich bisher immer und auch bei anderen distanziert und professionell verhalten hat. Deshalb ist er sehr angesehen in seinem Job. Als ich jedoch einen sehr starken emotionalen Zusammenbruch erlitten habe auf Grund auf Grund mehrerer psychischer Erkrankungen unter denen ich seit längerer Zeit leide und den Kontakt zu meinen Eltern abgebrochen habe war er mehr für mich da als "normal" und vielleicht auch richtig wäre. Vor einiger Zeit hat besagter Therapeut, der 50 ist mir gesagt, dass er etwas für mich empfindet und mir deshalb einen neuen Therapeuten gesucht. Er fühlt sich sehr schlecht deshalb und möchte momentan keine Beziehung mit mir, da er meine Lage nicht ausnutzen will und sagt er habe mir nichts zu bieten. Ich habe allerdings sehr starke Gefühle für ihn und wir treffen uns auch ab und zu, allerdings ohne jegliche sexuelle Komponente. Wie seht ihr das, wäre eine Beziehung zu dem Mann möglich, wenn er sich doch noch dafür entscheidet ?

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