Ich wollte fragen wo man Leerverkäufe tätigen kann an welcher Bank?

6 Antworten

die sogenannten Berater bei Banken sind Verkäufer, ohne jede Sachkenntnis.

Wenn Du auf fallende Kurse gehen willst, kannst Du einerseits short Zertifikate erwerben oder auch an der Eurex eine put Option kaufen. Als Käufer der Option zahlst Du nur den Kaufpreise und es sind keinerlei Sicherheiten erforderlich. Nur als Verkäufer von Optionen an der Eurex fällt Margin in entsprechender Höhe an. Dafür gibt es keine Pauschalbeträge, sondern es wird errechnet. Das können wenige 1.000 Euro sein, nach oben keine Grenze bei ungünstigem Verlauf. Deshalb besser Käufer von Optionen machen da marginfrei.

short bei Banken nicht möglich, bei Brokern anfragen.

Na dann hat der Mensch offenbar nichts mit Börsengeschäften zu tun und hat freundlicherweise nur eine Verlegenheitsantwort gegeben. Den Begriff EUREX hat er wohl öfters von seinen Beraterkollegen gehört. Ich würde diesen Menschen keine Frage mehr stellen!

Letztlich aber macht man Aktiengeschäfte und so gesehen also auch Leerverkäufe nicht bei einer Bank sondern bei einer Börse. Eine Bank oder ein dedizierter Broker dient lediglich dazu dir den Zugang zu einer Börse zu ermöglichen. Es gibt auch direkten Zugang zu einer Börse, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen und das kommt für dich definitiv nicht in Frage.

Die Vorraussetzungen für einen Leerverkauf sind unterschiedlich, so auch unterschiedliche Mindesteinlagen beim Konto. Von ungedeckten Leerverkäufen und Brokern, die das anbieten ist Abstand zu nehmen, an der Eurex mittlerweile verboten.

Die anberaumten 50000€ Sicherheit sind genau gesagt einfach nur eine blinde Hausnummer und kann mal größer, mal kleiner ausfallen. Fakt ist, bei einem Leerverkauf, der i.d.R. über Margin abgehandelt wird, muss in der Zeit, wo die Order offen ist immer ausreichend Margin vorhanden sein um eventuelle Glattstellungen zu kompensieren. Letztlich ist bei dem Kauf einer Aktie das Verlustrisiko auf den Aktienwert beschränkt, beim Leerverkauf einer Aktie ist das Verlustrisiko dagegen theoretisch unbegrenzt. Entsprechend wirkt sich das auf die Margin und die dafür fälligen Zinsen aus. Das sollte einem klar sein und von daher muss man von dem jeweiligen Broker auch für Leerverkäufe zugelassen sein. Beim Lesen der Frage und deiner Antworten würde ich dir dann doch davon abraten Leerverkäufe zu tätigen. Es ist analog wie bei Optionen, die man nur handeln kann, wenn man entsprechend vom Wissen her eingestuft wird.

Du schreibst, dass bei ETF-Trades du richtig getradet hattest aber es dennoch ein Verlustgeschäft war. Der Handel mit ETFs ist im Prinzip sehr übersichtlich. Die Gebühren sind klar und den Bid-Ask-Spread kannst du bei der Ordereingabe sehen. D.h. sämtliche Kosten sind bekannt und du handelst in die richtige Richtung und machst dennoch Verlust? Dann hattest du vielleicht doch nicht alles im Überblick und hast einen Spread von 5% übersehen, den der ETF dann erstmal erwirtschaften muss. Dann schreibst du, dass du daher nicht weisst, ob ETF richtig für dich sind.

Aber was man dann mit Sicherheit weiß ist, dass Leerverkäufe für dich mit Sicherheit nicht das richtige sind. Entsprechende Möglichkeiten auf fallende Aktienkurse zu setzen wurden dir ja schon genannt, also Optionsscheine, Zertifikate, notfalls auch CFDs und allesamt ist das weniger transparent als ETFs, mit denen du nicht klar gekommen bist.

Wer ist denn "er" - der Berater deiner Hausbank?

Und WAS willst du leer verkaufen? Aktien? Devisen?

Dir fehlen noch die Grundlagen, daher solltest du auf keinen Fall mit EUR 50.000,- einsteigen. Mit einem kleineren Betrag (!) kannst du z.B. Short-Zertifikate auf bestimmte Besiswert kaufen. Bei Zertifikaten hast du neben dem normalen Marktrisiko auch ein Emittentenrisiko.

Du kannst auch ETFs kaufen. Dabei kann man gehebelt long und short gehen.

Aber besuche erst einmal ein paar Börsentage bzw. Anlegerveranstaltungen!

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Ich möchte Aktien leer verkaufen, er ist der Berater oder Banker.

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Die Anlageveranstaltungen benötige ich nicht. Bei short bin ich mir meistens sicher und es geht in die richtige Richtung. Runter gehts meist schneller wie nach oben.

Aber ETFs sind ziemlich gebührenlastig. Ich habe das einmal mit Demokonto versucht, obwohl es in die richtige Richtung ging, trotzdem Verlust. Deshalb weiß ich nicht ob das richtig für mich ist.

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@lachs4709

Na dann eben Short-Zertifikate oder Optionsscheine, das geht ja auch.

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@Hardware02

wenn er schon mit einfachen ETFs nicht klar kommt bzw. die Kosten vor und während des Trades nicht einordnen kann, dann sind nicht transparente Zertifikate und problemanfällige Optionsscheine mit positivem Decay sicherlich noch weniger das Mittel zum Zweck.

Im Prinzip wäre es natürlich das, was man ihm empfehlen müsste aber die Aussage mit den ETFs von ihm deutet nunmal sehr stark darauf hin wo sein Basiswissen angesiedelt ist und dann bringt es herzlich wenig von einem zahmen Pferd auf ein weniger zahmes Pferd umzusatteln, wenn man das zahme Pferd nicht unter der Kontrolle hat.

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